Eiserner Schnee im Merkur?
7. Mai 2008
Einem ganz besonderen “Schnee” verdankt der Merkur möglicherweise sein schwaches Magnetfeld. Hochdruck-Experimente amerikanischer Geowissenschaftler haben ergeben, dass ständig Flocken aus Eisen auf den Kern des sonnennächsten Planeten herabschneien könnten. Lesen
Ein Labor aus Tropfen
7. Mai 2008
Zwischen einer Blutentnahme und dem Nachweis einer bestimmten Erbgutsequenz stehen normalerweise stundenlange Laboruntersuchungen. Nur 17 Minuten benötigt dagegen ein elegantes “Tropfenlabor”, das Forscher in Singapur ersonnen haben. Statt immer wieder Flüssigkeit von einem Reaktionsgefäß in ein anderes zu übertragen, ziehen sie ein Bluttröpfchen per Magnet nacheinander durch Tropfen verschiedener Reagenzien. Lesen
Chemischer Kompass besteht Labortest
30. April 2008
Zugvögel könnten einen chemischen Kompass nutzen, um sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Diese Ansicht stützen Messungen, die englische und amerikanische Forscher im Magazin “Nature” vorstellen. Das von ihnen studierte Molekül reagierte unterschiedlich schnell, je nachdem, ob und in welcher Orientierung es einem Magnetfeld ausgesetzt war. Lesen
Spurensuche im Krankenhaus
22. April 2008
Methoden aus der Kriminaltechnik könnten helfen, die Übertragung von Krankheitserregern einzudämmen. Zu diesem Schluss kommen niederländische Mediziner nach einer Pilotstudie im eigenen Krankenhaus. Mit Hilfe einer Reagenz, wie sie auch von der Spurensicherung eingesetzt wird, konnten sie etliche Blutspuren in ihrem vermeintlich gut gereinigten Dialysezentrum nachweisen. Lesen
Luftverschmutzung kontra Blütenduft
11. April 2008
Ozon und andere Luftschadstoffe schädigen Organismen nicht nur direkt, sie stören auch die Wechselwirkung zwischen ihnen. Entsprechende Resultate präsentieren amerikanische Forscher im Fachblatt “Atmospheric Environment”. Die reaktionsfreudigen Verbindungen beschneiden die Duftspur, die Blüten für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber in der Luft legen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
Hefe mit Schutzschild
10. April 2008
Empfindliches Gut hält sich länger, wenn es sorgfältig verpackt wird. Das gilt auch für Hefezellen, haben chinesische Chemiker entdeckt. Nachdem sie lebende Hefezellen mit einer mineralischen Schale umgeben hatten, gingen diese in einen Ruhezustand über und trotzten widrigen Bedingungen. Wieder aus der Schale befreit, kurbelten sie erneut ihren Stoffwechsel an, als wäre nichts gewesen. Lesen
Machen Früchte Vögel fruchtbar?
3. April 2008
Reichlich Früchte könnten der winzigen Restpopulation des Kakapo auf die Beine helfen, hoffen neuseeländische Biologen. Sie vermuten, dass bestimmte Verbindungen in der Leibspeise des erstaunlichen Vogels dessen Eiproduktion ankurbeln. Das berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe. Lesen
Strom spornt Erbsen an
28. März 2008
Elektrischer Strom gaukelt Pflanzen den Angriff eines Krankheitserregers vor, haben amerikanische Botaniker beobachtet. Ließen sie Erbsen eine kurze Strombehandlung angedeihen, steigerten diese ihre Produktion von Abwehrsubstanzen um ein Vielfaches. Lesen
Efeu klebt mit Nanopartikeln
27. März 2008
Ein erstaunlicher Kleber verleiht Efeu seine hartnäckige Anhänglichkeit, haben amerikanische Chemiker entdeckt. Das von den Haftwurzeln der Pflanze produzierte Sekret ist demnach keine einheitliche Paste. Vielmehr enthält es unzählige, kaum einen Zehntausendstel Millimeter große Partikel.
Efeu setzt auf “grüne” Nanotechnologie, um sich nach oben zu arbeiten. Foto: Jil M. Swearingen, National Park Service Lesen
Wie Augen trübe werden
27. März 2008
Bei vielen Menschen trübt sich im fortgeschrittenen Alter die Augenlinse. Dieser Graue Star könnte zu einem erheblichen Teil hausgemacht sein, lassen Experimente amerikanischer Forscher vermuten. Ausgerechnet die Bemühungen der zellulären Müllabfuhr fördern demnach das Verklumpen glasklarer Linsenproteine zu einem milchig-trüben Schleier.
Neben der Sehschärfe beeinträchtigt der Graue Star auch das Farbensehen. Bild: Krishna Sharma Lesen



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