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Themenarchiv für: Nachrichten

Unstete Venus

Graustufenbild zeigt Venus-Topographie

Verglichen mit ihrer Nachbarin, der Erde, ist die Venus möglicherweise ein sehr unsteter Planet. Entsprechende Hinweise liefert eine Analyse von Sondendaten, die deutsche, französische und italienische Planetenforscher durchgeführt haben. In den letzten 16 Jahren scheinen die Tage auf der Venus um mehrere Minuten länger geworden zu sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Neuer Ansatz gegen Alzheimer

Mikroskopaufnahme zeigt zahllose kleine, hellblau strahlende Flecken vor tiefschwarzem Hintergrund

Bei Menschen mit der Alzheimerschen Erkrankung schwindet die geistige Leistungsfähigkeit, indem sich Proteinbruchstücke im Gehirn anhäufen. Dieser Prozess kann zumindest bei Mäusen auf relativ einfache Weise gestoppt werden, berichten amerikanische Neurowissenschaftler im Magazin „Science“. Indem sie den Abbau der toxischen Bruchstücke durch Gabe eines Wirkstoffs ankurbelten, lösten sich die typischen Plaques im Gehirn der Nager auf und das Verhalten der Tiere normalisierte sich wieder.

Mehr Vortrieb mit Haihaut

Nahaufnahme eines großen Hais mit grauer Rückenseite und beinahe weißer Bauchseite, feine Hautporen als dunkle Punkte, türkisblaues Wasser

Die Haut der Haie ist möglicherweise noch raffinierter als bislang angenommen, haben zwei amerikanische Forscher ermittelt. Bei ihren Labortests fanden sie, dass die mit winzigen Zähnchen bedeckte Haut nicht nur den Reibungswiderstand im Wasser senkt. Offenbar beeinflusst sie die Strömungsverhältnisse auch derart, dass es den Hai förmlich durch das Wasser saugt.

Infarktzeichen nach kurzem Training

Schema zeigt Herz und große Gefäße im Brustkorb

Schon eine kurze Anstrengung kann bei gesunden Menschen biochemische Anzeichen eines Herzinfarkts hervorrufen. Das hat eine schwedische Medizinerin im Rahmen einer kleinen Studie beobachtet. Nach einem einstündigen Radtraining enthielt das Blut einiger Teilnehmer auffällig erhöhte Mengen eines Herzmuskelproteins.

Seegurken düngen Korallen

Foto zeigt ungefähr armlange, dunkelgraue Seegurke auf sandigem Meeresboden zwischen Algen

Seegurken spielen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Korallenriffe. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach Labortests und Messungen in tropischen Riffen. Die alkalischen und kalziumhaltigen Ausscheidungen der Tiere helfen den Korallen demnach, ihr Kalkskelett zu stabilisieren. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Flächendeckende Klone

Unterwasseraufnahme zeigt dichte Seegraswiesen im flachen Wasser, stellenweise heller Sand

Die Seegraswiesen des Mittelmeers bestehen aus ebenso ausgedehnten wie alten Organismen. Zu diesem Schluss kommen französische und portugiesische Forscherinnen nach genetischen Untersuchungen. Das langsam wachsende Neptungras hat stellenweise bis zu 15 Kilometer große Klone gebildet, die einige zehntausend Jahre alt sein könnten.

Kosmischer Glockenschlag

Grafik zeigt Verschmelzung zweier Neutronensterne in dunkelblau bis hellgrün verlaufenden Dichtekonturen

Die Verschmelzung ausgebrannter Sterne hat gewisse Ähnlichkeit mit einem kosmischen Glockenschlag. Das zeigen umfangreiche Computersimulationen, die Garchinger Astrophysiker angestellt haben. Je kleiner das bei der Verschmelzung entstehende Objekt ist, desto höherfrequent sind seine Schwingungen – ganz so, wie eine kleine Glocke heller klingt als eine große. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Anatomie eines Schwarms

Grafik zeigt Silhouette der australischen Ostküste, Wassertemperaturen farbig codiert, Ostaustralstrom als warmes Band von Nord nach Süd

Wenn im Meer Licht und Nährstoffe zusammenkommen, kann das Leben schnell reagieren. Einen besonderen Fall einer solchen Massenvermehrung haben australische Forscher im Detail studieren können. Indem ein großer Wirbel nährstoffreiches Wasser dicht unter der Meeresoberfläche einschloss, wurde er zur Brutstätte für einzellige Algen und die zugehörigen „Weidetiere“. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Testosteron macht egozentrischer

Stab- und Kugelmodell des Testosterons mit Gerüst aus 3 Sechser- und 1 Fünferring aus Kohlenstoff

Testosteron wirkt nicht nur auf den Körper, sondern beeinflusst auch das Denken. Eine englisch-dänische Forschergruppe hat ermittelt, dass ein erhöhter Spiegel des Hormons die Neigung verstärkt, sich im Zweifelsfall auf das eigene Urteil zu verlassen. Als Folge sinkt der Nutzen, den Menschen aus einer Zusammenarbeit ziehen können.

Pflanze härtet Echsen ab

Foto zeigt schnittigen Skink mit schwarz-brauner Zeichnung im Gras

Eine in Australien berüchtigte Giftpflanze könnte schließlich doch noch ihr Gutes haben. Das Gewächs produziert ein sehr ähnliches Toxin wie die eingeschleppte Agakröte. Wo es vorkommt, scheinen allesfressende Echsen daher vergleichsweise immun gegen das Krötengift zu sein, haben australische Biologen entdeckt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

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