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TV-Tipps


Dienstag, 6.5.2008
WDR, 20.15 Uhr
Waldwelten - Abenteuer Erde

Dokumentation, Sendereihe “Planet Erde”
Der Film stellt verschiedene Waldregionen der Erde und ihre Eigenarten vor:
- Die größte Waldlandschaft der Erde ist die Taiga. Wie ein Gürtel liegt sie rund um den nördlichen Erdball. Ein Drittel aller Bäume wachsen hier, mehr als in den tropischen Regenwäldern. Die Taiga produziert soviel Sauerstoff, dass sich dies auf die gesamte Erdatmosphäre auswirkt. Auffallend ist nur, dass sich in diesen riesigen Waldgebieten wenig Tiere zeigen.
- Lilliputhausen herrscht auf der Südhalbkugel im chilenischen Valdivia Urwald. Die kleinsten Hirsche der Welt mit einer Schulterhöhe von gerade mal 30 Zentimetern oder die kleinste Katze von ganz Amerika durchstreifen den Wald. Die Miniaturkatze, der Kodkod, ist ein fleißiger Mottenjäger.
- Die Laubwälder Nordamerikas und Europas bieten zahlreichen Tieren einen Lebensraum. Trotzdem vergehen 17 Jahre, ehe an der nordamerikanischen Ostküste Milliarden von Zikaden aufwachen. Der richtige Augenblick zum Schlüpfen ist dann für sie gekommen und der Wald wird gestürmt. Der größte Massenschlupf von Insekten.
- Amurleoparden sind große Kostbarkeiten in den sibirischen Wäldern. Nur noch 40 Tiere soll es in freier Wildbahn geben. Der Film spürt einer Mutter mit ihrem Jungen nach.
Mehr Infos beim WDR

Mittwoch, 7.5.2008
NDR, 20.15 Uhr
Die Rüsselbande - Elefantenkinder

Expeditionen ins Tierreich; Dokumentation
In Afrika leben die letzen großen Elefantenherden, ihr Überleben ist jedoch gefährdet. In einem Elefanten-Waisenhaus werden einzelne Tiere wieder fit für die Wildnis gemacht.
Das Elefantenjunge Themba ist ein Jahr alt, als es in die Schutzstation Hartbeespoort Dam, 80 Kilometer nördlich von Johannisburg, kommt. Vier Monate lebte es isoliert von seinen Artgenossen, ist abgemagert und verängstigt, als es in Craig Sanders Waisenhaus ankommt. Das Leben mit anderen Elefanten in einer Herde muss der Jungbulle erst wieder lernen. Dabei ist es wichtig, dass er seine natürlichen Fähigkeiten nicht verliert. Dazu absolviert er mit den anderen Elefanten im Camp täglich Gymnastik- und Denkübungen. Mit der Zeit bewältigt Themba immer mehr Übungen und wird zum festen Mitglied der Gruppe.
In der Wildnis von Sambia im Tal des Luangwa kämpft währenddessen das Elefantenmädchen Tumaini ums Überleben. Sie hat ihre Mutter verloren und wird von einem anderen Elefanten ihrer Herde vorangetrieben, um den Anschluss zu den übrigen Tieren nicht zu verlieren. Sie braucht dringend eine Adoptivmutter, die ihr Milch geben kann. Viele Gefahren lauern auf das Elefantenmädchen: An der Wasserstelle wird sie fast von einer fremden Herde überrannt, beim Überqueren des Flusses kommen ihr Krokodile gefährlich nahe und eine Verletzung auf der Wanderschaft könnte ihr Ende bedeuten.
Elefanten leben in sozialen Gemeinschaften. Die engen Familienbande sichern, dass auch Waisenkinder unterstützt und aufgepäppelt werden. Nur so haben die Kleinen trotz schwerster Bedingungen eine Chance, zu überleben. Sowohl für Themba in der Tierstation als auch für Tumaini in freier Wildbahn sieht die Zukunft daher gut aus.
Quelle: NDR

Donnerstag, 8.5.2008
3SAT, 20.15 Uhr
Serengeti hinter den Deichen

Film von Gerd Weiss und Michael Miersch, D 2007
Lange bevor Menschen rodeten, taten es Tiere: Sie zerstörten Bäume und sorgten für offene Landschaften. In Oostvaardersplassen, unweit von Amsterdam am Meer gelegen, wollen niederländische Naturschützer diese Form der Landschaftspflege wieder zum Leben erwecken. Deshalb wurden dort zirka 3.000 Huftiere angesiedelt. - Ein Film über ein ungewöhnliches Experiment.
Mehr Infos bei 3sat

Freitag, 9.5.2008
RBB, 21.00 Uhr
Duma - die Gepardin

Dokumentation von Manfred Poppenk
Geparden - sie sind die unbestrittenen Weltmeister im Sprinten: 100 Meter in drei Sekunden. Voller Anmut, Jäger par excellence. Doch auf die Jungen warten viele Gefahren, bis sie einmal so schnell sind wie ihre Mutter.
Im Serengeti Nationalpark in Tansania überlebt nur eines von zwanzig Jungen, so schätzt man, bis es erwachsen wird. Schlechte Chancen und fast ein Wunder, dass hier immer noch Geparden vorkommen.
Hauptdarstellerin des Films ist die Gepardin Duma. Autor Manfred Poppenk beobachtet sie bei der Aufzucht ihres Nachwuchses, bei der Jagd und auch bei der Trauer um ein von Löwen getötetes Junges. Junge Geparden lernen alles, was sie zum Überleben brauchen, von ihrer Mutter. Daher haben diese Jungen großes Glück: Mit einer so fürsorglichen und aufmerksamen Mutter wie Duma haben sie die besten Voraussetzungen für später - auf ihrem gefährlichen Weg ins eigene Leben.
Quelle: RBB

Sonnabend, 10.5.2008
ARTE, 21.00 Uhr
Die Dämmerung der Kelten

Film von Stéphane Goël, Schweiz 2007
In der Westschweiz stießen Archäologen auf dem Gipfel des Mormont auf die größte bislang bekannte keltische Kultstätte. Vor 2.000 Jahren hatten die Helvetier hier Hunderte von Gruben ausgehoben und darin Gegenstände sowie Tier- und Menschenskelette deponiert - Opfergaben an die Götter. Dieser Fund bringt neue Erkenntnisse über die religiösen Rituale und die Kultur der Kelten. Der Dokumentarfilm zeigt die Forscher bei den Ausgrabungen und entführt die Zuschauer in ein geheimnisvolles Reich zwischen Fantasie und Wirklichkeit.
(Wiederholungen 11.5. um 14 Uhr, 18.5. um 14.50 Uhr, 26.5. um 5 Uhr)
Mehr Infos bei Arte

Sonntag, 11.5.2008
ARD, 21.45 Uhr
Wildes China (1) - Von der Seidenstraße ins Reich der Tiger

Film von Phil Chapman und Neil Nightingale
Geheimnisvoll, fremdartig und lange Zeit abgeschirmt vom Rest der Welt: Das ist China. Seit kurzem öffnet sich das riesige Land gen Westen. Eine erste Chance, die verborgenen Schätze der Natur zu filmen. Die aufwendige internationale Koproduktion mit der BBC erlaubt einen umfassenden Blick auf die Naturschönheiten Chinas abseits der staatlich genehmigten Postkartenidylle.
Die erste Folge führt in den Norden - in ein Gebiet, das bis zu 5000 Kilometer hinter die Große Chinesische Mauer reicht: eine Landschaft aus Wüsten, Steppen und Tundra. Das Zuhause der mongolischen Nomaden, die zu Pferde bis heute die alte Seidenstraße entlang ziehen. Kasachische Hirten gehen im Schnee mit mächtigen Steinadlern auf die Jagd. Und in den dichten, unzugänglichen Wäldern lebt eine der seltensten Katzen der Welt - der Sibirische Tiger.
(Wiederholung am Montag, 5.5. um 19.15 Uhr)
Mehr Infos bei der ARD

Montag, 12.5.2008
3SAT, 20.15 Uhr
Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

Dokumentarfilm von Erich Langjahr, Schweiz 2002
Eine der ältesten Kulturformen ist das Hirtentum. Es bedeutet für die Menschen, die es betreiben, oft ein Leben voller Entbehrungen und stellt sie vor Herausforderungen, die sie oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führen. - “Hirtenreise ins dritte Jahrtausend” ist der dritte Film einer Trilogie, in der sich Erich Langjahr mit bäuerlichen Lebensformen auseinandersetzt.
Erzählt wird eine moderne Hirtengeschichte, ausgehend von der Transhumanz, der Weidewirtschaft zwischen den Jahreszeiten und dem damit verbundenen Überbringen der Herden von der Winterweide auf die Sommerweide und umgekehrt. Neben dem Schweizer Filmpreis gewann “Hirtenreise ins dritte Jahrtausend” die Goldene Taube des Filmfestivals von Leipzig.
Quelle: 3sat

Montag, 12.5.2008
ARD, 21.45 Uhr
Wildes China (2) - Vom Dschungel auf das Dach der Welt

Film von Phil Chapman und Neil Nightingale
Die zweite Folge führt in Chinas Süden - in dicht besiedelte bizarre Kegellandschaften, die aus einem Meer glitzernder Reisfelder zu bestehen scheinen. Neben Kleinbauern, die Wasserbüffel vor ihren Pflug spannen, leben in den Flüssen bizarre Riesensalamander und die seltenen Flussdelfine. Dahinter liegt eine vergessene Dschungelwelt, die von hoch aufragenden Bergen geschützt wird: Heimat von über 5000 Pflanzenarten und vielen skurrilen Vögeln. Weiter westlich erstrecken sich die kargen Höhenzüge des Himalaya. Die spektakulären Bilder vom Dach der Welt bilden den atemberaubenden Höhepunkt des Zweiteilers “Wildes China”.
Quelle: ARD

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