TV-Tipps

Sonntag, 19.3.2017

ZDF, 19.30 Uhr
Kielings wilde Welt (1/2)
Die letzten Ihrer Art

Film von Iris Gesang und Andreas Kieling, D 2017, 43 Min.
Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? Wer das schafft, braucht besondere Fähigkeiten. Andreas Kieling zeigt einige dieser ungewöhnlichen Strategien. Der Tierfilmer besucht in der ersten Folge Neuseeland. Hier sucht er den seltensten Vogel der Welt: den Kakapo. Weniger als 150 Exemplare leben noch, verteilt auf drei abgeschotteten Inseln im Fjordland der Südinsel. Pro Jahr darf nur ein einziges Filmteam in Begleitung von Vogelforschern auf eine dieser Inseln reisen.
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Montag, 20.3.2017

ARD, 20.15 Uhr
Wildes Südafrika – Wo die Wüste blüht

Film von Thomas Behrend und Heike Grebe, 45 Min.
Wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika – ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. In der dritten und letzten Folge der Dokumentation dreht sich alles ums Überleben in der Trockenheit – von der Halbwüste Karoo bis in die Kalahari.
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Dienstag, 21.3.2017

WDR, 20.15 Uhr
Atlantik – Ozean der Extreme: Strom des Lebens

Film von Andrew Murray, 45 Min.
In Europas Westen liegt ein Meer, das von Extremen beherrscht wird. Hier finden Giganten ein Schlaraffenland, kämpfen Menschen mit gefährlich hohen Wellen, hier brauen sich lebensbedrohliche Stürme zusammen und finden seltene Tiere Schutz und Nahrung.
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Mittwoch, 22.3.2017

NDR, 20.15 Uhr
Wildes Großbritannien – Frühling und Sommer

Film von James Brickell und Michael Gunton, 45 Min.
Im Frühling nutzen Bienen die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, um Nektar und Pollen zu sammeln. Vor der Küste Großbritanniens beginnt die Paarungszeit der Seepferdchen mit einem zauberhaften Tanz. Die zerbrechlichen Fische pflanzen sich auf ungewöhnliche Weise fort: Die Weibchen legen ihre Eier in die Bruttasche am Bauch des Männchens, die er bis zum Schlupf mit sich herumtragen wird. Wenn aus Frühling Sommer wird, schlüpfen in den Flüssen des Königreichs Tausende Eintagsfliegen. Immer wieder fliegen die Männchen auf, nur um sich graziös fallen zu lassen. Bevor es Abend wird, kehren die Weibchen zum Wasser zurück und legen die befruchteten Eier ab.
Mehr Infos beim NDR (Sendung nicht online verfügbar)
(Wiederholung am Donnerstag, 23.3. um 14.15 Uhr)

Donnerstag, 23.3.2017

3SAT, 20.15 Uhr
Mein Körper – mein Feind
Autoimmunerkrankungen auf der Spur

Film von Carsten Binsack, D 2016, 44 Min.
Etwa 80 Formen von Autoimmunerkrankungen gibt es. Betroffene mit rheumatoider Arthritis, Multipler Sklerose oder Morbus Crohn leiden unter gesundheitlichen Einschränkungen und Schmerzen. Vermutlich spielt die genetische Veranlagung beim Ausbruch eine Rolle. Aber auch Umwelteinflüsse und negativer Stress sollen entscheidend sein. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Industrienationen eher als Entwicklungsländer. Wie passt all das zusammen? Kann die Allergie-Forschung neue Erkenntnisse liefern?
Mehr Infos bei 3sat
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Und anschließend um 21.00 Uhr: Scobel: Irrtum im Immunsystem Abwehrkräfte zerstören nicht fremde Erreger, sie attackieren den eigenen Körper. Warum? Diskussionsrunde mit Experten. Länge: 58 Min.
Mehr Infos bei 3sat
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Freitag, 24.3.2017

NDR, 21.15 Uhr
Die Bienenretter

Film von Almut Faass und Verena Hartges, 30 Min.
Äpfel, Erdbeeren, Gurken, Honig: Etwa ein Drittel unserer Nahrung hängt von Pflanzen ab, die von Bienen bestäubt werden. Entsprechend dramatisch ist das weltweite Bienensterben, das Fachleute auf Monokulturen, Parasiten und Pestizide zurückführen. Zwei norddeutsche Imker haben davon genug.
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Samstag, 25.3.2017

ARTE, 20.15 Uhr
Rendezvous mit einem Kometen
Mission Rosetta

Film von Jean-Christophe Ribot, F 2017, 93 Min.
Die europäische Raumsonde Rosetta flog zehn Jahre lang durchs All, um den Ursprung des Sonnensystems zu erforschen. Aus energetischen Gründen musste sie in einen Winterschlaf versetzt werden. Im November 2014 setzte die wiedererweckte Sonde einen Lander auf der Oberfläche des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko ab: Ein Ereignis, das Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten.
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Sonntag, 26.3.2017

ZDF, 15.10 Uhr
Der Wahnsinn mit dem Pfandsystem

Sendereihe „planet e“, D 2017, 28 Min.
Rund 17 Milliarden Einwegplastikflaschen wurden hierzulande im Jahr 2015 verbraucht. Die Industrie verweist darauf, dass diese recycelt werden können. Umweltschützern reicht das nicht. Sie fordern ein generelles Verbot von Einweg und wollen Mehrwegflaschen fördern. Ob das gelingt, ist zur Zeit fraglich. Im parlamentarischen Verfahren ist derzeit die Neufassung des Verpackungsgesetzes. Eine verbindliche Vorgabe für Mehrweggetränke ist darin nicht enthalten.
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Montag, 27.3.2017

ARD, 20.15 Uhr
Wildes Spanien (1): Der atlantische Norden

Zweiteiliger Film von Hans-Peter Kuttler, 45 Min.
Spanien zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Doch Badestrände, Flamenco und weltberühmte Städte wie Sevilla und Granada sind nur eine Seite Spaniens. Denn zwischen der rauen Atlantikküste im Norden und der sonnenverwöhnten Mittelmeerküste im Süden findet sich eine Artenvielfalt, die in anderen Regionen Europas selten geworden ist. Der Zweiteiler „Wildes Spanien“ porträtiert die extrem abwechslungsreiche Natur vom grünen Norden zwischen Galizien und dem Baskenland und dem Süden zwischen Andalusien und der Extremadura.
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Dienstag, 28.3.2017

WDR, 20.15 Uhr
Atlantik – Ozean der Extreme: Hitze und Hurrikans

Film von Renée Godfrey, 45 Min.
Der Februar ist der kühlste Monat in der Karibik, doch auch schon da ist das Wasser 23 Grad warm. Von Monat zu Monat aber wird es heißer – die Macht der Sonne wird immer stärker, immer gnadenloser. Im Juli ist die Sonne bereits so intensiv – und mit ihr die UV-Strahlung – dass einige Korallen ihre hitzeempfindlichen Algen abstoßen müssen, die sie normalerweise mit Nährstoffen versorgen.
Mehr Infos beim WDR

Mittwoch, 29.3.2017

NDR, 20.15 Uhr
Unbekanntes Afrika – Sahara

Film von Matthew Wright, 45 Min.
Im Zentrum der Sahara vermag kaum jemand zu überleben. Die Wüste, die mittlerweile eine Fläche so groß wie die USA einnimmt, hat sich erst vor etwa 5.000 bis 6.000 Jahren gebildet. Da sich Erdachse und Erdumlaufbahn leicht verschoben, blieben die Regenfälle aus. Der Tierpopulation blieb keine Zeit, sich an die veränderte Situation anzupassen. Ein paar Überlebenskünstler gibt es trotzdem.
Mehr Infos beim NDR
(Wiederholung am Donnerstag, 30.3. um 14.15 Uhr)

Donnerstag, 30.3.2017

3SAT, 20.15 Uhr
Das getäuschte Gedächtnis
Falsche Erinnerungen vor Gericht

Film von Klaus Neumann und Hendrik Löbbert, D 2016, 45 Min.
Erinnerungen können trügen. Psychologen und Kriminologen wissen: Auf Augenzeugen ist wenig Verlass, auch wenn die in bester Absicht handeln. Doch wovon viele Psychologen und Kriminologen längst überzeugt sind, ist im Justizsystem, bei der Polizei und im Alltag noch neu. Zeugenaussagen anzuzweifeln ist unbeliebt, einige Experten werden als „Täterschützer“ kritisiert. Die Befragungstechniken von Ermittlern und die Arbeit von Therapeuten auf die neuen Erkenntnisse einzustellen, ist ein langwieriger Prozess. Doch das Zweifeln am Gedächtnis kann für Justiz und Gesellschaft einen positiven Effekt haben, ist Psychologin Elizabeth Loftus überzeugt: weniger Uschuldige aufgrund falscher Erinnerungen zu verurteilen.
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Und anschließend um 21.00 Uhr: scobel: Wie frei sind meine Entscheidungen Wie systematische Fehler unser Verhalten beeinflussen Diskussionsrunde mit Experten.
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Freitag, 31.3.2017

3SAT, 20.15 Uhr
Asbest, die tödliche Faser
Warum die Gefahr noch lange nicht vorbei ist

Film von Sigrid Born und Nicole Würth, 45 Min.
Asbest war einst die Wunder-Faser und kam bis in die frühen 1990er-Jahre zum Einsatz. Die schrecklichen Folgen werden erst später entdeckt: Asbest kann hoch aggressiven Krebs verursachen. Nach langem Kampf mit den verschiedenen Interessengruppen wurde Asbest 1993 in Deutschland verboten, 2005 in der gesamten EU. Doch die Gefahr ist damit nicht vorbei.
Hintergrund zum Thema bei 3sat