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Sonnensystem mit sanfter Bugwelle

Bild zeigt Stern als orangefarbenen Fleck in Gaswolke, eine helle, scharf begrenzte Bugwelle erzeugend

Die Sonne pflügt deutlich sanfter durch das dünne Gas der Milchstraße als bislang angenommen. Das zeigen Berechnungen, die amerikanische, russische und deutsche Astronomen auf der Basis von Satellitendaten angestellt haben. Demnach dürfte sich zwischen Sonnensystem und interstellarem Raum bestenfalls eine sanfte Bugwelle bilden, jedoch keine scharfe Stoßfront. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Planeten scheibenweise

Illustration zeigt 2 rötliche bzw. bläuliche Planeten mit Wolkenbändern vor ihrer gelben Sonne, einer teils abschattend

Was die Bahnen ihrer Planeten betrifft, scheint die Sonne den Normalfall im All widerzuspiegeln. Das lässt eine Analyse portugiesischer und schweizerischer Astronomen vermuten. Die Resultate unterschiedlicher Suchprogramme lassen sich am besten zur Deckung bringen, wenn Planeten auch andernorts in einer gemeinsamen Ebene um ihr Zentralgestirn kreisen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ein verstoßener Planet

Grafik zeigt blauen Gasriesen mit Wolkenbändern vor sternbesetztem Band der Milchstraße

Das Sonnensystem könnte ursprünglich einen fünften großen Gasplaneten besessen haben. Diese Möglichkeit eröffnen Computersimulationen eines amerikanischen Forschers. Mit den vier heutigen Gasplaneten führten diese nur selten zu vertrauten Verhältnissen. Sehr viel erfolgreicher war eine Ausgangssituation mit einem fünften Gasriesen, der schon bald in den tiefen Raum katapultiert wurde und reichlich überschüssigen Schwung mit sich nahm. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Komet mit gespaltener Persönlichkeit

Schwarzweiß-Bild zeigt länglichen Felsbrocken mit dicken Enden, kleine Krater, schemenhafte Gasströme

Die hantelförmige Gestalt mancher Kleinplaneten ist vielleicht nicht allein ihrer Rotation geschuldet. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und französische Forscher im Falle des Kometen Hartley 2 gefunden. Dessen zwei Hälften verhalten sich derart unterschiedlich, dass sie vielleicht erst nachträglich zueinandergefunden haben. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Weniger erdnahe Asteroiden

Balkendiagramm, Balken aus Asteroiden zusammengesetzt, illustriert die Zahlen der bekannten Asteroiden in verschiedenen Größenklassen und die alten und neuen Schätzwerte

Im Sonnensystem gibt es deutlich weniger Asteroiden auf erdnahen Bahnen als bislang angenommen. Das gilt insbesondere für Objekte mit einem Durchmesser zwischen 100 und 1.000 Metern, schätzt eine internationale Forschergruppe anhand jüngster Beobachtungen. Die Zahl dieser mittelgroßen erdnahen Asteroiden dürfte demnach bei etwa 20.000 liegen und damit um mehr als ein Drittel unter dem bisherigen Schätzwert von rund 35.000. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Lichtquirl im jungen Sonnensystem

Mikroskopaufnahme zeigt zwei kaulquappenförmige Einschlagspuren in einem transparenten Medium

Auf vielen Fensterbänken setzen sich dekorative Lichtmühlen in Bewegung, sobald sie von der Sonne beschienen werden. Ein ganz ähnlicher Effekt hat vielleicht auch die Zusammensetzung des Sonnensystems beeinflusst, zeigen Modellrechnungen französischer und deutscher Forscher. Indem sich Mineralpartikel in der Nähe der jungen Sonne ungleichmäßig erwärmten, könnten sie in die frostigen Gefilde jenseits der Planeten gedrückt worden sein – und damit in die Entstehungsregion der Kometen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Erste Bilder aus der Vesta-Umlaufbahn

Aufnahme der zu einem Drittel im Schatten liegenden Vesta mit Kratern, Bergen, Furchen und Aufwölbungen

Die Raumsonde Dawn hat ihre ersten Bilder aus der Umlaufbahn um den Asteroiden Vesta zur Erde geschickt. Die Aufnahmen zeigen den drittgrößten Körper im Asteroidengürtel als eine von Einschlägen gezeichnete Welt mit einer stellenweise verschrumpelt wirkenden Oberfläche. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Sonde beginnt Anflug auf Asteroid

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Auf ihrem Weg zum Asteroid Vesta ist die Raumsonde Dawn in die Anflugphase eingetreten. Nach jahrelangem “Blindflug” durch das Sonnensystem wird die Sonde nun ihre Kameras für die weitere Annäherung an das Ziel nutzen. Im Juli soll sie in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenken und den mehr als 500 Kilometer großen Brocken aus nächster Nähe studieren.

Komet erwacht zu neuem Leben

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Erstaunliche Aktivität legt ein großer Gesteinsbrocken im Asteroidengürtel neuerdings an den Tag. Amerikanische Astronomen haben entdeckt, dass das Objekt schlagartig heller geworden ist und einen regelrechten Schweif bekommen hat. Möglicherweise handelt es sich bei dem vermeintlichen Asteroiden tatsächlich um einen Kometen, der zu neuem Leben erwacht ist.

Voyager 1 an der Grenze des Sonnensystems

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Mehr als 33 Jahre nach ihrem Start steht die Raumsonde Voyager 1 an der Grenze des Sonnensystems. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und griechische Forscher auf einer Fachtagung in San Francisco. In gut 17 Milliarden Kilometern Entfernung von der Sonne hat die Sonde demnach eine Zone erreicht, in der sich der Sonnenwind und der “Fahrtwind” des Sonnensystems im interstellaren Medium gerade die Waage halten.

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