
Der Schädel des Menschen ist weniger wandlungsfähig als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine spanische Anthropologengruppe nach der Untersuchung von Totenschädeln in einem österreichischen Beinhaus. Verschiedene Aspekte der Schädelform sind demnach eng miteinander verknüpft, sodass sich Änderungen in einem Merkmal automatisch auch auf andere Merkmale auswirken.
21 Dez 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Genetik |
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Junge Raubsaurier waren keine kleinen Ausgaben erwachsener Artgenossen. Das zeigt der Schädel eines kaum drei Jahre alten Tyrannosauriers, den japanische und mongolische Wissenschaftler in der Wüste Gobi gefunden haben. Abgesehen von der nötigen Größe fehlten dem Jungspund noch weitere Merkmale, die ihm das Angehen großer Beute ermöglicht hätten.
9 Mai 2011 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
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Vor fast 15.000 Jahren fertigten Menschen Gefäße aus den Schädeln von Verstorbenen. Dieses Fazit ziehen englische Archäologen nach der Untersuchung von Knochen aus einer Höhle im Südwesten des Landes. Die daran erkennbaren Spuren lassen vermuten, dass die Gebeine mit Sorgfalt und Erfahrung bearbeitet wurden.
17 Feb 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Kultur |
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Im Schädel des Neandertalers gab es weniger Luft als gemeinhin angenommen. Zu diesem Schluss kommen englische und deutsche Forscher nach einem sorgfältigen Vergleich. Die Nasennebenhöhlen des Neandertalers waren demnach nicht größer als die des modernen Menschen.
19 Jan 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Paläontologie |
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Auch die größten Landwirbeltiere aller Zeiten haben klein angefangen, belegt ein in China gefundenes Fossil. Das annähernd vollständige Skelett stammt von einem Dinosaurier, der am Anfang der Entwicklungslinie der Sauropoden stand. Von seinen spektakulären Nachfahren mit ihren langen Hälsen unterscheidet er sich noch in mehreren Merkmalen – insbesondere wurde er “lediglich” zehn Meter lang.
29 Okt 2010 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
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Menschliche Säuglinge mit ihrem gut entwickelten Hirn haben vergleichsweise riesige Köpfe, während der übrige Körper erst im Laufe der Zeit aufholt. Ganz anders bei einem vor 15 Millionen Jahre lebenden Beuteltier, haben australische Forscherinnen herausgefunden. Zu Beginn besaßen die Tiere eher kleine Schädel, die auf das Saugen im mütterlichen Beutel ausgelegt waren.
14 Jul 2010 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
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Kinder sehen nicht aus wie kleine Erwachsene, sondern haben ein rundlicheres Gesicht mit großen Augen. Auf ein ähnliches Muster sind amerikanische Paläontologen bei einem Dinosaurier gestoßen. Die Jungen des Sauropoden hatten weniger kantige Schnauzen und vergleichsweise größere Augen als erwachsene Tiere.
1 Apr 2010 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
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Wenn sich mit dem Alter das Gesicht verändert, liegt das nicht nur am “Erschlaffen” von Haut und Bindegewebe. Auch die Knochen des Gesichtsschädels erfahren typische Veränderungen, bestätigt eine Untersuchung amerikanischer Mediziner. Das gilt besonders für die Form des Unterkiefers.
24 Mrz 2010 | Veröffentlicht unter
Gesundheit,
Medizin |
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Je nach den momentanen “Sachzwängen”, kann die Evolution bemerkenswerte Wege einschlagen. Das beste Beispiel dafür ist der Haushund, zeigen Untersuchungen eines englisch-amerikanischen Forscherduos. Befreit von natürlichen Zwängen und gelenkt durch das ästhetische Empfinden der Züchter, hat die Schädelform bei den verschiedenen Hunderassen eine beispiellose Bandbreite erreicht.
21 Jan 2010 | Veröffentlicht unter
Biologie,
Kultur |
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Den möglicherweise ältesten Verwandten des Tyrannosaurus rex haben deutsche und britische Forscher identifiziert. Ein versteinerter Schädel, der schon vor gut 100 Jahren im Westen Englands gefunden worden war, gehört demnach zu einem besonders frühen Tyrannosauriden.
4 Nov 2009 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
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