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Hochtourige Dinosaurier

Dinosaur Giganotosaurus

Lange Zeit als behäbige Echsen angesehen, könnten die Dinosaurier durchaus zu körperlichen Höchstleistungen fähig gewesen sein. Neue Belege für diese Sichtweise haben australische, kanadische und deutsche Forscher gefunden. Gemessen an den Öffnungen, durch die das Knochengewebe mit Blut versorgt wurde, könnten die urzeitlichen Reptilien ihren Stoffwechsel bei Bedarf ähnlich stark beschleunigt haben wie heutige Säugetiere.

Klammheimliche Vielfalt

galago-joachimhuber-flickr

Obwohl das Zeitalter der großen Forschungsreisen längst vorüber ist, harren noch immer zahlreiche Tier- und Pflanzenarten der Entdeckung. Allein unter den Amphibien und den Säugetieren gibt es noch etwa 3.200 unentdeckte Spezies, schätzt eine internationale Forschergruppe. Mehr als die Hälfte dürfte in den tropischen und subtropischen Wäldern der Neuen Welt zu finden sein. Lesen Sie [...]

Kreidezeitliches Jucken

Foto zeigt dunkelbraun-schwarzes Fossil einer Laus in sandfarbenem Gestein

Als die großen Dinosaurier von der Bühne der Evolution abtraten, war die Entwicklung der Vögel und Säugetiere bereits in vollem Gang. Diese Ansicht bekräftigt eine neue Untersuchung des Läuse-Stammbaums durch eine internationale Forschergruppe. Die Parasiten hatten sich demnach schon weit vor dem Massensterben vor 65 Millionen Jahren in zahlreiche spezialisierte Linien aufgespalten.

Mehr Geselligkeit, mehr Gehirn

Foto zeigt zwei Wölfe, auf einem Baumstumpf in einem Nadelwald stehend

Bei den Säugetieren wuchsen Geselligkeit und Gehirngröße im gleichen Takt. Das hat eine englische Forscherin im Rahmen einer statistischen Analyse von 511 Säugerspezies ermittelt. Die Vorzüge des Lebens in Gruppen könnten demnach die Nachteile durch den Energiehunger des Nervengewebes aufgewogen haben.

Nasse Säuger kontern Theorie

Foto zeigt nassen Schäferhund, sich schüttelnd

Laufen, Atmen, Herzschlag, Fressen – bei kleinen Tieren geht alles etwas schneller als bei großen. Das gilt auch für das Trockenschütteln, haben amerikanische Ingenieure ermittelt. Ein zierliche Maus schüttelt sich demnach etwa sechs Mal schneller als ein kräftiger Labrador, um den Wasserfilm aus ihrem Fell zu schleudern.

Keine Entwarnung für Afrikas Säuger

afrikanischerbueffel

Schutzgebiete sind nicht automatisch sicheres Terrain für bedrohte Tierarten, belegt eine Studie englischer Zoologen. In den afrikanischen Nationalparks sind die Bestände großer Säuger in den letzten Jahrzehnten um fast 60 Prozent zurückgegangen. Betroffen sind selbst so berühmte Gebiete wie die Masai Mara oder die Serengeti.

Angeknabberte Dinosaurierknochen

Foto zeigt dunkelbeigefarbenen Knochen, darin zwei unterbrochene, paarweise verlaufende Furchen

Schon vor 75 Millionen Jahren verstanden sich kleine Säuger auf die effiziente Nutzung von Ressourcen. Das zeigen Nagespuren, die amerikanische Forscher an Knochen von Dinosauriern und anderen großen Tieren entdeckt haben. Die Spuren stammen wahrscheinlich von eichhörnchengroßen Säugetieren, die es auf die Mineralien in der Knochensubstanz abgesehen hatten.

Kalorien gegen Pilze

Wärmebild eines Hundes mit weißgelben Augen und Zahnfleisch, rötlichen Ohren, dunkler Nasenspitze, violettem Fell

Säugetiere und Vögel wenden große Mengen von Stoffwechselenergie auf, um eine hohe Körpertemperatur zu halten. Dieser kostspielige Lebensstil lohnt sich auch im Hinblick auf die Infektionsanfälligkeit, demonstriert eine Analyse zweier niederländischer und amerikanischer Forscher. Demnach können viele Pilzstämme schon deshalb nicht als Krankheitserreger bei Säugern auftreten, weil sie deren Körpertemperatur nicht verkraften.

Schwierige Prognosen für Säuger

baummarder

Säugetiere reagieren vielleicht gänzlich anders auf den Klimawandel als derzeit angenommen. Diesen Schluss legen Untersuchungen einer deutsch-schweizerischen Forschergruppe nahe. Welche klimatischen Nischen die verschiedenen Säuger Europas besetzen, hängt demnach kaum von ihrer entwicklungsgeschichtlichen Nähe ab: Selbst bei Arten, die erst seit kurzem getrennte Wege gehen, zeigen sich erhebliche Unterschiede.

Mehr Ordnung im Säugergenom

Foto eines Orangutans mit langen rötlichen Haaren, großem dunklen Gesichtswulst

Der Niedergang der Dinosaurier wirkt sich noch heute auf das Erbgut der Säugetiere aus, glauben amerikanische Forscher. Ihrer Untersuchung zufolge, ist es für genetische Parasiten seit dem Ende der Kreidezeit immer schwieriger geworden, sich in den Genomen von Säugern festsetzen.

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