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Dickes Blut, höheres Darmkrebsrisiko

Menschen mit einer erhöhten Neigung zur Blutgerinnung erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an Dickdarmkrebs. Diesen Zusammenhang bestätigt eine groß angelegte Studie mit rund 3.600 Teilnehmern, die niederländische und deutsche Mediziner durchgeführt haben. Im Extremfall geht demnach eine einzelne Mutation, die eine verstärkte Gerinnungsneigung mit sich bringt, mit einer Vervielfachung des Erkrankungsrisikos einher.

Hündin riecht Darmkrebs

Foto zeigt Kopf eines hellen Labrador Retrievers von rechts, leicht nach oben schauend

Krebs hat möglicherweise seinen ganz eigenen Geruch. Dieses Fazit ziehen japanische Mediziner nach Tests mit einem Hund. Nach Durchlaufen eines umfassenden Trainings konnte das Tier Patienten mit Darmkrebs und Kontrollpersonen auseinanderhalten, indem es an Atemproben bzw. Stuhlproben schnupperte.

Pankreaskrebs entwickelt sich langsam

Foto eines Männerbauchs von Nabel bis Rippenbogen, darin eingezeichnet Bauchspeicheldrüse als dicker weißer Wurm hinter dem Magen

Wenn Krebs in der Bauchspeicheldrüse festgestellt wird, haben die Betroffenen mitunter nur noch Monate zu leben. Bis der Tumor diesen Stand erreicht hat, dauert es allerdings sehr lange, haben amerikanische Forscher im Rahmen einer außergewöhnlichen Studie zeigen können. Von der initialen Mutation bis zur Bildung von Tochtergeschwüren in anderen Organen vergehen demnach mindestens fünfzehn Jahre.

Ein Zielsucher für die Chemotherapie

Grafik des mutmaßlichen Wirkmechanismus zeigt Blick in Blutgefäß, großes rotes Blutkörperchen, mehrere bunte Moleküle

Ein kleines Eiweißmolekül kann die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten um ein Vielfaches erhöhen. Entsprechende Resultate aus Tierversuchen präsentiert eine amerikanische Forschergruppe im Magazin “Science”. Das Molekül wirkt in den Blutgefäßen eines Tumors und stimuliert dort die Aufnahme von Substanzen aus dem Blut.

Immun-Bremse lässt Tumoren hungern

Eine neue Seite eines vermeintlich wohlbekannten Botenstoffs haben Braunschweiger Forscherinnen entdeckt. Das Signalmolekül hält weiße Blutkörperchen davon ab, in einen Tumor einzuwandern und dort neue Blutgefäße sprießen zu lassen. Als Folge wächst der Tumor langsamer und bildet weniger Tochtergeschwüre.

Nanoteppich fängt Zellen

REM-Aufnahme zeigt mehrere rundliche Gebilde, leicht eingesunken in eine teppichartige Oberfläche, Einschubvergrößerung zeigt eines dieser Gebilde

Zellen lassen sich besonders gut fangen, wenn man ihnen eine anschmiegsame Unterlage bietet. Das haben amerikanische Forscher entdeckt. Nachdem sie eine Silizium-Oberfläche mit einem regelrechten Flor aus Nanosäulen überzogen hatten, konnten sie damit gut jede zweite Zielzelle aus einer Kulturlösung festsetzen.

Viele Krebserkrankungen durch Übergewicht

Messung des Bauchumfangs

Ein Zuviel an Körpermasse erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken. Wie stark sich dieser Effekt auswirkt, zeigt eine Untersuchung einer internationalen Forschergruppe. Demnach dürften allein in Europa pro Jahr mehr als 120.000 Krebserkrankungen auf Übergewicht zurückzuführen sein.

Stress kann Krebs bremsen

Foto zeigt zwei nackte Mäuse

Solange er nicht zum Dauerzustand wird, hat Stress auch seine guten Seiten. Diese Ansicht bekräftigt ein Experiment, das amerikanische Mediziner mit Mäusen durchgeführt haben. Wurden die Tiere vor der Bestrahlung mit ultraviolettem Licht kurzzeitigem Stress ausgesetzt, bekamen sie weniger Hauttumoren.

Krebs an der Wurzel packen

Zumindest bei einigen Krebsarten scheinen besonders widerstandsfähige Zellen nach der Behandlung eine Rückkehr des Tumors zu ermöglichen. Doch auch diese “Tumorstammzellen” sind nicht immun gegen Wirkstoffe, legen Versuchsresultate amerikanischer Forscher nahe. Ihnen gelang es erstmals, stammzellartige Krebszellen in größeren Mengen zu erzeugen – und mit einem Antibiotikum gezielt zu vernichten.

Höheres Krebsrisiko nach Misshandlung

Kindesmisshandlung hinterlässt langfristig nicht nur psychische Wunden, belegt eine Studie kanadischer Forscherinnen. Wenn die Opfer selbst erwachsen sind, weisen sie demnach ein um fast 50 Prozent erhöhtes Krebsrisiko auf.

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