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Komet mit gespaltener Persönlichkeit

Schwarzweiß-Bild zeigt länglichen Felsbrocken mit dicken Enden, kleine Krater, schemenhafte Gasströme

Die hantelförmige Gestalt mancher Kleinplaneten ist vielleicht nicht allein ihrer Rotation geschuldet. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und französische Forscher im Falle des Kometen Hartley 2 gefunden. Dessen zwei Hälften verhalten sich derart unterschiedlich, dass sie vielleicht erst nachträglich zueinandergefunden haben. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Moostierchen verknüpfen Ozon und Kohlendioxid

Grafik der Antarktis mit umgebendem Schelfeis

In den Gewässern der Antarktis scheint das Plankton seit einiger Zeit besonders gut zu gedeihen. Darauf deuten Kolonien von Moostierchen hin, die teils während der Expeditionen des britischen Polarforschers Scott vor gut einhundert Jahren gesammelt worden waren. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass sich das Wachstum der Planktonfresser seit etwa zwei Jahrzehnten beschleunigt.

Verfrühte Leistungsträger

Foto zeigt hohes Zuckerrohr, im Winde wogend

Einige Pflanzen verfügen über eine biochemische Pumpe, dank derer sie Kohlendioxid besonders effizient in organische Verbindungen einbauen können. Dieser Mechanismus scheint sich deutlich früher entwickelt zu haben als gemeinhin angenommen, haben amerikanische und europäische Forscher bei der Analyse fossilen Pollens entdeckt. Schon vor beinahe 35 Millionen Jahren gab es demnach Gräser, die den Stoffwechseltrick beherrschten.

Laue Luft hemmt Bergwälder

bergwald

Für Bergwälder bedeuten mildere Temperaturen nicht unbedingt einen Vorteil. Diesen verblüffenden Schluss legt eine Langzeitstudie amerikanischer und englischer Forscher nahe. In Jahren mit wenig und früh schmelzendem Schnee wuchs der von ihnen studierte Wald sogar besonders langsam. Der Grund: Den Bäumen fehlte es an Wasser.

Nahe Ziele, ferne Ziele

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In den nächsten zwei Wochen schaut die Weltöffentlichkeit gebannt nach Kopenhagen. Dort treffen sich die schlimmsten Alkoholiker und beraten, ob sie vom hemmungslosen Konsum billigen Fusels auf den rationierten Genuss kleinster Mengen Whiskys umsteigen sollen. Sie werden zum Abschluss ihrer Konferenz beteuern, dass sie das ernsthaft vorhaben, und zwar in mittlerer Zukunft, so innerhalb von 20 bis 40 Jahren.

Kohlensäure dingfest gemacht

Kalottenmodell der Kohlensäure, schwarze Kugel, daran drei rote Kugeln, an zweien davon je eine weiße Kugel

Ein chemisches Phantom haben deutsche und israelische Forscher zu fassen bekommen. Ihnen gelang es erstmals, die Bildung und den Zerfall der extrem kurzlebigen Kohlensäure in Wasser zu verfolgen. Wie die Gruppe im Magazin “Science” berichtet, ist die Verbindung tatsächlich etwas stabiler als bislang angenommen und kann es in puncto Säurestärke mit Ameisensäure aufnehmen.

Methan bei zweitem Exoplaneten entdeckt

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Auch die Planeten anderer Sterne haben grundsätzlich das Zeug für die Entwicklung von Leben. Diese Ansicht bekräftigt der Fund von drei einfachen Molekülen auf einem Exoplaneten in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, in der Gashülle der heißen Welt Wasser, Kohlendioxid und Methan nachzuweisen.

Feuchtwarme Expresslieferung

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Ein wahrer Meteoriten-Hagel vor rund vier Milliarden Jahren schuf nicht nur Krater auf Erde und Mars. Messungen englischer Geowissenschaftler bestätigen die Ansicht, dass mit den Meteoriten große Mengen von Wasser und Kohlendioxid in die Gashüllen der jungen Welten gelangten.

Kohlendioxid auf fernem Planeten

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Die optische Signatur von Kohlendioxid glaubt eine internationale Astronomengruppe bei einem fernen Planeten entdeckt zu haben. Bei dem Exoplaneten handelt es sich um einen Gasriesen, der seinem Stern sehr nahe kommt und daher ungemütlich heiß ist.

Mehr Lärm in sauren Meeren

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Der immense Kohlendioxid-Ausstoß der menschlichen Zivilisation wird einen unerwarteten Nebeneffekt auf die Weltmeere haben. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher im Fachblatt “Geophysical Research Letters”. Indem das Kohlendioxid das Meerwasser ansäuert, wird sich Schall darin über deutlich größere Entfernungen ausbreiten können.

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