
Ein alter Kieferknochen kann viel über die einstigen Bewohner eines Ortes erzählen. Das demonstriert eine neue Studie zweier amerikanischer Forscher. Die genaue Form des Unterkiefers wird demnach nicht nur die Gene bestimmt, sondern auch durch den Einsatz des Gebisses zum Kauen und als Werkzeug.
9 Aug 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Archäologie |
Lesen »

Fossilien sind nicht bloß steinerne Abdrücke längst vergangener Lebewesen – mitunter enthalten sie auch etwas von deren organischer Substanz. Neue Belege für diese Ansicht haben schwedische und amerikanische Forscher gefunden. Im Knochen eines kreidezeitlichen Reptils fanden sie bindegewebsähnliche Strukturen mit dem Protein Kollagen als vermutlichem Hauptbestandteil.
2 Mai 2011 | Veröffentlicht unter
Chemie,
Paläontologie |
Lesen »

Schon vor 75 Millionen Jahren verstanden sich kleine Säuger auf die effiziente Nutzung von Ressourcen. Das zeigen Nagespuren, die amerikanische Forscher an Knochen von Dinosauriern und anderen großen Tieren entdeckt haben. Die Spuren stammen wahrscheinlich von eichhörnchengroßen Säugetieren, die es auf die Mineralien in der Knochensubstanz abgesehen hatten.
17 Jun 2010 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
Lesen »

Wenn sich mit dem Alter das Gesicht verändert, liegt das nicht nur am “Erschlaffen” von Haut und Bindegewebe. Auch die Knochen des Gesichtsschädels erfahren typische Veränderungen, bestätigt eine Untersuchung amerikanischer Mediziner. Das gilt besonders für die Form des Unterkiefers.
24 Mrz 2010 | Veröffentlicht unter
Gesundheit,
Medizin |
Lesen »

Wenn es um die Verankerung von Implantaten im Knochen geht, könnten Chirurgen unerwartete Hilfe erhalten. Englische Forscher haben ermittelt, dass ein bakterieller Stoffwechselkünstler verschiedenste Materialien mit einem dünnen Film aus kristalliner Knochensubstanz überziehen kann.
7 Sep 2009 | Veröffentlicht unter
Chemie,
Medizin,
Technik |
Lesen »

Löwen und andere Raubtiere gehen häufig junge Beutetiere an, die sich leichter überwältigen lässt. Diese Taktik ist nicht neu, vermuten zwei Münchner Paläontologen. Was modernen Jägern recht ist, könnte schon den Raubsauriern im Erdmittelalter billig gewesen sein.
6 Aug 2009 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
Lesen »

Eiweiße können in Knochengewebe selbst 80 Millionen Jahre überstehen. Entsprechendes Gewebe wurde im Oberschenkelknochen eines Hadrosauriers entdeckt, den Forscher im Jahr 2006 in sieben Meter tiefem Sandstein gefunden hatten.
2 Mai 2009 | Veröffentlicht unter
Paläontologie |
Lesen »

Einen ungewöhnlichen Schutzüberzug haben spanische Chemikerinnen auf einer maurischen Befestigungsanlage in Granada entdeckt. Auf die Mauerziegel wurde ein Gemenge aus Knochenpulver und Kalk aufgetragen – wohl, um sie witterungsbeständiger zu machen.
6 Jan 2009 | Veröffentlicht unter
Archäologie,
Chemie,
Kultur,
Technik |
Lesen »

Jugendliche, die häufig Softdrinks trinken, haben weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen als Gleichaltrige. Das haben Dortmunder Forscher anhand der Daten von 229 Kindern und Heranwachsenden ermittelt. Eine Folge könnte ein erhöhtes Risiko für Osteoporose im Erwachsenenalter sein.
8 Dez 2008 | Veröffentlicht unter
Ernährung,
Gesundheit |
Lesen »

Wenn sich eine kleine Schnittwunde rasch wieder schließt, liegt das vor allem an Netzwerken aus Gerinnungsprotein. Jenaer Forscher haben beobachtet, dass dieses Protein durch einen schlichten chemischen Trick zur Bildung von Fasern gebracht werden kann. Ihre Entdeckung könnte helfen, die Heilung von Knochen zu beschleunigen oder passgenaue Implantate zu züchten.
18 Nov 2008 | Veröffentlicht unter
Chemie,
Medizin,
Technik |
Lesen »
Neueste Kommentare