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Beitrag verschlagwortet unter: Erbgut

Helfer der Zellteilung identifiziert

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Die Verteilung des Erbgutes bei der Zellteilung wird entscheidend von einem Enzym und einem Proteinkomplex gesteuert. Beide kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Chromosomen auseinandergezogen und auf die Tochterzellen verteilt werden. Den Mechanismus haben jetzt Forscher des Biozentrums der Universität Basel aufgeklärt.

Erbgut beeinflusst Kaffeedurst

Nahaufnahme gerösteter, tiefbrauner Kaffeebohnen auf einer Holzunterlage

Wie viel Kaffee ein Mensch trinkt, hängt auch von seinen Genen ab. Diese Vermutung bekräftigt eine Untersuchung niederländischer und australischer Forscherinnen. Zwei winzige Erbgutvarianten gehen demnach mit einem höheren Konsum einher – vermutlich, weil sie den Abbau des Koffeins und anderer Inhaltsstoffe und damit die Wirkung des Gebräus beeinflussen.

Kabeljau mit alternativer Abwehr

Grafik zeigt Seitenansicht eines Kabeljaus

Mit einer handfesten Überraschung kann das Erbgut des Kabeljaus aufwarten. Norwegische Forscher haben das Genom des wirtschaftlich bedeutsamen und vermeintlich wohlbekannten Fischs erstmals vollständig sequenziert. Es zeigte sich, dass das Abwehrsystem der Tiere gewissermaßen auf einem Auge blind ist. Dafür sieht das andere Auge umso besser.

Genetische Basis für Rückenschmerzen

Foto zeigt Ansicht des unteren Rückens einer nackten Frau

Zumindest bei Frauen sind Rückenschmerzen auch eine Frage der Gene, hat eine internationale Forschergruppe im Rahmen einer Studie mit mehr als zweitausend Zwillingsschwestern ermittelt. Bei eineiigen Zwillingspaaren mit ihrem identischen Erbgut sind demnach häufiger beide Schwestern von Kreuzschmerzen betroffen als bei zweieiigen Paaren.

Uralte Begleiter

EM-Aufnahme zeigt Parvoviren als helle Kugeln auf dunklerem Untergrund

Viele der heutigen Viren können auf eine überraschend lange Familiengeschichte zurückblicken. Diesen Schluss legen Untersuchungen amerikanischer Forscher nahe. Im Erbgut verschiedenster Wirbeltiere fanden sie Sequenzen heute noch zirkulierender Viren, die bereits vor Jahrmillionen in das Genom ihrer Wirte integriert wurden.

Herkunftsstempel im Genom

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Noch vor einigen Jahrzehnten verbrachten Menschen meist ihr gesamtes Leben an einem Ort und fanden dort ihren Partner. Das Resultat ist eine sehr feine genetische Struktur, zeigt eine Untersuchung europäischer Forscher. Anhand zahlreicher kleiner Unterschiede im Erbgut konnten sie Insel- bzw. Gebirgsbewohner mit teils 100-prozentiger Trefferquote ihrem Herkunftsort zuordnen.

DNA lässt Bakterien ausschwärmen

Fluoreszenz-Mikroskopaufnahme zeigt dichtes Gewimmel roter Zellen, zwischen ihnen einige gelb-grüne bzw. bläuliche Punkte

Sterbende Bakterien dienen ihren Nachkommen als mahnendes Beispiel, vermuten amerikanische Mikrobiologen. Aus toten Bakterienzellen freigesetzte Erbgutstränge bewirken demnach, dass sich bewegliche Tochterzellen nicht gleich vor Ort niederlassen, sondern anderswo ihr Glück suchen.

Familiäre Gesichtserkennung

Wie gut ein Mensch andere Personen wiedererkennt, hängt in erstaunlichem Maße von seinem Erbgut ab. Entsprechende Resultate hat ein Internet-Experiment erbracht, das eine internationale Forschergruppe durchgeführt hat. Eineiige Zwillinge schnitten dabei ähnlich gut ab, während sich bei zweieiigen Zwillingen teils deutliche Unterschiede zeigten.

Erbgutlücke macht dick

Messung des Bauchumfanges mit einem Maßband

Viele Erbgutvarianten bringen ein nur leicht erhöhtes Risiko für Übergewicht mit sich. Von erstaunlicher Durchschlagskraft ist dagegen eine Variante, die eine internationale Forschergruppe identifiziert hat. Der Wegfall eines DNA-Abschnitts mit etwa 30 Genen geht demnach praktisch immer mit Fettsucht im Erwachsenenalter einher.

Sport hält das Erbgut in Form

Illustration einer Zelle mit glimmendem Zellkern und Chromosomen, aus einem wird ein DNA-Strang abgewickelt

Sport ist nicht nur im übertragenen Sinne ein Jungbrunnen. Das haben Homburger und Düsseldorfer Mediziner am Beispiel von Labormäusen und Ausdauersportlern ermittelt. Regelmäßige Bewegung geht demnach mit einem deutlich gebremsten, altersbedingten “Verschleiß” des Erbguts einher.

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