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Barcode verrät neue Reptilien-Spezies

Nahaufnahme vom Kopf eines grau-braunen Geckos mit schlitzförmig verengten Pupillen, jede einzelne Kopfschuppe erkennbar

Viele Tier- und Pflanzenarten sind rein äußerlich kaum von ihren Verwandten zu unterscheiden. Als Folge kann die Artenvielfalt eines Gebiets massiv unterschätzt werden, haben belgische und deutsche Zoologen am Beispiel der Reptilien Madagaskars zeigen können. Anhand ihrer genetischen Analysen schätzen sie, dass auf sechs beschriebene Spezies mindestens eine unerkannte kommt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Helfer der Zellteilung identifiziert

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Die Verteilung des Erbgutes bei der Zellteilung wird entscheidend von einem Enzym und einem Proteinkomplex gesteuert. Beide kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Chromosomen auseinandergezogen und auf die Tochterzellen verteilt werden. Den Mechanismus haben jetzt Forscher des Biozentrums der Universität Basel aufgeklärt.

Fauna im Schnapsglas

Makroaufnahme zeigt Libelle mit schwarz-gelbem Hinterleib und dunklen Flecken an den Flügelspitzen im grünen Gras

Wie es um die Fauna in einem Gewässer steht, lässt sich an einer kleinen Wasserprobe ablesen. Entsprechende Versuche haben dänische Forscher durchgeführt. Die in der Probe enthaltenen DNA-Spuren verraten demnach nicht nur, welche Tierarten in einem See oder Bach vorkommen, sondern ermöglichen auch eine Schätzung der Bestandsdichte. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Mehr Vielfalt aus dem Erbgut

Illustration einer Zelle mit glimmendem Zellkern und Chromosomen, aus einem wird ein DNA-Strang abgewickelt

Wenn es um die Herstellung von Proteinen geht, hat das Erbgut nicht unbedingt das letzte Wort. Das zeigt ein systematischer Vergleich, den amerikanische Forscherinnen mit menschlichen Zellen durchgeführt haben. Einzelne genetische Buchstaben werden demnach regelmäßig anders gelesen, als sie in der DNA im Zellkern stehen.

Auch Vögel werden alt und grau

Foto zeigt Vogel mit weißem und dunkelgrauem Gefieder und leuchtend blauen Füßen, auf einem mit Guano befleckten Stein stehend

Alt und grau zu werden, ist nicht allein dem Mensch vorbehalten. Spanische und mexikanische Forscher haben entdeckt, dass der Zahn der Zeit auch bei Blaufußtölpeln an der Erbsubstanz nagt. Gleichzeitig verblasst bei den Vögeln das namensgebende Blau der Füße.

DNA lässt Bakterien ausschwärmen

Fluoreszenz-Mikroskopaufnahme zeigt dichtes Gewimmel roter Zellen, zwischen ihnen einige gelb-grüne bzw. bläuliche Punkte

Sterbende Bakterien dienen ihren Nachkommen als mahnendes Beispiel, vermuten amerikanische Mikrobiologen. Aus toten Bakterienzellen freigesetzte Erbgutstränge bewirken demnach, dass sich bewegliche Tochterzellen nicht gleich vor Ort niederlassen, sondern anderswo ihr Glück suchen.

Energiegeladene Viren

EM-Aufnahme zeigt helle kleine Partikel, über dünne Schwänzen mit einer großen runden Zelle verbunden

Einige Viren stehen förmlich unter Druck, sodass sie ihr Erbgut in den Wirt schießen können. Wie viel Energie dabei im Spiel ist, hat eine internationale Forschergruppe jetzt erstmals messen können. Beim Ausschleudern seiner DNA setzt das von ihnen studierte Virus eine Reaktionswärme entsprechend rund 80.000 Molekülen Traubenzucker frei.

Sport hält das Erbgut in Form

Illustration einer Zelle mit glimmendem Zellkern und Chromosomen, aus einem wird ein DNA-Strang abgewickelt

Sport ist nicht nur im übertragenen Sinne ein Jungbrunnen. Das haben Homburger und Düsseldorfer Mediziner am Beispiel von Labormäusen und Ausdauersportlern ermittelt. Regelmäßige Bewegung geht demnach mit einem deutlich gebremsten, altersbedingten “Verschleiß” des Erbguts einher.

Wachsame Haushälter

Eingefärbte EM-Aufnahme zeigt dicht gedrängte Herpes-Simplex-Viren als isokaedrische Gebilde mit genoppter Oberfläche

Ein verblüffendes Doppelleben führt eine bislang etwas obskure Gruppe von Proteinen. Japanische und italienische Forscher haben entdeckt, dass sich die Eiweiße nicht nur an der Regulation der Genaktivität beteiligen. Zusätzlich helfen sie dem Immunsystem, Viren und Gewebeschäden zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Allzweck-Werkzeug für die Gentherapie

Foto eines Taschenmessers mit vielen Werkzeugen, im Hintergrund eine Grafik der DNA-Doppelhelix

Wenn es um das Einschleusen neuer Gene geht, sind menschliche Zellen ungleich schwieriger als beispielsweise Bakterien. Ein maßgeschneidertes Vehikel für diesen Weg haben australische Forscher entwickelt. Zusammengesetzt aus höchst unterschiedlichen Proteinen, schleust es DNA durch mehrere Engpässe sicher bis an den Bestimmungsort, den Zellkern.

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