Scienceticker Astro Scienceticker Umwelt
Beitrag verschlagwortet unter: Atmosphäre

Unstete Venus

Graustufenbild zeigt Venus-Topographie

Verglichen mit ihrer Nachbarin, der Erde, ist die Venus möglicherweise ein sehr unsteter Planet. Entsprechende Hinweise liefert eine Analyse von Sondendaten, die deutsche, französische und italienische Planetenforscher durchgeführt haben. In den letzten 16 Jahren scheinen die Tage auf der Venus um mehrere Minuten länger geworden zu sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Viel Bewegung auf dem Mars

Graustufenbild zeigt Blick auf eine große, s-förmig geschwungene Düne mit zahlreichen Rippelmarken auf ihrer Oberfläche

Der Wind auf dem Mars ist stark genug, um selbst große Dünen in Bewegung zu halten. Das belegen Aufnahmen, die eine Sonde aus der Umlaufbahn um den roten Planeten geschossen hat. Ungeachtet der dünnen Atmosphäre bringen es einige Dünen demnach auf Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Kohlenmonoxid über Pluto

pluto-system-hubble

Schottischen Astronominnen ist der erste sichere Nachweis von Kohlenmonoxid in der Atmosphäre des Pluto gelungen. Die Verbindung war bereits in Form von Eis auf der Oberfläche des Zwergplaneten entdeckt worden. Nun zeigt sich, dass sie auch Bestandteil einer weiten Gashülle um die eisige Welt ist.

Venus mit Wärmeventil

venus-waerme

Der starke Treibhauseffekt auf der Venus könnte den Planeten langfristig sogar kühlen. Diese Möglichkeit eröffnen Modellrechnungen zweier Berliner Forscherinnen. Unter der dichten Hülle aus Vulkangasen förmlich aufgeweicht, könnte die Kruste große Mengen von Wärme aus dem Inneren des Planeten entweichen lassen – ähnlich wie bei einem Topf kochenden Wassers, dessen Deckel angehoben wird.

Stürmischer Exoplanet

exoplanet-horizont-stern

Die Geschwindigkeit, mit der ein ferner Planet um seinen Stern kreist, hat eine niederländisch-amerikanische Astronomengruppe erstmals direkt messen können. Das Resultat erlaubt eine genaue Bestimmung der Massen von Stern und Planet. Zudem lässt ein “Überschuss” an Geschwindigkeit auf extrem schnelle Winde in der Gashülle des halbseitig gebackenen Planeten schließen.

Dicke Sommerluft auf Triton

triton

Auch in den Außenbezirken des Sonnensystems macht sich eine Art Sommer bemerkbar, zeigen Beobachtungen einer französisch-deutschen Forschergruppe. Auf der Südhalbkugel des Neptunmond Triton hat sich der Atmosphärendruck beinahe vervierfacht, indem die Sonne dort ihren höchsten Punkt durchlaufen hat.

Edelgas-Regen im Jupiter

jupiter-helium

Helium verleiht Luftschiffen und bunten Ballons den nötigen Auftrieb. Ganz anders verhält sich das Edelgas auf dem Jupiter, zeigen Modellrechnungen zweier amerikanischer Forscher. In den äußeren Schichten des Planeten bilden sich bei hohen Temperaturen und Drücken regelrechte Regentropfen aus Helium, die auf ihrem Weg abwärts Atome von Neon aufnehmen.

Staus im Sonnenwind nagen am Mars

mars-atmosphaere

Regelrechte Staus im Sonnenwind versetzen der Atmosphäre des Mars schwere Schläge. Das haben englische, schwedische und deutsche Forscher beobachtet. Wenn schnelle Teilchen im Sonnenwind auf langsamere Pendants auflaufen, schlägt die resultierende Stoßwelle große Mengen von Atomen aus der ohnehin dünnen Gashülle des roten Planeten.

Der Fingerabdruck eines Exoplaneten

spektrum-hr8799

Planeten bei sonnenähnlichen Sternen sind für Astronomen besonders interessant. Der erste direkte Blick in die Gashülle einer solchen Welt ist einer kanadisch-deutschen Forschergruppe gelungen. Ihre Beobachtungen zeigen, dass die Vorstellungen über planetarische Atmosphären überdacht werden müssen.

Messcontainer auf großer Fahrt

oceanet-container

Containerschiffe können künftig Wissenschaft betreiben – und das auch ohne speziell geschulte Besatzung. Kieler und Leipziger Leibniz-Forscher haben einen Messcontainer entwickelt, der die Luft selbsttätig bis in größte Höhen vermisst und so hilft, das Wechselspiel von Ozean und Atmosphäre zu verstehen. Die erste große Testfahrt des Systems beginnt Mitte Oktober und führt in die Antarktis und zurück.

Copyright © 2012 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes
Real Time Web Analytics