1.2.2004, 23:03 Uhr
Panoramaprojektion zeigt virtuelle Welten
Forscher vom Institut für Roboterforschung an der Universität Dortmund haben eine 360°-Panoramaprojektion in Betrieb genommen. Mit ihr lässt sich das Arbeiten in der internationalen Raumstation ISS genauso simulieren wie der Einsatz von Fahrzeugen in der Forsttechnik, Übungen des Katastrophenschutzes, Rundflüge über Landschaften oder die Einrichtung von Fabriken und Produktionsanlagen.
Die virtuelle Realität lässt sich mit Datenhelm und -handschuh betreten. Bei Simulationen von Arbeitsmaschinen können Fahrer aber auch im nachgebauten Führerhaus ihres Fahrzeuges Platz nehmen und das Fahrzeug durch den virtuelle Raum steuern.
Das Training erfolgt dann in einer realistischen Arbeitsumgebung, die über eine variable Anzahl von Panoramaleinwänden eingeblendet wird. Auch können mehrere Personen in derselben detailliert modellierten und multimedial dargestellten Umwelt zeitgleich agieren.
Grundlage dieser Technologie ist das vom Institut für Roboterforschung gemeinsam mit der Dortmunder Initiative zur Rechnerintegrierten Fertigung (RIF) e.V. und Partnern aus der Industrie entwickelte System COSIMIR. Es handelt sich um das einzige aus Deutschland stammende universelle 3D-Simulations- und Virtual-Reality-System. Die von COSIMIR erzeugte virtuelle Realität ermöglicht die Verbindung mit einer Vielzahl an Schnittstellen zu externen Steuerungs- und Bedientechniken.
Virtuelles Löschen eines Waldbrandes
Foto: Foto: W. Herzberg / Universität Dortmund
Forschung: Institut für Roboterforschung, Universität Dortmund
COSIMIR-Infos:
http://www.cosimir.com/VR/German/
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