
Scienceticker Mobil
Warum Schildkröten in die Tiefe schweifen
Lederschildkröten tauchen gelegentlich in Tiefen von 1.000 Metern und mehr ab. Den Grund dafür glauben irische Biologen entdeckt zu haben. Die extremen Tauchgänge erfolgen nicht etwa aus Furcht vor Fressfeinden, sondern um einen Blick in die Speisekammer zu werfen.
Fahndung im Fingerabdruck
Fingerabdrücke verraten nicht nur die Identität einer Person, sondern auch, womit diese hantiert hat. Eine entsprechende Technik stellen amerikanische Chemiker im Magazin "Science" vor. Sie tasten einen Fingerabdruck mit einem Tröpfchenstrahl ab und können so ermitteln, welche Substanzen in dem Stempelbild aus Schweiß und Fett enthalten sind.
Starttermin für Großbeschleuniger LHC
Am 10. September sollen die ersten Teilchen im europäischen Großbeschleuniger LHC kreisen. Diesen Starttermin hat das Forschungszentrum CERN in Genf festgesetzt. Laut Mitteilung der Einrichtung gehen die übrigen Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Beschleunigers gut voran.
Neue römische Funde am Weser-Durchbruch
Von dort, wo die Weser sich ihren Weg in das norddeutsche Tiefland bahnt, könnten einst die römischen Legionen in die folgenschwere Schlacht gegen die Germanen gezogen sein. Entsprechende Hinweise haben Archäologen in Porta Westfalica gefunden. Ihre Grabungen förderten Münzen und Utensilien zutage, die dort vielleicht vor 2.000 Jahren zurückgelassen wurden.
Menschliche Todesopfer durch Geier-Rückgang
Im Gefolge des dramatischen Rückgangs der Geier in Indien hat auch eine menschliche Tragödie ihren Lauf genommen. Britische und indische Forscher schätzen, dass die starke Vermehrung verwilderter Hunde zu beinahe 50.000 zusätzlichen Todesfällen aufgrund von Tollwut geführt hat. Das berichtet das Magazin "New Scientist" in seiner neuen Ausgabe.
Scienceticker Startseite
© 2007 Stefan Jacobasch und Carsten Meinke