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Dorsch schlägt Wellen

7. Mai 2008

Unterwasseraufnahme zeigt einen jungen, leicht rötlich gefärbten Dorsch mit großen Augen, der sich in den Maschen eines Netzes verfangen hat, schwarzer Hintergrund Indem der Dorschbestand in der Ostsee schrumpfte, haben sich Veränderungen auf allen Stufen des Nahrungsnetzes eingestellt. Das haben schwedische, lettische und deutsche Forscher anhand langjähriger Datenreihen zeigen können. Vermittelt durch die Sprotte als wichtigstem Beutefisch des Dorschs, haben sich die Effekte über das Zooplankton bis auf die Ebene einzelliger Algen fortgepflanzt. Lesen

Gehaltvoller Blütenstaub für dicke Brummer

6. Mai 2008

Foto zeigt eine von kleinen gelblichen Pollenkörnern bedeckte Hummel auf einer Blüte Blütenstaub dient nicht allein der Fortpflanzung, sondern auch als Belohnung für Bestäuber. Diese Funktion spiegelt sich in seinem Nährwert wider, haben britische und französische Biologen ermittelt. Wird eine Blütenpflanze ausschließlich von Insekten bestäubt, produziert sie deutlich gehaltvolleren Pollen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Waldbrände mit langem Atem

1. Mai 2008

Mikroskopaufnahme eines verkohlten Zweigs lässt noch das Muster aus konzentrischen Jahresringen und radialen Holzstrahlen erkennen Waldbrände könnten einen stärkeren Einfluss auf Böden und Stoffkreisläufe haben als bislang angenommen. Im Rahmen eines Langzeitexperiments haben schwedische Forscher ermittelt, dass die bei den Feuern anfallende Holzkohle selbst sehr stabil ist. Ihre bloße Anwesenheit beschleunigt jedoch langfristig den Abbau des Humus. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Hausspitzmaus erreicht Irland

29. April 2008

Foto: Hausspitzmaus, kleiner Säuger mit grauem Fell, kleinen Augen und langer Schnauze, wird am Nackenfell von Fingern gehalten Die Fauna Irlands ist seit kurzem um eine Säugerart reicher - allerdings um eine mit spitzen Zähnen und großem Hunger. Irische Biologen haben entdeckt, dass die Hausspitzmaus auf der grünen Insel heimisch geworden ist. Die Auswirkungen auf die Tierwelt sind noch nicht absehbar. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Eruptiver “Global Player”

24. April 2008

Vulkanausbruch 300 Der Ausbruch eines Andenvulkans im Jahr 1600 war vermutlich weltweit spürbar. Entsprechende Hinweise haben zwei amerikanische Geowissenschaftler zusammengetragen. Ihre Recherche ergab, dass sich nach dem Ausbruch des Huaynaputina in allen Teilen der Welt ungewöhnliche klimatische und in der Folge auch landwirtschaftliche und soziale Bedingungen einstellten. Lesen

Spinnen fressen verboten

18. April 2008

Rotkehlhüttensänger mit Beute im Schnabel Quecksilber im Wasser bedroht nicht nur Flusslebewesen. Das toxische Element landet über die Nahrungskette auch bei reinen Landbewohnern. Vögel, die Spinnen fressen, holen sich besonders große Portionen des Giftes. Das zeigen US-amerikanische Forscher beispielhaft an 13 Vogelarten, die sich von belasteten Insekten ernähren. Lesen Sie weiter bei Scienceticker Umwelt.

Luftverschmutzung kontra Blütenduft

11. April 2008

Nahaufnahme einer metallisch schimmernden Biene auf einer violetten Blüte Ozon und andere Luftschadstoffe schädigen Organismen nicht nur direkt, sie stören auch die Wechselwirkung zwischen ihnen. Entsprechende Resultate präsentieren amerikanische Forscher im Fachblatt “Atmospheric Environment”. Die reaktionsfreudigen Verbindungen beschneiden die Duftspur, die Blüten für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber in der Luft legen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Fledermäuse helfen bei der Aufforstung

7. April 2008

Foto zeigt eine Fledermaus von vorn im Flug mit weit geöffneten Schwingen Mit Hilfe von Fledermäusen lassen sich Lücken in tropischen Wäldern besonders rasch wieder schließen. Entsprechende Resultate präsentieren Berliner und Erlanger Forscher im Fachblatt “Conservation Biology”. Nachdem sie künstliche Bäume als Tagesquartiere auf gerodeten Flächen aufgestellt hatten, verbreiteten die Flattertiere dort eine Vielzahl von Pflanzensamen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Die Kalahari lebt - und atmet

2. April 2008

Foto: Zwei Menschen in einer trockenen Landschaft mit karger Vegetation, am weiten, hellblauen Himmel einige Schleierwolken Nicht nur die faszinierende Tierwelt der Kalahari, auch der Wüstenboden selbst atmet. Und zwar mit erstaunlicher Intensität, haben britische Geowissenschaftler ermittelt. Je nach Witterung, nehmen die mikrobiellen Bodenbewohner reichlich Kohlendioxid aus der Luft auf und geben es wieder ab. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Korallenfriedhöfe in der Tiefsee

19. März 2008

Foto zeigt im Scheinwerferkegel einige orangefarbene, fächerförmige Korallenstöcke auf grauem, versandeten Meeresgrund mit abgestorbenen Korallenstöcken; im Vordergrund der Greifer eines TauchrobotersMehrere Korallenfriedhöfe haben Bremer Wissenschaftler vor der südspanischen Atlantikküste entdeckt. Am Grund der Tiefsee fanden die Forscher bis zu 20 Meter hohe Hügel aus Korallenschutt. Die Ursache für das Absterben der empfindlichen Kolonien vermuten sie in natürlichen Umweltveränderungen.

Lebende Korallen waren auf den Bildern des Tauchroboters die Ausnahme. Foto: MARUM, Uni Bremen

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