Kannibalismus treibt Heuschrecken an
9. Mai 2008
Wenn einzelgängerische Heuschrecken plötzlich Schwärme aus Abermillionen Tieren bilden, könnte eine gehörige Portion Fleischeslust mit im Spiel sein. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass die Gruppenbildung schwächer ausgeprägt ist, wenn die Insekten ihre Hintermänner nicht mehr wahrnehmen können. Gleichzeitig wird etwa jedes zweite Tier mit einem derartigen Handicap von seinen Artgenossen angeknabbert. Lesen
Dorsch schlägt Wellen
7. Mai 2008
Indem der Dorschbestand in der Ostsee schrumpfte, haben sich Veränderungen auf allen Stufen des Nahrungsnetzes eingestellt. Das haben schwedische, lettische und deutsche Forscher anhand langjähriger Datenreihen zeigen können. Vermittelt durch die Sprotte als wichtigstem Beutefisch des Dorschs, haben sich die Effekte über das Zooplankton bis auf die Ebene einzelliger Algen fortgepflanzt. Lesen
Gehaltvoller Blütenstaub für dicke Brummer
6. Mai 2008
Blütenstaub dient nicht allein der Fortpflanzung, sondern auch als Belohnung für Bestäuber. Diese Funktion spiegelt sich in seinem Nährwert wider, haben britische und französische Biologen ermittelt. Wird eine Blütenpflanze ausschließlich von Insekten bestäubt, produziert sie deutlich gehaltvolleren Pollen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
Chemischer Kompass besteht Labortest
30. April 2008
Zugvögel könnten einen chemischen Kompass nutzen, um sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Diese Ansicht stützen Messungen, die englische und amerikanische Forscher im Magazin “Nature” vorstellen. Das von ihnen studierte Molekül reagierte unterschiedlich schnell, je nachdem, ob und in welcher Orientierung es einem Magnetfeld ausgesetzt war. Lesen
Hausspitzmaus erreicht Irland
29. April 2008
Die Fauna Irlands ist seit kurzem um eine Säugerart reicher - allerdings um eine mit spitzen Zähnen und großem Hunger. Irische Biologen haben entdeckt, dass die Hausspitzmaus auf der grünen Insel heimisch geworden ist. Die Auswirkungen auf die Tierwelt sind noch nicht absehbar. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
Damenwahl erhält Vielfalt
24. April 2008
Auch Eidechsen legen Wert auf Abwechslung im Liebesleben, hat eine australische Biologin beobachtet. Wenn sie die Wahl haben, gesellen sich weibliche Agamen am liebsten zu Gruppen unterschiedlich gefärbter Männchen. Vermutlich wollen sie auf diese Weise sicherstellen, dass unter ihren Geschlechtspartnern zumindest einige mit “guten” Genen sind. Lesen
Schlechte Chancen für Intelligenz
23. April 2008
Die Chancen für intelligentes Leben im All stehen schlechter als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Modellrechnungen eines englischen Wissenschaftlers nahe. Demnach dürfte die Entwicklung vernunftbegabter Organismen häufig daran scheitern, dass die lebensfreundliche Zeitspanne auf einem Planeten begrenzt ist. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Wie Grippeviren um die Welt wandern
17. April 2008
Asien bietet dem Grippevirus beste Bedingungen, immer neue widerstandsfähige Erreger zu bilden und in Wellen um den ganzen Globus zu schicken. Das schreibt eine internationale Forschergruppe im Magazin “Science”. Ein zweites Team von Wissenschaftlern berichtet dagegen in “Nature”, die Tropen seien die Quelle eines von ihnen analysierten Grippevirus gewesen, das sich dann nach Norden und Süden über die Erde ausbreitete. Was wie ein Widerspruch klingt, könnte sich gut ergänzen, so die Forscher. Lesen
Ältester lebender Baum ist 9550 Jahre alt
16. April 2008
Den ältesten noch lebenden Baum der Welt wollen schwedische Forscher entdeckt haben: Sie datierten eine in der Region Dalarna stehende Fichte auf ein Alter von 9.550 Jahren. Amerikanische Kollegen sollen mit Hilfe der Radiokarbon-Datierung das Alter des Baumes bestätigt haben. Lesen
Ur-Elefanten lebten am Wasser
15. April 2008
Einen 37 Millionen Jahre alten Vorfahren des Elefanten haben britische und US-amerikanische Wissenschaftler identifiziert. Das Tier der Gattung Moeritherium soll an Flüssen und in Sümpfen gelebt und sich von Wasserpflanzen ernährt haben. Lesen



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