Wasserflöhe als Reittiere
29. Juli 2010
Im Wasser lebende Bakterien lassen sich von Wasserflöhen in Regionen transportieren, in die sie aus eigener Kraft nicht gelangen könnten. Auf dem Rücken der Flöhe wechseln sie zwischen verschiedenen Wasserschichten. Das belegen Versuche mit drei unterschiedlichen Bakterienarten aus dem Brandenburger Stechlinsee. Lesen
Wirbelkissen trägt Moossporen
22. Juli 2010
Torfmoose schießen ihre Sporen in die Luft, damit diese vom Wind verbreitet werden. Die nötige “Reiseflughöhe” erzielen die Pflanzen mit einem aerodynamischen Trick, hat ein amerikanisches Forscherduo entdeckt. Wenn das Sporenbehältnis schlagartig aufreißt, erzeugt es einen Ring aus Luftwirbeln, der die Sporen emporträgt. Lesen
Der Methusalem unter den Lurchen
21. Juli 2010
Nicht nur die bleiche Haut und die fehlenden Augen machen den Grottenolm zu einem ganz besonderen Lurch. Das belegen Daten aus einem langjährigen Zuchtprogramm in den französischen Pyrenäen. Haben die Höhlenbewohner erst einmal die kritische Jugendphase überstanden, scheinen sie extrem langsam zu altern. Lesen
Milben mit rasantem Schritt
19. Juli 2010
Milben schreiten schneller aus als jedes andere Tier, haben amerikanische Biologen beobachtet. Die je acht Beine der von ihnen studierten Milben durchlaufen im Extremfall mehr als einhundert Mal pro Sekunde einen Schrittzyklus. Die Laufmuskeln der winzigen Spinnentiere zählen damit zu den schnellsten im gesamten Tierreich. Lesen
Großes Hirn, längeres Leben
16. Juli 2010
Tiere mit großen Gehirnen leben länger als solche mit kleinen. Das haben spanische und niederländische Forscher anhand der Daten von fast 500 Säugerarten ermittelt. Ihrer Ansicht nach zeigt der Zusammenhang, dass ein leistungsfähigeres Hirn eine besonders gute Reaktion auf wechselnde Umweltbedingungen ermöglicht. Lesen
Krisenfeste Grundeln
15. Juli 2010
Jede Krise hat ihre Gewinner. In den stark befischten Gewässern vor dem südwestlichen Afrika scheint das eine kleine Grundel zu sein, hat eine internationale Forschergruppe ermittelt. Eine Reihe erstaunlicher Anpassungen ermöglicht es dem Fisch, Schutz vor Fressfeinden und gleichzeitig reichlich Nahrung zu finden – unter anderem in Form der verstärkt auftretenden Quallen. Lesen
Warum Glühwürmchen im Gleichtakt blinken
8. Juli 2010
Bei einigen Glühwürmchen passen die Männchen ihr Blinken an das der Geschlechtsgenossen an, sodass ganze Bäume oder sogar Wälder im Gleichtakt zu “morsen” scheinen. Den Grund für diese Abstimmung glauben zwei amerikanische Forscher mit einem einfachen Experiment gefunden zu haben: Offenbar können sich die Weibchen nicht auf ein einzelnes Blinksignal konzentrieren. Lesen
Erdmännchen mit Tradition
7. Juli 2010
In einigen Teilen der Welt werden Sportler mit lauten Tröten angefeuert, in anderen genießt man nachmittags eine gute Tasse Tee. Stichhaltige Beweise für ähnliche Traditionen glauben englische Zoologen bei Erdmännchen in der Kalahari gefunden zu haben. In manchen Gruppen der kleinen Säuger steht “man” seit Generationen etwas später auf als in anderen, ohne dass es dafür nachvollziehbare Gründe gäbe. Lesen
Selbstmörderische Krebse
7. Juli 2010
Von Menschen eingenommene und wieder ausgeschiedene Antidepressiva entfalten in der Umwelt eine ungeahnte zweite Wirkung. Das haben englische Biologen bei Tests an Flohkrebsen entdeckt. Auf einen der am häufigsten verschriebenen Wirkstoffe reagieren die normalerweise vorsichtigen Tiere, indem sie sich potenziellen Fressfeinden förmlich präsentieren. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
Zucker spart Bergbewohnern Luft
2. Juli 2010
In großer Höhe lebende Organismen nutzen eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten an die dünne Luft. Dazu zählt auch die Wahl des bevorzugten Energieträgers, lassen Untersuchungen kanadischer und peruanischer Forscher vermuten. Im Hochgebirge lebende Blattohrmäuse nutzen demnach vor allem Zucker, dessen Verwertung weniger Sauerstoff erfordert. Lesen


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