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Themenarchiv für: Wirtschaft

Im Sog der Börse

Foto zeigt Bildschirmwand voller Aktiensymbole und -kurse

Wenn jedermann von den Chancen an der Börse schwärmt, wird es Zeit, die eigenen Aktien zu verkaufen. Entsprechende Resultate liefert eine Analyse von mehreren Tausend finanzjournalistischen Artikeln durch zwei irische Forscher. Indem die Börsenkurse auf ihren Höhepunkt im Herbst 2007 zusteuerten, wurden in den Texten insgesamt weniger verschiedene, dafür aber zunehmend positiv besetzte Wörter benutzt.

Kapital Hai

Foto zeigt im flachen Wasser ankerndes Boot, darunter ein Taucher mit Kamera und im Vordergrund ein grauer Hai mit weißer Unterseite

Haie sind lebendig sehr viel wertvoller als tot. Dieses Fazit ziehen amerikanische Wissenschaftler nach einer Bestandsaufnahme des Hai-Ökotourismus. Mit einem lebenden Hai lassen sich demnach täglich Einnahmen in Höhe von gut 50 Euro erzielen – der Verkauf seiner Flossen würde dagegen einmalig etwa 35 Euro erbringen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Bakterieller Turbo in Pflanzenschädlingen

Nahaufnahme zeigt zwei fliegenähnliche, gelbliche Insekten mit weißen Flügeln auf dunkelgrünem Blatt mit Drüsenhaaren

Innovationen können sich auch unter Organismen in rasantem Tempo etablieren. So geschehen im Falle einer Pflanzenlaus, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin “Science”. Der Schädling entwickelt sich schneller und produziert besonders viele Nachkommen, wenn er mit einem bestimmten Bakterium infiziert ist. Als Folge hat es der bakterielle Mitbewohner binnen weniger Jahre von einer Rarität zur Normalität gebracht.

Kalifornien fällt trocken

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Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Pflanzliche Invasoren gliedern sich ein

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Wenn eingeschleppte Pflanzen ein neues Gebiet erobern, tun sie das eher im bildlichen Sinne. Zu diesem Schluss kommt eine sorgfältig koordinierte Studie in mehreren Ländern. Zwar können die Invasoren in ihrer neuen Heimat für Probleme sorgen. Typischerweise sind sie dort aber nicht viel häufiger als in ihrem Ursprungsgebiet.

Brückenkopf für Feuerameisen

rotefeuerameise

Krankheitserreger und Computerviren breiten sich besonders rasch aus, nachdem sie einen gut vernetzten Menschen oder Rechner befallen haben. Das Gleiche gilt für die berüchtigte Feuerameise, hat eine internationale Forschergruppe entdeckt. Ursprünglich in Südamerika heimisch, konnte sich der Schädling im großen Stil ausbreiten, erst nachdem er in die Vereinigten Staaten eingeschleppt worden war.

Dünger, aus der Luft gegriffen

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Alte Bäume sind für den Wald möglicherweise wichtiger als bislang angenommen. Eine kanadische Forscherin hat ermittelt, dass in den Kronen alter Fichten große Mengen von Stickstoff gebunden und in organische Form überführt werden. Verantwortlich dafür sind Bakterien im Moosbewuchs der Äste.

Strapazierte Grundwasserreserven

Grafik zeigt Nahen und Mittleren Osten, einige rot eingefärbte Regionen in Indien und Pakistan, andere Gebiete gelb bis grün eingefärbt

Grundwasser ist eine kostbare Ressource, die allerdings mit wachsender Geschwindigkeit verbraucht wird. Das belegt eine Analyse niederländischer Geowissenschaftler. Indem mehr Wasser entnommen wird als nachströmt, schrumpfen die Grundwasserreserven der Welt demnach um etwa 283 Kubikkilometer pro Jahr – entsprechend beinahe dem Sechsfachen der Wassermenge im Bodensee.

Anfassen macht zahlungswillig

Blick in die Etagen eines Shoppingcenters

Das Einkaufen im Internet wird den klassischen Einzelhandel nicht verdrängen, sind US-amerikanische Forscher überzeugt. Obwohl online vieles billiger sei, habe der Einkauf im Laden einen unschlagbaren Vorteil: Man dürfe fast alles anfassen. Das erhöht offenbar die Bereitschaft, mehr Geld auszugeben, ergaben Experimenten mit Konsumenten.

Mit der Maus auf Falschgeldjagd

Foto zeigt messingfarbene Münze mit silbernem Rand, in eine Einbuchtung in einem weißen Zahnrad gelegt, daneben eine grüne Elektronikplatine

Optische Computermäuse erkennen an winzigen Unebenheiten in der Unterlage, dass sie bewegt werden. Eine verblüffende Anwendung für diese Technik haben spanische Informatiker gefunden. Sie bewegen eine Münze vor dem Sensor einer solchen Maus und können anhand des eingeprägten Reliefs Falschgeld von echtem Geld unterscheiden.

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