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Stauinfo vom Radarsatellit

4. März 2008

Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X könnte künftig auch zur Beobachtung des Straßenverkehrs eingesetzt werden. Eine entsprechende Versuchsreihe hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt begonnen. An ausgewählten Autobahnabschnitten in mehreren Ländern sollen dabei großflächig Daten über den Verkehrsfluss gewonnen werden.

Satellitenaufnahme einer Autobahn durch eine Feldbau-Landschaft mit Städten; auf der Autobahn einige Dreiecke in unterschiedlichen Farben, die die Geschwindigkeit auf einer Skala von 0 bis 150 km/h wiedergeben

Auf einem 17 Kilometer langen Teilstück der A4 westlich von Dresden wurden 156 größere Fahrzeuge automatisch detektiert und gemessen. Der Abgleich mit Kameras am Boden ergab, dass dies etwa der Hälfte der auf dem Abschnitt befindlichen LKW entsprach. Bild: DLR Lesen

Elektronischer Käselauscher

26. Februar 2008

Camenbert liegt zum Reifen im Käselagerraum Einen elektronischen Käseklopfer haben Grazer Forscher ersonnen. Das System analysiert den Klang eines Käselaibs, um damit auf dessen Reifezustand zu schließen. Auf diese Weise bekommen Käsemeister eine objektive, gegen Erkältungen und Schwankungen der Tagesform gefeite Entscheidungshilfe an die Hand.

Käse beim Reifen. Foto: Guillaume Dubé /iStockphoto
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Erfolg steht Managern ins Gesicht geschrieben

11. Januar 2008

Das Gesicht eines Chefs vermittelt einen Eindruck vom Erfolg seines Unternehmens. Entsprechende Resultate präsentiert ein amerikanisches Forscherduo im Fachblatt “Psychological Science”. Allein anhand von Portraitfotos konnten ihre Versuchsteilnehmer abwägen, wie gut ein Manager seine Firma führte. Lesen

Wie man (dringende) Begehrlichkeiten weckt

9. Januar 2008

Menschen tun sich schwer mit rationalem Denken, sobald man ihren Appetit kitzelt. Das zeigen Experimente einer Marketingforscherin aus Singapur. Nachdem die Teilnehmer Bilder von Speisen betrachtet oder das Aroma von Gebäck geschnuppert hatten, neigten sie verstärkt zu kurzentschlossenen Käufen. Lesen

Wie Roms Katzenkinder satt werden

28. November 2007

Straßenkatze mit Futterschale Während bei Löwen der Rudelchef der Erste beim Fressen ist, geht es bei Hauskatzen vergleichsweise zivilisiert zu. Italienische Forscher haben ermittelt, dass verwilderte Katzen in Rom zuerst ihre Jungen an das Futter lassen. Der Grund könnte in einer sorgfältigen Kosten-Nutzen-Rechnung liegen.

Foto: le fin /Photocase
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Rekorderwärmung in Nord- und Ostsee

19. November 2007

Der Ostseeraum, wolkenfrei vom Weltraum aus gesehen, mit strahlend blauen Wasserflächen und grün-bräunlichem Land samt schneebedeckten Gebirge in NorwegenDie Wassertemperaturen in Nord- und Ostsee sind in den letzten 20 Jahren rascher gestiegen als jemals zuvor seit Beginn der Messungen. Das hat eine deutsche Forscherin gemeinsam mit einem dänischen Kollegen ermittelt. Wahrscheinlich eine Folge des Klimawandels, dürfte die Veränderung der Umweltbedingungen nicht ohne Folgen für die Tierwelt bleiben.

Gemessen am Wasservolumen, ist die Ostsee etwa halb so groß wie die Nordsee. Ihre einzige Verbindung mit dem salzigen Meer stellen Kattegat bzw. Skagerrak dar. Bild: Multi-angle Imaging SpectroRadiometer

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Bienensummen verscheucht Elefanten

9. Oktober 2007

afrikanischer Elefant Strategisch positionierte Bienenstöcke oder Lautsprecher könnten helfen, Konflikte zwischen Elefanten und Menschen zu vermeiden. Die Versuche einer englisch-kenianischen Forschergruppe zeigen, dass bereits das aufgeregte Summen eines Bienenvolks die Dickhäuter veranlasst, zügig das Weite zu suchen.

Schnell weg, hier summt´s!
Foto: Anke Van Wyk /Dreamstime.com

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Erstes Osmosekraftwerk wird gebaut

4. Oktober 2007

Statkraft-Osmose-Kraftwerk Der norwegische Energiekonzern Statkraft hat den Bau eines neuartigen Kraftwerks beschlossen. An einer Flussmündung im Oslofjord will das Unternehmen den Prototyp eines Osmosekraftwerks errichten. Ein solches Kraftwerk nutzt den unterschiedlichen Salzgehalt von Fluss- und Meerwasser zur Erzeugung elektrischen Stroms.

Illustration: Statkraft
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Chinas Papierhunger nützt und schadet zugleich

27. Juli 2007

Altpapier-Ballen Die chinesische Papierindustrie bekommt sowohl gute als auch schlechte Noten in einer aktuellen Studie: Zum einen stärkt die steigende Produktion von Zellstoffen den Markt für recyclebare Papierabfälle. Zum anderen kaufen chinesische Produzenten auch im großen Stil Holz, das in bedrohten indonesischen Wäldern geschlagen wurde.

Altpapier: Im globalen Handel mittlerweile ein gefragter Rohstoff.
Foto: Piero Scandolara /Fotolia

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Menschen streben nach Ausgleich

11. April 2007

Wenn in der Legende Robin Hood das Geld der Reichen unter den Armen verteilt, folgt er womöglich einem tief verwurzelten menschlichen Antrieb. Eine amerikanisch-deutsche Forschergruppe hat beobachtet, dass Menschen selbst dann nach ausgeglichenen Verhältnissen streben, wenn dies Kosten für sie bedeutet und keinen unmittelbaren Nutzen mit sich bringt. Lesen

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