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Themenarchiv für: Vermischtes

Hormonschub bei jungen Vätern

father and his newborn daughter, a couple of hours old

Nicht nur bei Müttern, auch bei Vätern bringt der Nachwuchs den Hormonhaushalt in Wallung. Das haben israelische und amerikanische Psychologen im Rahmen einer Studie mit 80 Elternpaaren beobachtet. Bei beiden Geschlechtern stieg der Spiegel des Hormons Oxytocin, einst als bloßes “Wehen- und Stillhormon” betrachtet, nach der Geburt ähnlich stark an.

Bienen tanken Wärme

IR-Aufnahme zeigt die orangefarbene Silhouette eines Mannes, der einen weiß und einen schwarz erscheinenden Becher hält

Wer friert, weiß eine dampfende Tasse Tee oder Kaffee ganz besonders zu schätzen. Ähnlich geht es Bienen, haben australische Biologen beobachtet. Bis zu einer gewissen Umgebungstemperatur bevorzugen die Insekten zusätzlich erwärmten Nektar, um dann auf einen kühleren Trunk umzuschalten.

Roboter klettert mit Schwung

Foto zeigt mit Teppich beschlagene Wand, daran der blau-silberne Kletterroboter mit langem Pendel und Stützbogen, von einem rothaarigen Mann beobachtet

Amerikanische Ingenieure haben einen Roboter entwickelt, der auf ebenso verblüffende wie elegante Weise an Wänden emporklettert. Das kleine Gerät nutzt den Schwung eines Pendels, um sich mit zwei kleinen Steigeisen abwechselnd in die Wand zu krallen und hochzuziehen.

Worttest offenbart Beziehungsglück

Foto zeigt Schatten eines händchenhaltenden Pärchens auf Sand

Eine Art Barometer für Liebesbeziehungen haben amerikanische Psychologen entdeckt. Bei ihren Tests zeigen sich selbst unbewusste oder unterdrückte Vorzeichen einer Beziehungskrise darin, dass die Teilnehmer ihre Partner leichter mit negativen Wörtern verknüpfen als mit positiven.

Freuden der Wahrnehmung

Foto zeigt Nahaufnahme eines Auges mit feiner, blau-brauner Faserstruktur der Iris

Bei manchen Menschen sind verschiedene Sinne so eng miteinander verknüpft, dass beispielsweise Buchstaben oder Töne eine Farbwahrnehmung auslösen. Diese Personen scheinen besonders zu kreativer Betätigung zu neigen, haben Schweizer Psychologen ermittelt. Unter den von ihnen getesteten Kunststudierenden fanden sich deutlich mehr Synästhetiker als in einer Kontrollgruppe.

Graue Morgenstunde

Panoramafoto zeigt schmalen Streifen ferner Hügel, darüber tiefblauer Himmel mit Schäfchenwolken, die von der aufgehenden Sonne rosa gefärbt werden

Nach einer Mütze Schlaf sieht die Welt gleich ganz anders aus. Diese Aussage kann man durchaus wörtlich nehmen, lässt ein kleines Experiment amerikanischer Forscher vermuten. Die Teilnehmer nahmen leicht farbstichige Grautöne am Ende eines Tages als etwas grüner wahr als nach einer durchschlafenen Nacht.

Antilopen lügen für Sex

Foto zeigt Antilope mit kurzen, gebogenen Hörnern und dunklem Fell, auf einer kleinen Erhebung in einer weiten Graslandschaft

Antilopenmännchen setzen auf Lug und Betrug, um sich zusätzliche Paarungsgelegenheiten zu verschaffen. Ein amerikanisch-britisches Forscherduo hat beobachtet, dass Topiböcke mitunter völlig grundlos Warnlaute von sich geben, um brünstige Weibchen vom Verlassen ihres Reviers abzuhalten.

Lachgas aus dem Zahnbelag

Schema zeigt Zahn, Zahnbelag, Zahnfleisch und die Stufen der Nitratatmung

Zumindest im Hinblick auf seine Bewohner hat Zahnbelag gewisse Ähnlichkeit mit Schlick, haben Bremer Forscher nachweisen können. In dem pelzigen Biofilm lebende Bakterien können Nitrat aus dem Speichel anstelle von Sauerstoff veratmen – und dabei unter anderem Lachgas erzeugen.

“Kuschelhormon” macht Männer einfühlsam

Oxytocin, einst nur als Geburts- und Stillhormon bekannt, hat weitreichende Wirkung auf das menschliche Verhalten. Das demonstriert ein Experiment, das Bonner Forscher mit 48 Männern durchgeführt haben. Nachdem ihnen das Hormon in die Nase gesprüht worden war, legten diese ein ähnliches Einfühlungsvermögen wie Frauen an den Tag.

Säuglinge nehmen Rhythmus auf

Baby mit Kopfhörern

Schon Säuglinge haben Rhythmus im Blut, lässt eine Pilotstudie zweier europäischer Forscher vermuten. Bereits im zarten Alter von fünf Monaten zeigen Kinder demnach mehr rhythmische Bewegungen, wenn sie Musik hören. Und je besser sie den Takt finden, desto zufriedener scheinen sie zu sein.

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