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Themenarchiv für: Technik

T. rex legt zu

Computergrafik zeigt graues Skelett eines zweibeinigen Raubsauriers, orangefarbene Ringe deuten die Körperkonturen an

Einer der größten Fleischfresser der Erdgeschichte, Tyrannosaurus rex, war möglicherweise noch etwas größer als ohnehin angenommen. Diesen Schluss legen neue Computermodelle britischer und amerikanischer Forscher nahe. Ein besonders stattliches Exemplar mit dem Spitznamen Sue könnte es demnach auf eine Masse von 9,5 Tonnen gebracht haben – fast ein Drittel mehr als frühere Schätzwerte.

Schaumschlagen für Fortgeschrittene

Foto zeigt Massen weißen Schaums

Ob in der Badewanne oder im Pilsglas – auch der schönste Schaum fällt binnen kurzer Zeit in sich zusammen. Nicht so eine Variante, die französische Chemiker hergestellt haben. Stabilisiert durch fettsäureartige Moleküle, bewahrt sich das Gemenge aus Wasser und Luft über Monate seine Bläschenstruktur.

Schneller organischer Energiespeicher

Nahaufnahme zeigt den Auflade-Anschluss, hinter aufgeklapptem Tankdeckel, eines schnittigen silbergrauen PKW

Künftige Elektrofahrzeuge könnten vielleicht mit einem organischen Tank fahren. Japanische Chemiker haben ein aromatisches Polymer entwickelt, das ähnliche Energiemengen speichern kann wie derzeitige Akkus. Das Aufladen des Superkondensators nimmt allerdings nur wenige Minuten in Anspruch.

Flüssigkristall mit 3-Farben-Schalter

3-Farben-Fluessigkristall_515

Japanische Chemiker haben einen flüssigkristallinen Stoff entwickelt, der durch thermische und mechanische Reize zwischen drei verschiedenen Farben hin- und hergeschaltet werden kann. Das Material könnte zu neuen Speichermedien, Sensoren, Sicherheitseinrichtungen und Anzeigetafeln führen, hoffen die Forscher.

Synchronisation gegen Reisekrankheit

Foto zeigt einen rot-weißen Zug bei Kurvenfahrt

Personenzüge legen sich in die Kurve, um den Fahrkomfort auch bei hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten. Wenn genau das Gegenteil geschieht und manchem Reisenden sogar schlecht wird, ist dafür nicht die Neigung an sich verantwortlich, haben amerikanische und schweizerische Forscher ermittelt. Auslöser ist vielmehr eine mangelnde Abstimmung zwischen Kurvenfahrt und Kippbewegung.

Atemlose Ritter

Foto zeigt Mann mit vollständiger silberfarbener Rüstung, eine blaue Atemmaske tragend, etwas angestrengt dreinschauend

Die Ritter des Mittelalters taten gut daran, sich möglichst nur per Pferd zu bewegen. Das demonstrieren Laufbandmessungen englischer und italienischer Forscher. Eine Rüstung aus mehr als 30 Kilogramm Stahl verdoppelt demnach den Energieaufwand für Gehen und Laufen – und machte die Ritter umso anfälliger im Kampf gegen beweglichere Gegner.

Schraubgelenk bei Rüsselkäfern

3D-Modell zeigt das schraubenförmige Ende des Schenkelrings in der Hüfte mit ihrem Gewindegrat

Viele Konzepte aus dem Maschinenbau finden sich bei Tieren und Pflanzen wieder. Auch bei der Schraubverbindung ist die Natur dem menschlichen Erfindungsgeist zuvorgekommen, haben Karlsruher Forscher entdeckt. Bei Rüsselkäfern gibt es demnach Gelenk, in dem sich ein Beinglied wie eine Schraube in das passende Gewinde am nächsten Glied dreht.

Wie die Sonne in die LED-Leuchte kommt

Prototypen der Leuchte mit Lichtleiter-Anschluss

Sonnenlicht kann man “einsammeln” und zur Beleuchtung von Räumen verwenden: Über so genannte Sollektoren auf dem Dach wird das Licht in optische Faserstränge eingespeist, die das Haus durchziehen. An der Zimmerdecke treten die Lichtleiter aus und geben das Sonnenlicht in speziellen Leuchten wieder frei. Geht die Sonne unter oder bedecken dunkle Wolken den Himmel, kann LED-Technik einspringen.

Forscher erklären Pioneer-Anomalie

pioneer-sonde

Seit Jahrzehnten rätseln Forscher und Weltraumenthusiasten über eine Kraft, die die beiden Raumsonden Pioneer 10 und 11 in Richtung Sonne zieht. Portugiesische Forscher glauben nun, dass diese “Pioneer-Anomalie” eine sehr einfache Ursache hat. Der Effekt lässt sich demnach problemlos durch eine ungleichmäßige Wärmeabstrahlung der Sonden erklären.

Strom aus der Misch-Batterie

Weltraumaufnahme zeigt hellblauen gewundenen Fluss in bräunlichem Terrain, in dunkelblaues Meer mündend

In den Flussmündungen der Welt vermischen sich jährlich rund 45 Billionen Liter Süßwasser mit Meerwasser. Amerikanische und italienische Chemiker haben einen neuen Ansatz entwickelt, um einen Teil der bei der Durchmischung freiwerdenden Energie abzuzapfen. Sie nutzen den unterschiedlichen Salzgehalt von Fluss- und Meerwasser, um Elektroden unter niedriger Spannung aufzuladen und unter hoher Spannung wieder zu entladen – und somit unter dem Strich elektrische Energie zu gewinnen.

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