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Ein Labor aus Tropfen

7. Mai 2008

Foto zeigt Glasplatte auf Platine, darauf ein kleines schwarzes Tröpfchen sowie ein roter und mehrere klare Tropfen Zwischen einer Blutentnahme und dem Nachweis einer bestimmten Erbgutsequenz stehen normalerweise stundenlange Laboruntersuchungen. Nur 17 Minuten benötigt dagegen ein elegantes “Tropfenlabor”, das Forscher in Singapur ersonnen haben. Statt immer wieder Flüssigkeit von einem Reaktionsgefäß in ein anderes zu übertragen, ziehen sie ein Bluttröpfchen per Magnet nacheinander durch Tropfen verschiedener Reagenzien. Lesen

Empfindliches Strom-Sandwich

2. Mai 2008

Foto zeigt verschiedene Widerstände, wurstförmige Plastikbauteile mit farbigen Streifen, in deren Enden je ein feiner silberner Draht führt Ein schlichtes Materialsandwich ändert seinen elektrischen Widerstand unter Belastung stärker als alle anderen bekannten Materialien. Das haben Physiker aus Frankreich, der Schweiz und England entdeckt. In dem von ihnen studierten Bauteil gelangt der elektrische Strom umso leichter auf eine metallene “Autobahn”, je weniger stark der aus einem Halbleiter bestehende “Zubringer” gedehnt wird. Lesen

Harnrauschen soll Prostatadiagnose erleichtern

25. April 2008

Foto zeigt einen WC-Wegweiser vom Münchner Oktoberfest: Goldener Amor mit gespanntem Bogen, auf der Pfeilspitze die Ziffern 00; tiefblauer Himmel Viele Männer müssen feststellen, dass das Wasserlassen im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so leicht und unbeschwert gelingt wie in jungen Jahren. Eine verblüffend einfache Mikrofontechnik könnte künftig bei der Suche nach den Ursachen helfen, glauben niederländische Urologen. Das Rauschen des Harns verrät demnach, ob das Problem in einer Verengung der Harnröhre oder weiter “stromaufwärts” liegt. Lesen

Spurensuche im Krankenhaus

22. April 2008

Foto zeigt einen Tropfen Blut an der Spitze einer Pipette Methoden aus der Kriminaltechnik könnten helfen, die Übertragung von Krankheitserregern einzudämmen. Zu diesem Schluss kommen niederländische Mediziner nach einer Pilotstudie im eigenen Krankenhaus. Mit Hilfe einer Reagenz, wie sie auch von der Spurensicherung eingesetzt wird, konnten sie etliche Blutspuren in ihrem vermeintlich gut gereinigten Dialysezentrum nachweisen. Lesen

Echtes Bewegen in virtuellen Welten

14. April 2008

Computergrafik zeigt Blick auf ein idyllisches römisches Dorf mit niedrigen Häusern, roten Dächern in Hügellandschaft Virtuelle Welten können künftig mit dem genauen Gegenteil eines fliegenden Teppichs erkundet werden. Das von europäischen Forschern entwickelte System besteht aus einem großen Laufband, auf dem kleine Quer-Laufbänder angebracht sind. Ein Mensch kann auf dieser Unterlage durch eine vom Computer generierte Welt gehen, ohne sich in der realen vom Fleck zu bewegen. Lesen

Software kartiert “Schwarze Löcher” im Internet

10. April 2008

Foto eines Würfels aus mehreren Platinen samt Buchsen, in den viele Kabel verschiedener Farben laufen Nicht immer fließen die Daten im Internet so problemlos, wie es sich Nutzer und Dienstleister wünschen würden. Wo der Datenstrom gerade ins Stocken gerät, ermittelt eine von amerikanischen Informatikern entwickelte Software. Das System sendet laufend Testnachrichten kreuz und quer durch das Netz und stellt die gefundenen Problemzonen auf einer Weltkarte dar. Lesen

Sensor-Bandage stimmt Sportler ein

4. April 2008

Foto: Schnappschuss einer Netballerin mit weißer Bandage am Wurfarm beim Korbwurf Spitzensportler verbringen Stunde um Stunde damit, einen bestimmten Bewegungsablauf zu üben. Australische Forscher haben eine Methode ersonnen, um dieses Training zu erleichtern. Ein mit Sensoren gespicktes Textil erfasst die Bewegungen und wandelt sie in Schlagzeuglaute um. Lesen

Strom spornt Erbsen an

28. März 2008

Erbsen_300 Elektrischer Strom gaukelt Pflanzen den Angriff eines Krankheitserregers vor, haben amerikanische Botaniker beobachtet. Ließen sie Erbsen eine kurze Strombehandlung angedeihen, steigerten diese ihre Produktion von Abwehrsubstanzen um ein Vielfaches. Lesen

Efeu klebt mit Nanopartikeln

27. März 2008

Foto zeigt die typischen fünflappigen Blätter rein vegetativer EfeusprosseEin erstaunlicher Kleber verleiht Efeu seine hartnäckige Anhänglichkeit, haben amerikanische Chemiker entdeckt. Das von den Haftwurzeln der Pflanze produzierte Sekret ist demnach keine einheitliche Paste. Vielmehr enthält es unzählige, kaum einen Zehntausendstel Millimeter große Partikel.

Efeu setzt auf “grüne” Nanotechnologie, um sich nach oben zu arbeiten. Foto: Jil M. Swearingen, National Park Service Lesen

Wo es Statuen drückt

19. März 2008

Grafik zeigt Michelangelos David aus zwei Perspektiven, farblich von blau nach rot codiert die Belastung einzelner RegionenNicht nur an menschlichen Knochen, auch an Statuen nagt der Zahn der Zeit. An welchen Stellen am ehesten mit Schäden zu rechnen ist, zeigt ein von amerikanischen Ingenieuren entwickeltes Analysesystem. Es ermittelt vollautomatisch die Belastungsverteilung in einem beliebig geformten Objekt - und sagt beispielsweise für Michelangelos David Schäden an den Beinen voraus.

Auch eine Marmorstatue hat sensible Zonen. Bild: Members of the Spatial Automation Laboratory, University of Wisconsin-Madison Lesen

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