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Themenarchiv für: Technik

Mehr Vortrieb mit Haihaut

Nahaufnahme eines großen Hais mit grauer Rückenseite und beinahe weißer Bauchseite, feine Hautporen als dunkle Punkte, türkisblaues Wasser

Die Haut der Haie ist möglicherweise noch raffinierter als bislang angenommen, haben zwei amerikanische Forscher ermittelt. Bei ihren Labortests fanden sie, dass die mit winzigen Zähnchen bedeckte Haut nicht nur den Reibungswiderstand im Wasser senkt. Offenbar beeinflusst sie die Strömungsverhältnisse auch derart, dass es den Hai förmlich durch das Wasser saugt.

Zündeln im Weltraum

Foto zeigt ATV als weißen Zylinder mit Andockstutzen und vier Solarpaneelen in Form eines Andreaskreuzes

Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Erlaubnis erhalten, in einem Raumfahrzeug gezielt Feuer zu legen. Die Gruppe, darunter auch Bremer Wissenschaftler, will mit ihrem Experiment herausfinden, wie sich Brände unter den Bedingungen der Beinahe-Schwerelosigkeit entwickeln – und wie sie sich am besten verhindern lassen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Eine Einbahnstraße für Wärme

4 Momentaufnahmen zweier Tröpfchen, die zu einem Tropfen verschmelzen, der jäh in die Höhe springt

Eine elegante Einbahnstraße für Wärme haben amerikanische Physiker ersonnen. In dem Gerät verdunstet Wasser von einer warmen Oberfläche und schlägt sich auf einer kalten Oberfläche nieder. Wenn dort kleinere Tröpfchen zu größeren zusammenfließen, werden sie von ihrer eigenen Oberflächenspannung wieder zu der warmen Oberfläche katapultiert und der Kreislauf beginnt von vorn.

Abstand wahren mit Ruß

Foto zeigt Glasplättchen, das sich in der Flamme einer kleinen Kerze mit schwarzem Ruß überzieht

Kerzenruß ist die Grundlage für eine verblüffende Oberflächenbeschichtung, die Forscher in Mainz und Darmstadt entwickelt haben. Die Beschichtung ist transparent und lässt wasser- und fettliebende Flüssigkeiten gleichermaßen abprallen. Das gilt selbst dann, wenn die Tropfen mit hoher Geschwindigkeit aufschlagen.

Blitze mit Starthilfe

Nachtaufnahme zeigt bläulich glimmende Entladung, quer über einen Parkplatz zwischen flachen Gebäuden

Eine elegante Methode zur Erzeugung extrem langer Funken haben neuseeländische Forscher gefunden. Indem sie einen hauchdünnen Draht mit einem Stromstoß verdampfen, erzeugen sie einen leitfähigen Plasmakanal in der Luft. Durch diesen Kanal kann elektrischer Strom in Form einer bläulich glimmenden, bis zu 60 Meter langen Entladung fließen.

T. rex legt zu

Computergrafik zeigt graues Skelett eines zweibeinigen Raubsauriers, orangefarbene Ringe deuten die Körperkonturen an

Einer der größten Fleischfresser der Erdgeschichte, Tyrannosaurus rex, war möglicherweise noch etwas größer als ohnehin angenommen. Diesen Schluss legen neue Computermodelle britischer und amerikanischer Forscher nahe. Ein besonders stattliches Exemplar mit dem Spitznamen Sue könnte es demnach auf eine Masse von 9,5 Tonnen gebracht haben – fast ein Drittel mehr als frühere Schätzwerte.

Schaumschlagen für Fortgeschrittene

Foto zeigt Massen weißen Schaums

Ob in der Badewanne oder im Pilsglas – auch der schönste Schaum fällt binnen kurzer Zeit in sich zusammen. Nicht so eine Variante, die französische Chemiker hergestellt haben. Stabilisiert durch fettsäureartige Moleküle, bewahrt sich das Gemenge aus Wasser und Luft über Monate seine Bläschenstruktur.

Schneller organischer Energiespeicher

Nahaufnahme zeigt den Auflade-Anschluss, hinter aufgeklapptem Tankdeckel, eines schnittigen silbergrauen PKW

Künftige Elektrofahrzeuge könnten vielleicht mit einem organischen Tank fahren. Japanische Chemiker haben ein aromatisches Polymer entwickelt, das ähnliche Energiemengen speichern kann wie derzeitige Akkus. Das Aufladen des Superkondensators nimmt allerdings nur wenige Minuten in Anspruch.

Flüssigkristall mit 3-Farben-Schalter

3-Farben-Fluessigkristall_515

Japanische Chemiker haben einen flüssigkristallinen Stoff entwickelt, der durch thermische und mechanische Reize zwischen drei verschiedenen Farben hin- und hergeschaltet werden kann. Das Material könnte zu neuen Speichermedien, Sensoren, Sicherheitseinrichtungen und Anzeigetafeln führen, hoffen die Forscher.

Synchronisation gegen Reisekrankheit

Foto zeigt einen rot-weißen Zug bei Kurvenfahrt

Personenzüge legen sich in die Kurve, um den Fahrkomfort auch bei hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten. Wenn genau das Gegenteil geschieht und manchem Reisenden sogar schlecht wird, ist dafür nicht die Neigung an sich verantwortlich, haben amerikanische und schweizerische Forscher ermittelt. Auslöser ist vielmehr eine mangelnde Abstimmung zwischen Kurvenfahrt und Kippbewegung.

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