Soziale Kontrolle im Riff

7. Januar 2010

Foto zeigt schlanken Putzerfisch mit schwarz-gelben Längsstreifen, am Auge eines deutlich größeren, silbrig-türkis beschuppten Klienten stehend Nicht nur Menschen, auch Putzerfische achten untereinander auf die Einhaltung von Regeln. Entsprechende Resultate präsentiert ein internationales Forschertrio im Magazin “Science”. Knabbert ein Putzerfischweibchen einen Klienten an und verscheucht ihn dadurch, wird es von seinem Partner bestraft – mit Erfolg. Lesen

Ein Bilderbuch der Maya

10. November 2009

Foto zeigt Kalkwand, darauf farbenprächtige Alltagsszenen Nicht die große Politik, sondern den Alltag der Maya haben Wandgemälde zum Thema, die mexikanische und US-Forscher in einer Dschungelruine entdeckt haben. Das “Bilderbuch” zeigt das gemeine Volk bei ganz profanen Tätigkeiten – in Farbe und mitsamt kurzer Bildunterschriften. Lesen

Diabetes weiter auf dem Vormarsch

20. Oktober 2009

Weltkarte, Länder je nach Diabetes-Häufigkeit unterschiedlich intensiv blau eingefärbt Obgleich keine Infektionskrankheit, breitet sich der Diabetes in epidemieartigem Tempo weiter aus. Das zeigen die jüngsten Prognosen einer internationalen Fachorganisation. Im nächsten Jahr werden demnach weltweit etwa 285 Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit leiden, mit resultierenden Kosten in Höhe von einer viertel Billion Euro. Lesen

Guter Blick für Schlechtes

28. September 2009

Wer andere unterschwellig beeinflussen will, sollte seine Botschaft in negative Form fassen. Diesen Schluss legen Experimente amerikanischer und englischer Psychologinnen nahe. Die Teilnehmer erkannten die “Stimmung” von kurz auf einem Bildschirm aufflackernden Wörtern besser, wenn diese negativ war. Lesen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache

15. September 2009

Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Erkrankungen von Herz und Kreislauf sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Das zeigt die jüngste Auswertung der für das Jahr 2008 vorliegenden Zahlen durch das Statistische Bundesamt. Von 844.439 erfassten Todesfällen wurden demnach 43 Prozent auf eine solche Erkrankung zurückgeführt. Lesen

Große Männer verdienen mehr

14. Juli 2009

Großer Mann Das Gehalt steigt mit der Körpergröße, bestätigt eine Studie zweier australischer Wissenschaftler. Zumindest bei den betrachteten Männern stieg der Stundenlohn je zusätzlichen zehn Zentimetern Körpergröße um rund drei Prozent. Lesen

Neue Zweifel an “Depressions-Gen”

16. Juni 2009

Eine junge FRau sitzt verzweifelt in einem dunklen Raum Psychische Erkrankungen haben häufig eine komplexe Vorgeschichte. Umso mehr Aufsehen erregte vor wenigen Jahren eine Studie, der zufolge ein einziges Gen die Anfälligkeit für eine schwere Depression beeinflusst. Diese Schlussfolgerung wird nun durch eine zusammenfassende Analyse amerikanischer Mediziner infrage gestellt. Lesen

Zu wenig Frauen in Krebsstudien

8. Juni 2009

Eine Patientin im Gespräch mit ihrer Ärztin Etwa die Hälfte der Krebserkrankungen tritt bei Frauen auf. Bei entsprechenden klinischen Studien sind Frauen jedoch nach wie vor in der Minderheit, haben amerikanische Medizinerinnen ermittelt. Im Jahr 2006 betrug ihr Anteil an den untersuchten Personen knapp 39 Prozent. Lesen

Länger leben mit jüngerer Partnerin

28. Mai 2009

Foto aus den 20er-Jahren zeigt Brautpaar in einem blumengeschmückten Kanu, sie mit Brautschleier, er mit ZylinderMänner mit einer jüngeren Partnerin können sich über ein längeres Leben freuen. Diesen statistischen Zusammenhang bestätigt eine Untersuchung eines Rostocker Forschers. Für Frauen ergibt sich dagegen ein anderes Bild: Sie leben am längsten mit einem gleichaltrigen Partner. Lesen

Stadtratten haben Sinn für Bewährtes

27. Mai 2009

Foto zeigt Ratte mit bräunlichem Fell auf einem Gullideckel Nicht nur menschliche Großstädter, auch Ratten haben ein besonderes Verhältnis zu ihrem Stadtteil. Diesen Schluss legen Untersuchungen nahe, die eine amerikanische Forscherin in Baltimore angestellt hat. Die meisten Wanderratten scheinen zeitlebens in einem Wohnblock zu bleiben, während einige Herumtreiber den Genfluss zwischen den Stadtteilen aufrechterhalten. Lesen

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