Männerüberschuss schlägt auf die Konstitution

10. August 2010

Wenn viele junge Männer um wenige Frauen buhlen müssen, hat das langfristige Konsequenzen. Zu diesem Schluss kommen chinesische und amerikanische Forscher anhand der Daten von rund 4.200 Schulabgängern in den 50er-Jahren. Mittlerweile im Seniorenalter, hatten die Männer eine etwas geringere Lebenserwartung, wenn Mädchen in ihrer Abschlussklasse in der Minderheit gewesen waren. Lesen

Forscher: Schimpansen töten für Land

21. Juni 2010

Schimpansen töten mitunter Artgenossen, die zu einer anderen Gruppe gehören. Eine Funktion dieser Gewaltakte ist die Erweiterung des eigenen Territoriums, ist ein amerikanisches Forschertrio nach jahrelangen Beobachtungen in Uganda überzeugt. Dort ging eine Schimpansengruppe zur gewohnheitsmäßigen Nutzung eines Gebiets über, in dem sie immer wieder Mitglieder einer Nachbargruppe getötet hatte. Lesen

Soziale Kontrolle im Riff

7. Januar 2010

Foto zeigt schlanken Putzerfisch mit schwarz-gelben Längsstreifen, am Auge eines deutlich größeren, silbrig-türkis beschuppten Klienten stehend Nicht nur Menschen, auch Putzerfische achten untereinander auf die Einhaltung von Regeln. Entsprechende Resultate präsentiert ein internationales Forschertrio im Magazin “Science”. Knabbert ein Putzerfischweibchen einen Klienten an und verscheucht ihn dadurch, wird es von seinem Partner bestraft – mit Erfolg. Lesen

Ein Bilderbuch der Maya

10. November 2009

Foto zeigt Kalkwand, darauf farbenprächtige Alltagsszenen Nicht die große Politik, sondern den Alltag der Maya haben Wandgemälde zum Thema, die mexikanische und US-Forscher in einer Dschungelruine entdeckt haben. Das “Bilderbuch” zeigt das gemeine Volk bei ganz profanen Tätigkeiten – in Farbe und mitsamt kurzer Bildunterschriften. Lesen

Diabetes weiter auf dem Vormarsch

20. Oktober 2009

Weltkarte, Länder je nach Diabetes-Häufigkeit unterschiedlich intensiv blau eingefärbt Obgleich keine Infektionskrankheit, breitet sich der Diabetes in epidemieartigem Tempo weiter aus. Das zeigen die jüngsten Prognosen einer internationalen Fachorganisation. Im nächsten Jahr werden demnach weltweit etwa 285 Millionen Menschen an der Zuckerkrankheit leiden, mit resultierenden Kosten in Höhe von einer viertel Billion Euro. Lesen

Guter Blick für Schlechtes

28. September 2009

Wer andere unterschwellig beeinflussen will, sollte seine Botschaft in negative Form fassen. Diesen Schluss legen Experimente amerikanischer und englischer Psychologinnen nahe. Die Teilnehmer erkannten die “Stimmung” von kurz auf einem Bildschirm aufflackernden Wörtern besser, wenn diese negativ war. Lesen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache

15. September 2009

Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere Erkrankungen von Herz und Kreislauf sind in Deutschland nach wie vor die häufigste Todesursache. Das zeigt die jüngste Auswertung der für das Jahr 2008 vorliegenden Zahlen durch das Statistische Bundesamt. Von 844.439 erfassten Todesfällen wurden demnach 43 Prozent auf eine solche Erkrankung zurückgeführt. Lesen

Große Männer verdienen mehr

14. Juli 2009

Großer Mann Das Gehalt steigt mit der Körpergröße, bestätigt eine Studie zweier australischer Wissenschaftler. Zumindest bei den betrachteten Männern stieg der Stundenlohn je zusätzlichen zehn Zentimetern Körpergröße um rund drei Prozent. Lesen

Neue Zweifel an “Depressions-Gen”

16. Juni 2009

Eine junge FRau sitzt verzweifelt in einem dunklen Raum Psychische Erkrankungen haben häufig eine komplexe Vorgeschichte. Umso mehr Aufsehen erregte vor wenigen Jahren eine Studie, der zufolge ein einziges Gen die Anfälligkeit für eine schwere Depression beeinflusst. Diese Schlussfolgerung wird nun durch eine zusammenfassende Analyse amerikanischer Mediziner infrage gestellt. Lesen

Zu wenig Frauen in Krebsstudien

8. Juni 2009

Eine Patientin im Gespräch mit ihrer Ärztin Etwa die Hälfte der Krebserkrankungen tritt bei Frauen auf. Bei entsprechenden klinischen Studien sind Frauen jedoch nach wie vor in der Minderheit, haben amerikanische Medizinerinnen ermittelt. Im Jahr 2006 betrug ihr Anteil an den untersuchten Personen knapp 39 Prozent. Lesen

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