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Themenarchiv für: Sexualität

Warum Männer tiefe Stimmen haben

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Dass Männer gemeinhin tiefer tönen als Frauen, ist nicht einfach ein Nebeneffekt ihres Hormonhaushaltes. Im Rahmen einer kleinen Studie hat eine amerikanische Anthropologe erstmals direkte Belege einen evolutionären Vorzug einer tieferen Stimme gefunden: Bei einem archaisch lebenden Volk in Afrika haben die Männer umso mehr Kinder, je tiefer die Grundfrequenz ihrer Stimme ist.

Zweckdienlich gefesselt

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Von besonders schönen Menschen kann man den Blick schwerlich wieder abwenden. Der Effekt variiert allerdings mit den momentanen Wünschen und Zielen des Betrachters, lassen Versuche amerikanischer Psychologen vermuten. Wer auf der Suche nach einem Partner ist, lässt sich von schönen Vertretern des begehrten Geschlechts fesseln. Wer eifersüchtig ist, fasst dagegen die potenzielle Konkurrenz besonders scharf ins Auge.

237 Gründe für Sex

Warum haben Menschen Sex miteinander? Dieser Frage ist ein amerikanisches Psychologenduo mit akademischer Gründlichkeit nachgegangen. Lohn der Mühe ist eine Liste mit 237 Punkten. Die Palette reicht von enger Verbundenheit und Lust bis hin zu Mitleid und Manipulation.

Gesichter erregen Männer

Männern wird mitunter nachgesagt, dass sie bei Frauen nur auf Busen und Po schauen. Dieser Vorwurf ist möglicherweise etwas ungerecht: Ein amerikanisches Forscherduo hat ermittelt, dass Männer beim Anblick erotischer Fotos nicht häufiger als Frauen auf die Geschlechtsorgane schauen.

Übergewicht kann Empfängnis behindern

Ein Paar muss sich umso länger um Nachwuchs bemühen, je mehr Pfunde die beiden Partner auf den Hüften haben. Das hat eine dänisch-amerikanische Forschergruppe anhand der Daten von über 47.000 Paaren ermittelt. Waren sowohl der Mann als auch die Frau fettleibig, mussten sie beinahe dreimal häufiger als normalgewichtige Paare besonders lang auf eine Schwangerschaft warten.

Garnelen-Männchen bekommen ihre Tage

Viele Frauen werden regelmäßig von Bauch- und Kopfschmerzen geplagt – ganz abgesehen von den übrigen lästigen Effekten des Menstruationszyklus. Eine gewisse Genugtuung versprechen nun die Beobachtungen israelischer Biologen: Zumindest bei Garnelen sind auch die Männchen einem hormonell gesteuerten Fruchtbarkeitszyklus unterworfen und müssen ihre Spermienpakete regelmäßig durch frische ersetzen. Darüber berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe.

Väter bremsen Reifung der Töchter

Mädchen erreichen die Pubertät schneller, wenn sie nicht in einem Haushalt mit ihrem leiblichen Vater leben. Das haben zwei amerikanische Forscher bei der Analyse der Daten von knapp 2.000 jungen Frauen ermittelt. Ihrer Ansicht geht der Effekt auf ein altes biologisches Programm zur Vermeidung von Inzucht zurück.

Übergewichtige Männer sind weniger fruchtbar

Männer mit Übergewicht haben häufiger Fruchtbarkeitsprobleme als schlanke Geschlechtsgenossen. Das haben amerikanische Forscherinnen ermittelt. Je ausgeprägter das Übergewicht des Mannes ist, desto weniger leicht wird seine Partnerin schwanger.

Rasante Hirnreaktion auf Erotik

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Erotische Bilder scheinen im Gehirn eine Sonderbehandlung zu erfahren. Darauf deutet eine Studie mit 264 Frauen hin, die amerikanische Neurowissenschaftler im Fachblatt “Brain Research” vorstellen. Auf eng umschlungene Paare reagiert das Hirn demnach deutlich anders als beispielsweise auf Wasserskifahrer.

Verbindung zwischen Lust und Genvarianten

Eine Verbindung zwischen dem Liebesleben eines Menschen und seinem Erbgut glauben israelische Psychologen und Genetiker gefunden zu haben. Varianten in dem Gen für einen Neurotransmitter-Rezeptor gehen mit vermindertem bzw. erhöhtem sexuellen Verlangen einher, berichten die Forscher im Fachblatt “Molecular Psychiatry”.

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