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Themenarchiv für: Sexualität

Guter Blick für nackte Tatsachen

Grafik zeigt zwei farbcodierte, auf Schädel projizierte Potenzialmessungen, eine am Hinterkopf tiefrot, die andere mit dunkelblauen Seiten

Seit mehr als 35.000 Jahren hüllen sich Menschen in Kleidung. Teile des Großhirns arbeiten aber noch immer mit dem Bild eines haarlosen Affen, vermuten zwei finnische Neurowissenschaftler. Bei ihren Versuchen riefen Bilder von Menschen eine umso stärkere Reaktion der Hirnströme hervor, je weniger Kleidung die abgelichteten Personen trugen.

Männerhormone reagieren auf Fruchtbarkeit

männliches Gesicht

Männer haben durchaus eine Nase dafür, wann eine Frau fruchtbar ist. Für diese Ansicht sprechen Experimente zweier amerikanischer Psychologen. Bei jenen Teilnehmern, die an Kleidung fruchtbarer Frauen geschnuppert hatten, stellten sie einen besonders robusten Testosteronspiegel fest.

Samenergüsse steigern Spermienqualität

Regelmäßige Samenergüsse halten die Spermien in Form. Zu diesem Schluss kommt ein australischer Mediziner nach einer Pilotstudie mit 118 Männern. Bei den meisten davon nahm der Anteil von Spermien mit DNA-Schäden ab, nachdem ihnen tägliche Samenergüsse verordnet worden waren.

Sex macht Fliegen zu schaffen

Foto: Ted Morrow

Eine Besamung hat viel mit einer Infektion gemein. Das gilt zumindest für Taufliegen, zeigen Untersuchungen zweier schwedischer Forscher. Demnach kommt es bei den Weibchen nach der Kopulation zu einer starken Aktivierung des Abwehrsystems.

Weiblicher Jungbrunnen

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Frauen halten Männer jung – zumindest bei Mäusen. Amerikanische Tiermediziner haben entdeckt, dass sich Mäuseriche, die in weiblicher Gesellschaft gehalten werden, ihre Zeugungskraft gut sechs Monate länger erhalten als alleinstehende Geschlechtsgenossen.

Kernige Typen im Hormonrausch

Je markanter das Gesicht eines Mannes ist, desto reaktionsfreudiger ist sein Hormonspiegel. Zu diesem Schluss kommen englische Psychologen nach einem Versuch mit 57 Teilnehmern. Deren Testosteronspiegel stieg nach dem Gewinn einer Wette umso stärker an, je männlicher ihre Gesichtsproportionen waren.

Unsichere Verhältnisse, frühere Pubertät

Mädchen in Scheidungsfamilien erreichen die Geschlechtsreife schneller als solche, deren Eltern noch zusammenleben. Die Ab- bzw. Anwesenheit des leiblichen Vaters trägt zu diesem Unterschied bei, glaubt ein neuseeländisch-amerikanisches Forscherduo nachweisen zu können. Je jünger die Kinder zum Zeitpunkt der Scheidung sind, desto rascher kommen sie demnach in die Pubertät.

Pubertät benachteiligt Männerherzen

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Auch für das Herz bringt die Pubertät markante Veränderungen mit sich. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Mediziner nach einer Langzeitstudie mit 507 Schulkindern. Indem deren Körper reiften, schälten sich bei den jungen Männern schädliche, bei den jungen Frauen hingegen schützende Faktoren für Herz und Kreislauf heraus.

Mitschwimmer retten Spermien

Männliche Taufliegen produzieren neben den eigentlichen Spermien auch deutlich kleinere “Scheinspermien”. Den Grund dafür glaubt ein englisches Forscherduo gefunden zu haben. Im Geschlechtstrakt der Weibchen treffen die sensiblen Samenzellen derart widrige Bedingungen an, dass sie nur in Begleitung in nennenswerter Zahl ans Ziel gelangen.

Forscher: Familiäres Umfeld beeinflusst Pubertät

Wie schnell ein Mädchen die Geschlechtsreife erreicht, hängt auch von seinem familiären Umfeld ab. Für diese Ansicht sprechen Resultate, die ein amerikanisches Forscherduo im Rahmen einer Studie mit 227 Kindern gewonnen hat. Je mehr Rückhalt die Mädchen bei den Eltern fanden und je harmonischer das Zusammenleben in der Familie war, desto zögerlicher stellte sich die Pubertät ein.

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