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Stauinfo vom Radarsatellit

4. März 2008

Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X könnte künftig auch zur Beobachtung des Straßenverkehrs eingesetzt werden. Eine entsprechende Versuchsreihe hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt begonnen. An ausgewählten Autobahnabschnitten in mehreren Ländern sollen dabei großflächig Daten über den Verkehrsfluss gewonnen werden.

Satellitenaufnahme einer Autobahn durch eine Feldbau-Landschaft mit Städten; auf der Autobahn einige Dreiecke in unterschiedlichen Farben, die die Geschwindigkeit auf einer Skala von 0 bis 150 km/h wiedergeben

Auf einem 17 Kilometer langen Teilstück der A4 westlich von Dresden wurden 156 größere Fahrzeuge automatisch detektiert und gemessen. Der Abgleich mit Kameras am Boden ergab, dass dies etwa der Hälfte der auf dem Abschnitt befindlichen LKW entsprach. Bild: DLR Lesen

Neue Mondkarte zeigt raues Terrain

28. Februar 2008

Illustration zeigt ein 3D-Modell der Südpolregion mit Kratern und Senken, farblich markiertMögliche Eisvorkommen, viel Licht und ein permanenter Funkkontakt mit der Erde machen den Südpol des Mondes zu einem potenziellen Landeplatz für dauerhafte Missionen. Diese Vorzüge haben allerdings ihren Preis, zeigt die bislang genaueste Kartierung der Region durch amerikanische Forscher. Das dortige Terrain ist sehr viel schwieriger als angenommen.

In der neu kartierten Region liegen Senken und Erhebungen, die jeweils einige Kilometer unter bzw. über ‘Normalnull’ erreichen, dicht nebeneinander. Grafik: NASA

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Ulysses: Sonnenmission vor dem Ende

22. Februar 2008

Illustration zeigt Ulysses als kupferfarbenen Würfel mit großer Sendeantenne und mehreren Auslegern vor der unruhigen Sonne und tiefschwarzem, sternlosen HintergrundNach 17 Jahren im All steht die Sonnenmission Ulysses kurz vor ihrem Ende. Wie die europäische Weltraumagentur ESA mitteilt, dürfte die Sonde in den nächsten zwei Monaten einfrieren. Der Grund ist die nachlassende Leistung ihrer Stromgeneratoren - und damit ihrer Heizelemente.

Ulysses hat ihre vorgesehene Lebensdauer um das Dreifache überschritten. Grafik: ESA

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Selene: Mondprinzessin am Ziel

5. Oktober 2007

Illustration: Selene als länglicher Kasten mit Hauptantenne und großem Sonnensegel und ihre Tochtersonden als bläuliche Flecken im schwarzen All, die untere Bildhälfte bildet eine detaillierte Darstellung des Mondes samt Kratern, Strahlen und MariaDie japanische Mondsonde Selene hat ihr Ziel erreicht. Gebremst durch eine kurze Zündung ihres Manövriertriebwerks, schwenkte die Sonde in der Nacht zum Donnerstag in eine elliptische Umlaufbahn um den Erdtrabanten ein. In den kommenden Monaten soll sie den Mond ausführlich kartieren und helfen, seine Entwicklung zu verstehen.

Die “Mondprinzessin” und ihre Schwesterchen am Ziel. Illustration: Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) Lesen

Asteroidengürtel: Dawn ist auf dem Weg

27. September 2007

Foto: Startende Rakete mit gleißend hellem 'Feuerstrahl' samt dichten hellen Wolken, vor leicht bewölkter MorgendämmerungDie Raumsonde Dawn hat ihre lange Reise in und durch den Asteroidengürtel angetreten. Wie die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA mitteilt, wurde die Mission am heutigen Donnerstag um 7:34 Uhr Ortszeit (13:34 Uhr MEZ) von der Luftwaffenstation Cape Canaveral aus auf den Weg gebracht.

Foto: NASA Lesen

Bärige Astronauten

10. September 2007

EM-Aufnahme eines Bärtierchens zeigt eine Art Gummibärchen mit feinen Krallen und kranzartiger MundöffnungWenn es um das Überleben widriger Umweltbedingungen geht, sind Bärtierchen geradezu legendär. Den ultimativen Härtetest für die kleinen Wirbellosen haben schwedische und deutsche Forscher vorbereitet. Zwölf Tage lang sollen ihre Probanden die extremen Bedingungen des Weltraums überdauern - ganz ohne Raumanzug.

Bärtierchen sind wahre Überlebenskünstler. Bild Universität Stuttgart Lesen

Abraum-Raketen gegen Asteroiden

9. August 2007

Eine ungewöhnliche Methode zur Ablenkung gefährlicher Asteroiden hat ein italienischer Astrophysiker ersonnen. Ein Schwarm aus mit Kernenergie angetriebenen Fahrzeugen soll sich in den Asteroiden bohren, den Abraum ins All schleudern und den Gesteinsbrocken so aus seiner Bahn drücken. Das berichtet das Magazin “New Scientist” in seiner neuen Ausgabe. Lesen

Gesucht: Kandidaten für simulierte Marsmission

20. Juni 2007

Illustration: Astronaut in dickem weißem Schutzanzug samt Rucksack klettert die Leiter einer Fähre hinab, die auf einem rotbraunen Untergrund gelandet ist; rötlicher HimmelSollten Menschen eines Tages zum Mars fliegen, sind sie auf der Reise viele Monate lang in ihrem Raumfahrzeug eingesperrt. Welche Probleme dabei auftreten und wie sie sich lösen lassen, will die europäische Raumfahrtagentur ESA im Rahmen einer 520 Tage währenden Simulation studieren. Motivierte Freiwillige sind ausdrücklich zur Bewerbung aufgerufen.

Bis der erste Mensch seinen Fuß auf den Mars setzt, gibt es noch einige Herausforderungen zu meistern. Bild: ESA Lesen

Grünes Licht für Hubble-Nachfolger

19. Juni 2007

Während das Weltraumteleskop Hubble einer letzten Wartungsmission entgegenblickt, ist der Bau seines Nachfolgers beschlossene Sache. Die europäische Weltraumbehörde ESA und ihre amerikanische Schwester NASA haben auf der Luft- und Raumfahrtmesse in Paris ein Abkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit beim James-Webb-Weltraumteleskop regelt. Der Start ist für das Jahr 2013 vorgesehen und soll mit einer Ariane-Rakete erfolgen.

Modell des Teleskops mit 'blätterteigartigem' Sonnenschirm, darauf der große Hauptspiegel; vor dem Modell posiert eine größere Menschengruppe; im Hintergrund eine Parklandschaft mit Herrenhaus

Ein großer “Sonnenschirm” soll das James Webb Space Telescope - hier ein lebensgroßes Modell samt dem kompletten Entwicklerteam - vor störenden Einflüssen schützen. Foto: Fennell Photography Lesen

Keine Zeit für Außerirdische

17. Januar 2007

Allein in der Milchstraße könnte es Abermilliarden Sterne mit lebensfreundlichen Planeten geben. Doch selbst einer hochentwickelten Zivilisation wäre diese Vielfalt kaum zugänglich, demonstrieren Computersimulationen eines dänischen Forschers. Schon die flüchtige Erkundung eines kleinen Ausschnitts unserer Heimatgalaxie würde demnach mehrere Milliarden Jahre dauern. Lesen

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