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Wie Vögel die Welt (nicht) sehen

13. Mai 2008

Foto zeigt Maskentölpel, große weiße Vögel mit langem Hals und langem gelblichen Schnabel sowie schwarz gefärbten Augenpartien und Flügelspitzen, auf Treibgut am Strand Vögel sehen zu gut, als dass menschliche Forscher ihre Sicht der Welt ohne weiteres nachvollziehen könnten. Diese Ansicht bekräftigt eine Studie eines schwedisch-englischen Forscherduos. Aufgrund ihres feineren Farbensehens fallen Vögeln häufig andere Kontraste ins Auge als Menschen. Lesen

Mentaler Zahlenstrahl bei Kindern

8. Mai 2008

Wenn Kinder mit Zahlen hantieren, sehen sie diese auf einer Art Zahlenstrahl vor ihrem geistigen Auge. Belege für diese Ansicht liefert ein Experiment, das Aachener Forscher mit 118 Drittklässlern durchgeführt haben. Stellten sie Zahlen auf einem Bildschirm in einem räumlichen Abstand dar, der nicht zu dem numerischen Abstand passte, löste das merkliche Irritation bei den kleinen Probanden aus. Lesen

E-Mail-Adresse verrät Persönlichkeit

6. Mai 2008

Was eifrige Netz-Nutzer schon lange ahnen, haben Leipziger Psychologen nun bestätigen können: Die E-Mail-Adresse kann einiges darüber verraten, ob die zugehörige Person eher ein offener, flippiger Typ ist oder ob sie eher zu vorsichtiger Bedächtigkeit neigt. Lesen

Emotionen aus heiterem Himmel

29. April 2008

Angst _300 Menschen können Emotionen empfinden, ohne sich der Ursache bewusst zu sein. Entsprechende Resultate präsentiert ein niederländisches Forscherduo im Fachblatt “Psychological Science”. Nachdem ihre Versuchsteilnehmer unbewusst ein Ekel erregendes Bild gesehen hatten, wiesen sie eine entsprechende Stimmung auf und ließen sich nur ungern auf kulinarische Experimente ein. Lesen

Gelegenheit macht Freunde

22. April 2008

Foto: Blick in einen Hörsaal mit Studierenden, von denen sich einige unterhalten Ob zwei Menschen Freunde werden, hängt nicht allein von ihren Persönlichkeiten und Interessen ab. Das demonstriert ein elegantes Experiment Leipziger Psychologen. Setzten sie zwei Studierende ein einziges Mal nach dem Zufallsprinzip nebeneinander, hatten diese ein Jahr später relativ häufig Freundschaft geschlossen. Lesen

Was der erste Eindruck verrät

9. April 2008

Zwei gemittelte, leicht verschleierte Fotos weiblicher Gesichter Menschen können ein Gegenüber einschätzen, noch bevor ein Wort gewechselt wurde. Wie fein diese Fähigkeit entwickelt ist, demonstriert ein Experiment englischer und schottischer Psychologen. Allein anhand einer Fotografie konnten ihre Probanden mit einiger Sicherheit angeben, ob eine Person eine langfristige Beziehung suchte oder ob sie auch für ein amouröses Abenteuer zu haben war. Lesen

Nickerchen für das Gedächtnis

4. April 2008

Foto: Zwei schlafende Seeelefanten, aneinander geschmiegt, von vorne gesehen Schon kurzer Schlaf hilft beim Einprägen neuer Information, haben Düsseldorfer Psychologen zeigen können. Bei ihren Experimenten konnten die Teilnehmer eine Wortliste deutlich besser rezitieren, wenn sie zwischen Lernen und Abfragen lediglich 6 Minuten geschlafen hatten. Lesen

Kleine Statistiker

1. April 2008

Portraitfoto Baby Auch wenn die meisten Menschen ein gespaltenes Verhältnis zur Statistik haben, nutzen sie diese schon im ersten Lebensjahr. Diesen Schluss legen die Experimente einer kanadischen Psychologin nahe. Demnach können Säuglinge bereits im Alter von 8 Monaten erkennen, ob eine Stichprobe zu einer Grundgesamtheit passt oder nicht. Lesen

Angst in der virtuellen U-Bahn

1. April 2008

Computergrafik zeigt Blick in einen U-Bahn-Wagen mit Haltestangen, Fenstern und Bänken, darauf eine bunte Mischung männlicher und weiblicher Avatare Anflüge von “Verfolgungswahn” sind etwas völlig Normales, glauben britische Wissenschaftler nach einem Experiment mit 200 Teilnehmern. Viele davon wurden in einer harmlosen Situation, einer virtuellen Fahrt in der U-Bahn, von unbegründeten Ängsten geplagt. Lesen

Evolutionäre Risikobereitschaft?

26. März 2008

Foto eines Bonobo mit tief-graubraunem Fell auf Seilen, im Hintergrund Baumkronen im hellen SonnenscheinWenn es um die Risikofreude geht, sind sich die beiden nächsten Verwandten des Menschen höchst uneins, hat eine amerikanisch-deutsche Forschergruppe ermittelt. Bonobos bevorzugen den Spatz in der Hand, Schimpansen steht der Sinn dagegen nach der Taube auf dem Dach.

Bonobos sind keine Spielernaturen. Foto: Copyright Alexandra Rosati Lesen

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