Elektrische Welle reinigt Solarzellen

23. August 2010

Foto zeigt reihenweise Solarpaneele mit typisch dunkelblauem Siliziumschimmern in einer Wüstenlandschaft Mit einem raffinierten Trick wollen amerikanische Ingenieure großflächige Solarpaneele sauber und damit leistungsfähig halten. Sie zweigen einen Teil des von den Solarzellen gelieferten Stroms ab, um eine Art elektrischer “La Ola” zu erzeugen. Auf dieser Welle reiten Staub, Pollen und andere Verunreinigungen zum Rand des Paneels. Lesen

Licht steuert Gasmembran

2. August 2010

Amerikanische Physiker haben eine Membran entwickelt, deren Durchlässigkeit für Gas sich mit Lichtpulsen kontrollieren lässt. Violettes Licht öffnet winzige Poren in der Membran, sodass kleine Gasmoleküle von der einen Seite auf die andere gelangen können. Ultraviolettes Licht schließt die Poren wieder. Lesen

Sonnensegler lenkt mit Licht

27. Juli 2010

Grafik zeigt Raumsonde mit kleinem runden Rumpf und vier langen Auslegern, die eine große Membran mit bläulichen und goldenen Kacheln aufspannen, im Hintergrund die Erde Raumfahrzeuge können sich vom Sonnenlicht nicht nur anschieben lassen, sondern auch damit steuern. Wie das funktioniert, hat der japanische Sonnensegler Ikaros erstmals demonstriert. Indem eine Hälfte des großen Sonnensegels zeitweise verdunkelt wurde, veränderte die Sonde stetig ihre Lage im Raum. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Wirbelkissen trägt Moossporen

22. Juli 2010

Bildserie zeigt über einer zylinderförmigen Kapsel aufsteigende, rötliche Sporenwolke, die sich allmählich pilzförmig verbreitert Torfmoose schießen ihre Sporen in die Luft, damit diese vom Wind verbreitet werden. Die nötige “Reiseflughöhe” erzielen die Pflanzen mit einem aerodynamischen Trick, hat ein amerikanisches Forscherduo entdeckt. Wenn das Sporenbehältnis schlagartig aufreißt, erzeugt es einen Ring aus Luftwirbeln, der die Sporen emporträgt. Lesen

Milben mit rasantem Schritt

19. Juli 2010

REM-Aufnahme einer länglichen, flach gebauten Milbe mit Stummelbeinen Milben schreiten schneller aus als jedes andere Tier, haben amerikanische Biologen beobachtet. Die je acht Beine der von ihnen studierten Milben durchlaufen im Extremfall mehr als einhundert Mal pro Sekunde einen Schrittzyklus. Die Laufmuskeln der winzigen Spinnentiere zählen damit zu den schnellsten im gesamten Tierreich. Lesen

Keiltechnik liefert Graphen

22. Juni 2010

Mikroskopaufnahme zeigt dünne, transparente Schichten vor hellem Hintergrund, Größenmaßstab 0,5 Mikrometer Atomdünne Schichten aus reinem Kohlenstoff gelten als vielversprechendes Material für elektronische Anwendungen. Eine verblüffend einfache Methode zur Herstellung dieses Graphens haben amerikanische Forscher ersonnen. Sie lösen die Schichten mithilfe sperriger Säure-Keile von herkömmlichem Graphit ab, wie er aus der Bleistiftmine bekannt ist. Lesen

Erschöpfte Strahlung

21. Juni 2010

Grafik zeigt Materiestrudel um kleine, gleißend helle Kugel, zwei Jets Schwerkraftfelder wirken regelrecht erschöpfend auf Strahlung. Diesen Effekt haben niederländische Astronomen erstmals anhand von heißen Sauerstoffatomen nachweisen können. Deren Strahlung, ausgesandt in der Nähe einer Sternleiche in den Außenbezirken der Milchstraße, kommt mit deutlichem Energieverlust im hiesigen Sonnensystem an. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ungeahntes Haargespür

11. Juni 2010

Foto zeigt junge Frau mit langem braunem Haar vor einem Bildschirm, zahlreichen wissenschaftlichen Postern Ob Haare “seidig” fallen oder doch eher “strohig” abstehen, hängt vor allem von ihrer Oberfläche ab. Bayreuther Chemiker haben eine raffinierte Methode entwickelt, um diesen Zusammenhang im Detail zu erforschen. Sie tasten ein Haar mit einem winzigen Haarstückchen ab und messen im mikroskopischen Maßstab die dabei wirkenden Kräfte. Lesen

Umwandlung von Neutrinos beobachtet

1. Juni 2010

Foto zeigt hohe Wand aus glänzenden 'Ziegeln', Verkabelung, Schutzgitter Eine internationale Forschergruppe hat vermutlich erstmals das Produkt einer Neutrinooszillation beobachtet. Tief unter einem italienischen Bergmassiv wiesen die Physiker ein einzelnes Neutrino nach, das mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Teilchenbeschleuniger bei Genf stammte und auf dem Weg nach Mittelitalien den Typ gewechselt hatte – von einem Myon-Neutrino zu einem Tau-Neutrino. Lesen

Findet der Kugelblitz nur im Kopf statt?

17. Mai 2010

Ein Kugelblitz schießt durch das Fenster in ein Zimmer mit vier Personen Über die Entstehung und den Aufbau von Kugelblitzen gibt es zahlreiche Hypothesen, aber kaum belastbare Erkenntnisse. Handelt es sich bei den kreisförmigen Leuchterscheinungen, die in der Regel bei Gewittern auftreten, etwa nur um eine optische Täuschung? Physiker der Universität Innsbruck haben berechnet, dass das Magnetfeld langer Blitzentladungen im menschlichen Gehirn den Eindruck leuchtender Kugeln – sogenannte Phosphene – erzeugen könnte. Damit ließen sich viele der Beobachtungen von Kugelblitzen erklären, glauben die Forscher. Lesen

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