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Themenarchiv für: Kultur

Uralte Felszeichnungen entdeckt

Foto zeigt von einer Art Strahlenkranz umgebenes Gesicht, in dunkelgrünen Fels geritzt

Bei der Suche nach ausgestorbenen Riesenratten haben australische Forscher auf der südostasiatischen Insel Timor uralte Felszeichnungen entdeckt. Die in den Fels geritzten Gesichter sind mindestens 10.000 Jahre alt und finden sich in einer vermeintlich wohlbekannten Höhle, die schon seit Jahrzehnten erkundet wird.

Wie Licht Gemälde welken lässt

Gemälde zeigt von Bäumen gesäumten Fluss

Viele Avantgarde-Maler des 19. Jahrhunderts verwendeten kräftige Farben, die im Laufe der Zeit dunkel wurden. Wie es dazu kommt, haben europäische Forscher an zwei Bildern Vincent van Goghs aufklären können. Unter dem Einfluss des Sonnenlichts verfärbt sich ein leuchtend gelbes Pigment, das unter anderem den Sonnenblumen van Goghs ihre besondere Wirkung verleiht, allmählich braun.

Meinung gefragt: Was ist eine Galaxie?

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Wann ist eine Ansammlung von Sternen kein Sternhaufen mehr, sondern eine vollwertige Galaxie? Einen ungewöhnlichen Schritt zur Klärung dieser Frage haben ein australischer und ein deutscher Astronom unternommen. Im Rahmen ihrer Online-Umfrage kann sich jedermann seine Meinung bilden und diese kundtun.

Das größte Bild des Himmels

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Das größte Bild des Himmels hat eine internationale Forschergruppe erstellt. Am Computer zusammengesetzt aus mehreren Millionen Teleskopaufnahmen, zeigt es von Asteroiden bis hin zu fernen Galaxien beinahe 500 Millionen Objekte am Nachthimmel – natürlich in Farbe.

Klingende Farben

Mit einem Pinsel wird gelbe Farbe auf ein Ölbild aufgetragen

Mit welchen Farben ein Maler vor Jahrhunderten gearbeitet hat, kann man auch am Klang seiner Bilder erkennen. Entsprechende Experimente haben kanadische Chemiker durchgeführt. Einzelne Pigmente verraten sich demnach durch die Schallwellen, die sie bei der Bestrahlung mit Pulsen infraroten Lichts aussenden.

Männerüberschuss schlägt auf die Konstitution

Wenn viele junge Männer um wenige Frauen buhlen müssen, hat das langfristige Konsequenzen. Zu diesem Schluss kommen chinesische und amerikanische Forscher anhand der Daten von rund 4.200 Schulabgängern in den 50er-Jahren. Mittlerweile im Seniorenalter, hatten die Männer eine etwas geringere Lebenserwartung, wenn Mädchen in ihrer Abschlussklasse in der Minderheit gewesen waren.

Ein hölzerner Bruder für Stonehenge

Schwarzweiß-Karte des Untergrunds zeigt ringförmig angeordnete, große wurstförmige und kleine kreisförmige dunkle Flecken

Unweit der Steinringe von Stonehenge haben englische und österreichische Archäologen eine weitere Ringanlage entdeckt. In Sichtweite der berühmten Steine stießen sie auf einen verschütteten ringförmigen Graben mitsamt kleinerer Gruben, in denen einst vermutlich Holzpfosten standen.

Erdmännchen mit Tradition

Foto zeigt Gruppe kleiner grau-brauner, entfernt katzenähnlicher Raubtiere, eng aneinander gekuschelt

In einigen Teilen der Welt werden Sportler mit lauten Tröten angefeuert, in anderen genießt man nachmittags eine gute Tasse Tee. Stichhaltige Beweise für ähnliche Traditionen glauben englische Zoologen bei Erdmännchen in der Kalahari gefunden zu haben. In manchen Gruppen der kleinen Säuger steht “man” seit Generationen etwas später auf als in anderen, ohne dass es dafür nachvollziehbare Gründe gäbe.

Freuden der Wahrnehmung

Foto zeigt Nahaufnahme eines Auges mit feiner, blau-brauner Faserstruktur der Iris

Bei manchen Menschen sind verschiedene Sinne so eng miteinander verknüpft, dass beispielsweise Buchstaben oder Töne eine Farbwahrnehmung auslösen. Diese Personen scheinen besonders zu kreativer Betätigung zu neigen, haben Schweizer Psychologen ermittelt. Unter den von ihnen getesteten Kunststudierenden fanden sich deutlich mehr Synästhetiker als in einer Kontrollgruppe.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig

Foto zeigt kleinen stämmig wirkenden Affen mit dunklem Fell, Büscheln langer weißer Haare an den Seiten des Kopfes, direkt in die Kamera blickend

Wenn Affen miteinander kommunizieren, liegt die Würze nicht unbedingt in der Kürze. Das haben englische und brasilianische Biologen am Beispiel zweier Affenarten ermittelt. Zwar sind kurze Lautäußerungen bei den Tieren tendenziell häufiger als längere. Neben der Ökonomie spielt letztlich aber auch die jeweilige Funktion eine Rolle.

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