E-Mail-Adresse verrät Persönlichkeit
6. Mai 2008
Was eifrige Netz-Nutzer schon lange ahnen, haben Leipziger Psychologen nun bestätigen können: Die E-Mail-Adresse kann einiges darüber verraten, ob die zugehörige Person eher ein offener, flippiger Typ ist oder ob sie eher zu vorsichtiger Bedächtigkeit neigt. Lesen
Verlegenheitslaute machen Roboter umgänglich
18. März 2008
Was unter professionellen Sprechern als Sünde gilt, könnte Maschinen etwas mehr Menschlichkeit verleihen. Das zeigen die Experimente japanischer Roboterforscher. Ihre Probanden empfanden den Umgang mit einem Roboter als deutlich angenehmer, wenn dieser längere Rechenzeiten mit “Äh” und “Hmm” überbrückte. Lesen
Enthemmte Jazzer
27. Februar 2008
Sich einfach gehen zu lassen, könnte eine wichtige Voraussetzung für Kreativität sein. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forscher nach einer kleinen Studie mit Jazzpianisten. Sobald diese improvisierten, deaktivierten sie eine Gehirnregion, die an der Ausübung von Selbstkontrolle beteiligt ist.
Improvisieren geht mit einer veränderten Gehirnaktivität einher. Grafik: Limb CJ und Braun AR, PLoS ONE, 3(2): e1679 Lesen
Schwerkraft-Leuchte reift wie Wein
19. Februar 2008
In Standuhren halten an Ketten aufgehängte Gewichte das Pendel in Schwung. Nach dem gleichen Prinzip arbeitet eine Leuchte, die ein amerikanischer Designstudent ersonnen hat. Sie besteht aus einer Acrylglassäule, in der Messinggewichte langsam zu Boden sinken. Die dabei freigesetzte “Fallenergie” wird genutzt, um die Säule glimmen zu lassen.
Indem das Acrylglas strahlungsbedingt altert, nimmt das Glimmen der “Gravia” einen wärmeren Farbton an. Grafik: Courtesy Clay Moulton Lesen
“T-Strahlen” finden verborgene Kunst
4. Februar 2008
Strahlung in einem bislang kaum genutzten Bereich des Spektrums könnte Kunsthistorikern gleichsam die Augen öffnen. Das zeigen Versuche amerikanischer und französischer Forscher. Mit Hilfe von Terahertz-Strahlung lassen sich demnach Zeichnungen und Malereien sichtbar machen, selbst wenn diese unter mehreren Schichten Farbe und Putz verborgen sind.
In alten Kirchen findet sich unter dickem Putz so mancher Kunstschatz. Foto: University of Michigan, Ann Arbor Lesen
Jeder Musiker hört anders
31. Januar 2008
Die Kinder von Musikern sind häufig ebenfalls besonders musikalisch. Der Grund dafür ist allerdings nicht, dass die Musik in manchen Familien “im Blut” liegt, glaubt eine amerikanische Forscherin. Ihren Untersuchungen zufolge, reagieren die Gehirne von Musikern deutlich stärker auf Klänge des eigenen Instruments als auf die von anderen.
Foto: gizmo/ Stockxpert
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Nazca: Bergbau für Farbenpracht
30. Januar 2008
Die Nazca in Südamerika haben sich mit kilometergroßen Bodenbildern ein bleibendes Denkmal gesetzt. Und auch, wenn es um die Verzierung des eigenen Körpers und von Gegenständen ging, legte das Andenvolk rege Betriebsamkeit an den Tag, haben amerikanische und peruanische Forscher entdeckt. Im Süden Perus fanden sie eine alte Grube, in der schon vor 2.000 Jahren im großen Stil Ocker gewonnen wurde.
Der Anthropologe Kevin Vaughn zeigt eine Tonscherbe mit nazcatypischer Verzierung aus dem 5. Jahrhundert. Foto: Purdue News Service/David Umberger Lesen
Ausgetretene Pfade bevorzugt
12. Dezember 2007
Auch wenn viele Nobelpreisträger und Jungunternehmer gerade deshalb erfolgreich sind - Menschen wagen sich nicht gerne auf unbekanntes Terrain. Das gilt auch im wortwörtlichen Sinne, hat ein niederländischer Verhaltensforscher zeigen können. Nachdem sie ihnen einmal gezeigt worden war, wählten seine Versuchsteilnehmer beharrlich eine umständliche Route durch ein Gebäude. Lesen
Familiennamen führen zu Wikingergenen
28. November 2007
Wenn eine Frau den Nachnamen ihres Mannes annimmt, mag das wenig zeitgemäß sein. Für Genetiker ist es auf jeden Fall ungemein praktisch, belegt eine Studie englischer Forscher. Anhand alter Familiennamen konnten sie Männer identifizieren, in deren Adern besonders viel Wikingerblut fließt. Lesen
Arktischer Samenbunker wird herabgekühlt
16. November 2007
Die Samenbank auf dem arktischen Svalbard-Archipel steht kurz vor ihrer Vollendung. Die Betreiber haben nun damit begonnen, die tief in einen Berg gehauene Höhle auf minus 18 Grad Celsius abzukühlen. Ab Februar nächsten Jahres sollen Samen von bedeutenden Kulturpflanzen in der Anlage verwahrt werden, um notfalls darauf zurückgreifen zu können.
Die bunkerartige Anlage ist in einen Berg auf der Insel Spitzbergen gehauen worden. Grafik: Global Crop Diversity Trust



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