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Themenarchiv für: Gesundheit

Countdown zur Migräne

Eingefärbter saggitaler Kernspin-Schnitt durch Schädel, Hirn

Ein Migräneanfall kommt nicht aus heiterem Himmel. Diese Erfahrung vieler Betroffener bestätigt eine Studie Hamburger Mediziner. Je näher eine Kopfschmerzattacke bevorsteht, umso leichter reizbar ist demnach ein Areal im Gehirnstamm, das an der Verarbeitung von Schmerzsignalen beteiligt ist.

Wie Kaffee vor Diabetes schützen könnte

Nahaufnahme gerösteter, dunkelbrauner Kaffeebohnen

Kaffeetrinker erkranken seltener an Diabetes. Einen möglichen Ansatz zur Erklärung dieses Zusammenhangs haben amerikanische Mediziner im Rahmen einer Studie mit mehr als 700 Frauen gefunden. Ausgerechnet ein Protein, das normalerweise als Transporteur und Puffer für Geschlechtshormone dient, könnte demnach zu dem vorbeugenden Effekt beitragen.

Größere Plazenta bei Stress

3D-Ultraschallrekonstruktion eines Fötus im Mutterleib in der typischen Haltung

Stress in der Schwangerschaft wirkt sich auf die Verbindung zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind aus. Das haben Schweizer Forscher anhand der Daten von mehreren Zehntausend Geburten ermittelt. Je stärker sich die Schwangeren im Alltag belastet gefühlt hatten, desto kräftiger entwickelt war die Plazenta, über die das Ungeborene mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.

Sonnencreme gegen schwarzen Hautkrebs

Foto zeigt gleißende Sonne am hellblauen Himmel

Wer regelmäßig Sonnencreme benutzt, kann damit sein Risiko senken, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Diese Ansicht bekräftigen Daten einer groß angelegten Studie in Australien. Bei jenen Teilnehmern, die täglich Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 16 auftrugen, trat das berüchtigte Melanom in der Folgezeit etwa halb so oft auf wie bei jenen, die nach Gutdünken zur Sonnencreme griffen.

Violettes Licht gegen Keime

Foto zeigt Hand, eine runde Kulturplatte mit einigen dunklen Flecken haltend, in violettem Licht

Energiereiches Licht kann im Kampf gegen antibiotikaresistente Keime helfen. Das zeigen Versuche, die schottische Forscher in einem Krankenhaus durchgeführt haben. Nachdem sie in einem Krankenzimmer Lampen angebracht hatten, die sichtbares Licht aus dem tiefvioletten Bereich des Spektrums aussenden, ging die Zahl von Staphylokokken und anderen Bakterien auf Möbeln und Apparaten um mehr als 50 Prozent zurück.

Mögliche Langzeitfolgen nach Gehirnerschütterungen

3D-Modell eines menschlichen Kopfes, teils aufgeschnitten, um das Gehirn zu zeigen

Gehirnerschütterungen wirken vielleicht länger und stärker nach als bislang angenommen. Entsprechende Resultate liefert eine kleine Studie von Forschern aus Marburg und Münster. Auch ein halbes Jahrzehnt nach dem Ereignis sind bei den Betroffenen teils starke Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit feststellbar.

Sport hält den Stoffwechsel beweglich

winterfeeling

Wer schnell friert, sollte es mit Sport versuchen. Diesen Schluss legen Versuche zweier australischer Forscher nahe. Nachdem sie Ratten auf ein leichtes, aber regelmäßiges Bewegungsprogramm gesetzt hatten, stieg nicht nur deren Kapazität zur Fettverwertung. Auch ihre Fähigkeit, Kalorien regelrecht zu verheizen und somit kühlen Temperaturen zu trotzen, verbesserte sich.

Dünnere Gehirnrinde bei Rauchern

Eine Raucherin hält ihre Zigarette in der Hand

Raucher und Nichtraucher weisen eine leicht unterschiedliche Gehirnstruktur auf. Das hat eine Berliner Forschergruppe belegen können. Bei Rauchern ist demnach die Großhirnrinde in einer Region, die unter anderem am Belohungssystem und an der Impulskontrolle beteiligt ist, etwas dünner als bei strikten Nichtrauchern.

Sport hält jung

Senior beim Ski Langlauf im Winter

Sport hält bis ins hohe Alter jung, belegt eine kleine Studie amerikanischer und schwedischer Forscher. Bei Senioren, die das 80. Lebensjahr überschritten hatten und immer noch Skilanglauf betrieben, stellten sie eine körperliche Fitness fest, wie sie für untrainierte Männer um die 40 typisch ist.

Warnung vor “Leberschutzfaktoren”

pillen

Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt. “Die Hersteller verbuchen mitunter Milliarden-Umsätze, ohne dass sie nachweisen müssen, dass ihre Präparate überhaupt von Nutzen sind”, sagt Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor am Klinikum München. Aktuell warnt er vor so genannten “Leberschutzfaktoren”. Laut Göke ist eine Schutzwirkung für keinen der “Faktoren” belegt. Der Experte sieht auch keinerlei sinnvolle Anwendungsgebiete für Nahrungsergänzungsmittel: “Es ist zumindest in Deutschland nahezu ausgeschlossen, in eine ernährungsbedingte Mangelsituation zu geraten.”

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