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Themenarchiv für: Geologie

Narbiger Merkur

Farbverstärkte Aufnahme zeigt helle, bläuliche Vertiefungen an und zwischen Bergen in dunklem, rotbraunen Terrain

Der Merkur ist keine vollkommen ausgedörrte und erstarrte Welt. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Entdeckung zahlreicher kleinerer Senken auf dem sonnennächsten Planeten. Die planetarischen Aknenarben entstehen möglicherweise, indem flüchtiges Material aus dem Untergrund entweicht. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Stete Erde

Foto zeigt ferne, halbvolle Erde, über kargem grauen Mondhorizont, tiefschwarzer Hintergrund

Bei aller geologischen Aktivität ist die Erde doch ein sehr steter Planet. Das haben amerikanische, französische und niederländische Forscher im Rahmen einer umfassenden Datenanalyse ermittelt. Innerhalb der derzeitigen Messgenauigkeit ist der Radius der Erde demnach konstant.

Meereswirbel mischen die Tiefsee auf

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Die Tiefsee ist sehr viel wetterfühliger als gemeinhin angenommen. Entsprechende Beobachtungen präsentieren amerikanische und französische Forscherinnen im Magazin “Science”. Große Wirbel an der Meeresoberfläche können demnach selbst in mehr als zwei Kilometern Wassertiefe starke Strömungen hervorrufen – und so für eine rasche Verteilung von Wärme, Mineralien und Lebewesen sorgen.

Monsun lässt Indien aufdrehen

Foto zeigt dichte dunkle Wolken, die sich über einem Gebirgsvorland mit Feldern auftürmen

Die Bewegung der Kontinentalplatten hängt nicht allein von Vorgängen tief im Erdinneren ab, sondern auch von Klimaprozessen. Entsprechende Resultate liefern Modellrechnungen einer australisch-europäischen Forschergruppe. Indem stärkere Monsunniederschläge am Gebirgsblock des Himalaja nagten, beschleunigte sich demnach die Drehung der Indischen Platte.

Wie ein Diskus im Wasser

Satellitenaufnahme des tropischen Atlantiks nördlich der Amazonasmündung, im Meer ein dunkelblauer Wirbel mit hellen Striemen

Auch im sehr großen Maßstab kann sich Wasser wie ein solides Objekt verhalten. Das demonstrieren Untersuchungen großer Wirbelringe vor Brasilien, die amerikanische Forscher durchgeführt haben. Gemessen an der Strömung in den rotierenden Ringen, bewegen sich diese wie Wurfscheiben von mehreren Hundert Kilometern Durchmesser.

Einsen bevorzugt

Foto zeigt Seismometer-Papierrolle mit zahlreichen roten, teils ausschlagenden Linien

In der Natur ist die Ziffer Eins auch die Nummer eins. Diese verblüffende Regel bestätigt eine Analyse australischer und schweizerischer Forscher. Ob es um Erdbebenwellen, mathematische Zahlenfolgen oder rotierende Sternleichen geht – stets beginnt etwa jede dritte Zahl mit einer Eins.

Urzeitliche Biochemie in Stein

Foto zeigt Fossil eines spindelförmigen Seeskorpions mit gegliedertem Hinterleib, flossenartigen Gliedmaßen und großen Augen in sandfarbenem Gestein

In Fossilien wird nicht nur die Körperstruktur eines Organismus über erdgeschichtliche Zeiträume bewahrt, zeigt eine Untersuchung amerikanischer und englischer Forscher. In zwei versteinerten Gliederfüßern, die vor mehreren Hundert Millionen Jahren gestorben waren, konnten sie Biomoleküle aus deren Panzer nachweisen.

Wald aus dem Eis

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Einen vor Jahrmillionen eingefrorenen Wald haben amerikanische Forscher im äußersten Norden Kanadas freigelegt. Unter Erdreich begraben und von der eisigen Kälte konserviert, kommen die alten Bäume infolge des Klimawandels wieder ans Tageslicht und beginnen zu verrotten.

Möglicher Eisvulkan auf Titan entdeckt

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Auf dem Saturnmond Titan gibt es möglicherweise Vulkane, in denen Eis statt geschmolzenem Gestein an die Oberfläche steigt. Den bislang besten Kandidaten für einen solchen Eisvulkan haben amerikanische Forscher mithilfe der Saturnsonde Cassini ausgemacht. Ihre Bilder zeigen eine Gruppe tiefer Krater, die von kilometerhohen Gipfeln flankiert wird.

Verfrühte Leistungsträger

Foto zeigt hohes Zuckerrohr, im Winde wogend

Einige Pflanzen verfügen über eine biochemische Pumpe, dank derer sie Kohlendioxid besonders effizient in organische Verbindungen einbauen können. Dieser Mechanismus scheint sich deutlich früher entwickelt zu haben als gemeinhin angenommen, haben amerikanische und europäische Forscher bei der Analyse fossilen Pollens entdeckt. Schon vor beinahe 35 Millionen Jahren gab es demnach Gräser, die den Stoffwechseltrick beherrschten.

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