
Die Seegraswiesen des Mittelmeers bestehen aus ebenso ausgedehnten wie alten Organismen. Zu diesem Schluss kommen französische und portugiesische Forscherinnen nach genetischen Untersuchungen. Das langsam wachsende Neptungras hat stellenweise bis zu 15 Kilometer große Klone gebildet, die einige zehntausend Jahre alt sein könnten.
3 Feb 2012 | Veröffentlicht unter
Biologie,
Genetik |
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Walfänger und Piraten haben unwissentlich vielleicht die Basis für die Wiederbelebung einer verschwundenen Schildkrötenlinie gelegt. Entsprechende Resultate hat eine groß angelegte Untersuchung im Galapagos-Archipel erbracht. Auf der größten Insel leben demnach mehrere unmittelbare Nachfahren von Galapagos-Riesenschildkröten, die auf der kleinen Insel Floreana heimisch waren, dort jedoch seit 150 Jahren verschwunden sind.
9 Jan 2012 | Veröffentlicht unter
Genetik,
Klima, Umwelt |
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Wie es um die Fauna in einem Gewässer steht, lässt sich an einer kleinen Wasserprobe ablesen. Entsprechende Versuche haben dänische Forscher durchgeführt. Die in der Probe enthaltenen DNA-Spuren verraten demnach nicht nur, welche Tierarten in einem See oder Bach vorkommen, sondern ermöglichen auch eine Schätzung der Bestandsdichte. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
6 Jan 2012 | Veröffentlicht unter
Genetik,
Klima, Umwelt |
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Der Schädel des Menschen ist weniger wandlungsfähig als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine spanische Anthropologengruppe nach der Untersuchung von Totenschädeln in einem österreichischen Beinhaus. Verschiedene Aspekte der Schädelform sind demnach eng miteinander verknüpft, sodass sich Änderungen in einem Merkmal automatisch auch auf andere Merkmale auswirken.
21 Dez 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Genetik |
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Im genetischen Bauplan der Haie und Rochen fehlen mehrere Seiten. Diesen Schluss legen Untersuchungen amerikanischer und englischer Forscher nahe. Zumindest zwei Spezies sparen sich demnach ein Viertel jener Gene, die dafür sorgen, dass aus einer befruchteten Eizelle ein Organismus mit Vorder- und Hinterende und Gliedmaßen an den richtigen Stellen wird.
15 Dez 2011 | Veröffentlicht unter
Genetik |
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Wenn das Gehirn lernt und sich erinnert, sind daran zahlreiche Gene und zugehörige Proteine beteiligt. Eines dieser „Gedächtnisgene“ haben Schweizer Forscher gemeinsam mit serbischen und deutschen Kollegen identifiziert. Menschen, die eine seltene Variante des Gens besitzen, können sich Wörter sowie Details aus Geschichten etwas besser merken als solche mit der herkömmlichen Variante.
24 Nov 2011 | Veröffentlicht unter
Genetik,
Psychologie |
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Der Mensch verdankt sein leistungsfähiges Gehirn unter anderem einer Vielzahl neuer Gene. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach einem Vergleich von Mensch und Maus. Von jenen Genen, die erst nach der Trennung der beiden Linien im jeweiligen Erbgut aufgetaucht sind, ist beim Mensch demnach ein größerer Anteil im Gehirn aktiv als beim Nager.
18 Okt 2011 | Veröffentlicht unter
Anthropologie,
Genetik |
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Ein großer Teil der biologischen Vielfalt ist noch völlig unbekannt. Ganz besonders gilt das für Viren, belegt eine Studie amerikanischer und spanischer Forscher. Im Abwasser dreier Großstädte fanden die Wissenschaftler Erbgut-Schnipsel, von denen sich nur ein Bruchteil bekannten Viren oder zumindest Virusfamilien zuordnen ließ.
5 Okt 2011 | Veröffentlicht unter
Biologie,
Genetik |
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Wie viel Kaffee ein Mensch trinkt, hängt auch von seinen Genen ab. Diese Vermutung bekräftigt eine Untersuchung niederländischer und australischer Forscherinnen. Zwei winzige Erbgutvarianten gehen demnach mit einem höheren Konsum einher – vermutlich, weil sie den Abbau des Koffeins und anderer Inhaltsstoffe und damit die Wirkung des Gebräus beeinflussen.
16 Sep 2011 | Veröffentlicht unter
Ernährung,
Genetik |
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Ein molekularer Wärmedetektor weist Vampirfledermäusen den Weg zur nächsten Mahlzeit, haben amerikanische und venezolanische Forscher entdeckt. In der Nasenhaut der Tiere wird ein Sensorprotein produziert, das schon auf Temperaturen um 30 Grad Celsius anspricht. Auf diese Weise können die Fledermäuse jene gut durchbluteten Stellen in der Haut von Rindern und anderen Tieren finden, an denen sich ein Biss am ehesten lohnt.
3 Aug 2011 | Veröffentlicht unter
Biologie,
Genetik |
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