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Damenwahl erhält Vielfalt

24. April 2008

Auch Eidechsen legen Wert auf Abwechslung im Liebesleben, hat eine australische Biologin beobachtet. Wenn sie die Wahl haben, gesellen sich weibliche Agamen am liebsten zu Gruppen unterschiedlich gefärbter Männchen. Vermutlich wollen sie auf diese Weise sicherstellen, dass unter ihren Geschlechtspartnern zumindest einige mit “guten” Genen sind. Lesen

Vitamin D kann vor Brustkrebs schützen

18. April 2008

Krebsuntersuchung an der weiblichen Brust Eine hohe Vitamin-D-Konzentration im Blut schützt Frauen jenseits der Wechseljahre vor Brustkrebs. Untersuchungen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum bestätigen diesen Zusammenhang und zeigen, dass eine bestimmte Genvariante des Vitamin-D-Rezeptors mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs einhergeht, wenn der Tumor Rezeptoren für das weibliche Sexualhormon Östrogen aufweist. Lesen

Wie Grippeviren um die Welt wandern

17. April 2008

Fundorte von Viren der Gattung Influenza A, die in der Science-Studie verwendet wurden Asien bietet dem Grippevirus beste Bedingungen, immer neue widerstandsfähige Erreger zu bilden und in Wellen um den ganzen Globus zu schicken. Das schreibt eine internationale Forschergruppe im Magazin “Science”. Ein zweites Team von Wissenschaftlern berichtet dagegen in “Nature”, die Tropen seien die Quelle eines von ihnen analysierten Grippevirus gewesen, das sich dann nach Norden und Süden über die Erde ausbreitete. Was wie ein Widerspruch klingt, könnte sich gut ergänzen, so die Forscher. Lesen

Gründliche Saboteure

10. April 2008

EM-Aufnahme zeigt als pockige Kugeln Menschliche Zellen können sich gegen einige Viren wehren, indem sie deren Erbgut umschreiben. Die dafür zuständigen Enzyme sind schlagkräftiger als bislang vermutet, berichten französische Virologen im Magazin “Science”. Zumindest einige Vertreter sind auch in der Lage, die sorgfältig verpackte DNA von Papillomviren zu verändern. Lesen

DNA-Fährte verrät Ochsenfrosch

9. April 2008

Foto zeigt einen kompakt gebauten, dunkel gefärbten Frosch am schlammigen Rand eines Gewässers Statt zu Fernglas und Lupe könnten Naturschützer künftig zum Reagenzglas greifen, um sich ein erstes Bild vom Leben in einem Gewässer zu machen. Französischen Forschern ist es gelungen, die Anwesenheit eines gefräßigen Froschs allein anhand von DNA-Spuren im Wasser nachzuweisen. Lesen

Krebs: Unrast aus den Kraftwerken

3. April 2008

EM-Aufnahme zeigt zwei Mitochondrien mit kreisrundem Querschnitt und Membranfingern Ein Tumor wird spätestens dann gefährlich, wenn er streut und Tochtergeschwüre bildet. Die Ursache dafür muss nicht allein im Kern der entarteten Zellen liegen, belegt ein elegantes Experiment japanischer Forscher. Ursprünglich recht gutmütige Zellen bildeten Metastasen, nachdem ihnen die Mitochondrien, die Zellkraftwerke, einer aggressiven Zelllinie “transplantiert” worden waren. Lesen

Londoner Löwen aus Nordafrika

25. März 2008

Nicht nur adlige Gefangene, auch exotische Tiere gehörten lange zu den unfreiwilligen Bewohnern des Londoner Tower. Die Herkunft zweier Löwen haben englische Forscher nun bestimmen können. Bei den Tieren, die im 13. und 15. Jahrhundert in der königlichen Menagerie gehalten wurden, handelte es sich um Berberlöwen aus dem nördlichen Afrika. Lesen

Fliegen haben süßen Zahn

18. März 2008

Foto: Kleine bräunliche Fliege mit roten Facettenaugen, Rüssel ausgestreckt, Beine in Kontakt mit einem Tropfen klarer FlüssigkeitFliegen stehen dem Menschen näher als so manches Säugetier - zumindest in geschmacklicher Hinsicht. Amerikanische Forscherinnen haben entdeckt, dass Taufliegen und Menschen trotz ausgeprägter genetischer Unterschiede auf die gleichen Süßstoffe ansprechen.

Die Taufliege Drosophila melanogaster streckt ihren “Rüssel” aus, sobald sie Nahrhaftes schmeckt. Foto: Beth Gordesky-Gold Lesen

Neandertaler und Mensch: Zeitgemäße Drift

18. März 2008

Grafik zeigt einen menschlichen Schädel von unten gesehen, rote Linien markieren einige der analysierten SchädelmaßePaläontologen und Genetiker streiten häufig darüber, wessen Ansatz die besseren Resultate liefert. Tatsächlich kann die Form eines Knochens im Laufe der Zeit ähnlich variieren wie “nutzlose” DNA, lässt die Analyse einer internationalen Anthropologengruppe vermuten. Allein anhand der Schädel von modernen Menschen und Neandertalern schätzen die Forscher, dass sich die beiden Linien vor rund 311.000 bis 435.000 Jahren getrennt haben.

Für ihre Analyse werteten die Forscher 37 verschiedene Schädelmaße aus. Bild: Courtesy of the National Academy of Sciences, PNAS (Copyright 2008) Lesen

Neue Hämoglobin-Variante entdeckt

17. März 2008

Foto: Kurzhaariger Mann im weißen Kittel vor einem Bildschirm mit MesskurvenBonner Wissenschaftler haben eine neue Variante des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin entdeckt. Selbst dann, wenn die Variante mit Sauerstoff beladen ist, erscheint sie herkömmlichen Messgeräten als unbeladen - und kann so für einige Verwirrung sorgen.

Zwei “paradoxe Patienten” brachten Berndt Zur und seine Kollegen auf die Spur der neuen Hämoglobin-Variante. Foto: Copyright Johann Saba, Uniklinikum Bonn Lesen

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