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Impuls-Recycling bei Libellen

14. Mai 2008

Foto zeigt eine kleine Libelle mit schwarz-weißer Flügelzeichnung an einem vertrockneten Zweig Ein eleganter Trick macht Libellen zu sparsamen Fliegern, haben ein englischer und ein deutscher Forscher ermittelt. Indem das hintere Flügelpaar der Insekten durch den Luftstrom des vorderen Flügelpaars streicht, erzeugt es bei relativ geringem Aufwand reichlich Auftrieb. Lesen

Wie Vögel die Welt (nicht) sehen

13. Mai 2008

Foto zeigt Maskentölpel, große weiße Vögel mit langem Hals und langem gelblichen Schnabel sowie schwarz gefärbten Augenpartien und Flügelspitzen, auf Treibgut am Strand Vögel sehen zu gut, als dass menschliche Forscher ihre Sicht der Welt ohne weiteres nachvollziehen könnten. Diese Ansicht bekräftigt eine Studie eines schwedisch-englischen Forscherduos. Aufgrund ihres feineren Farbensehens fallen Vögeln häufig andere Kontraste ins Auge als Menschen. Lesen

Kannibalismus treibt Heuschrecken an

9. Mai 2008

Foto zeigt Schwarm fliegender Heuschrecken, die sich vor tiefblauem Himmel in einem Baum niederlassen Wenn einzelgängerische Heuschrecken plötzlich Schwärme aus Abermillionen Tieren bilden, könnte eine gehörige Portion Fleischeslust mit im Spiel sein. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass die Gruppenbildung schwächer ausgeprägt ist, wenn die Insekten ihre Hintermänner nicht mehr wahrnehmen können. Gleichzeitig wird etwa jedes zweite Tier mit einem derartigen Handicap von seinen Artgenossen angeknabbert. Lesen

Dorsch schlägt Wellen

7. Mai 2008

Unterwasseraufnahme zeigt einen jungen, leicht rötlich gefärbten Dorsch mit großen Augen, der sich in den Maschen eines Netzes verfangen hat, schwarzer Hintergrund Indem der Dorschbestand in der Ostsee schrumpfte, haben sich Veränderungen auf allen Stufen des Nahrungsnetzes eingestellt. Das haben schwedische, lettische und deutsche Forscher anhand langjähriger Datenreihen zeigen können. Vermittelt durch die Sprotte als wichtigstem Beutefisch des Dorschs, haben sich die Effekte über das Zooplankton bis auf die Ebene einzelliger Algen fortgepflanzt. Lesen

Gehaltvoller Blütenstaub für dicke Brummer

6. Mai 2008

Foto zeigt eine von kleinen gelblichen Pollenkörnern bedeckte Hummel auf einer Blüte Blütenstaub dient nicht allein der Fortpflanzung, sondern auch als Belohnung für Bestäuber. Diese Funktion spiegelt sich in seinem Nährwert wider, haben britische und französische Biologen ermittelt. Wird eine Blütenpflanze ausschließlich von Insekten bestäubt, produziert sie deutlich gehaltvolleren Pollen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Chemischer Kompass besteht Labortest

30. April 2008

Modell des Moleküls, mit den Atomen als goldenen, spiegelnden Kugeln und den Bindungen zwischen ihnen als Stäbchen aus dem gleichen Material Zugvögel könnten einen chemischen Kompass nutzen, um sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren. Diese Ansicht stützen Messungen, die englische und amerikanische Forscher im Magazin “Nature” vorstellen. Das von ihnen studierte Molekül reagierte unterschiedlich schnell, je nachdem, ob und in welcher Orientierung es einem Magnetfeld ausgesetzt war. Lesen

Hausspitzmaus erreicht Irland

29. April 2008

Foto: Hausspitzmaus, kleiner Säuger mit grauem Fell, kleinen Augen und langer Schnauze, wird am Nackenfell von Fingern gehalten Die Fauna Irlands ist seit kurzem um eine Säugerart reicher - allerdings um eine mit spitzen Zähnen und großem Hunger. Irische Biologen haben entdeckt, dass die Hausspitzmaus auf der grünen Insel heimisch geworden ist. Die Auswirkungen auf die Tierwelt sind noch nicht absehbar. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Damenwahl erhält Vielfalt

24. April 2008

Auch Eidechsen legen Wert auf Abwechslung im Liebesleben, hat eine australische Biologin beobachtet. Wenn sie die Wahl haben, gesellen sich weibliche Agamen am liebsten zu Gruppen unterschiedlich gefärbter Männchen. Vermutlich wollen sie auf diese Weise sicherstellen, dass unter ihren Geschlechtspartnern zumindest einige mit “guten” Genen sind. Lesen

Schlechte Chancen für Intelligenz

23. April 2008

Collage zeigt einen vollständig beleuchteten Südpol mitsamt der Antarktis und großen Wolkenwirbeln über den Ozeanen Die Chancen für intelligentes Leben im All stehen schlechter als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legen Modellrechnungen eines englischen Wissenschaftlers nahe. Demnach dürfte die Entwicklung vernunftbegabter Organismen häufig daran scheitern, dass die lebensfreundliche Zeitspanne auf einem Planeten begrenzt ist. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Wie Grippeviren um die Welt wandern

17. April 2008

Fundorte von Viren der Gattung Influenza A, die in der Science-Studie verwendet wurden Asien bietet dem Grippevirus beste Bedingungen, immer neue widerstandsfähige Erreger zu bilden und in Wellen um den ganzen Globus zu schicken. Das schreibt eine internationale Forschergruppe im Magazin “Science”. Ein zweites Team von Wissenschaftlern berichtet dagegen in “Nature”, die Tropen seien die Quelle eines von ihnen analysierten Grippevirus gewesen, das sich dann nach Norden und Süden über die Erde ausbreitete. Was wie ein Widerspruch klingt, könnte sich gut ergänzen, so die Forscher. Lesen

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