Scienceticker Astro Scienceticker Umwelt
Themenarchiv für: Biologie

Alge frisst Krebse

Die Rollenverteilung von Räuber und Beute ist mitunter auch eine Frage der schieren Masse. Das haben dänische Forscher beobachtet. Eine Alge, die normalerweise von kleinen Krebsen abgeweidet wird, ist demnach in der Lage, den Spieß umzudrehen.

Rastlose Riesen

Blick von unten auf einen Manta mit ausgebreiteten "Flügeln", Mundlappen, Kiemenspalten, im tiefblauen Wasser

Riesenmantas zählen zu den größten, allerdings auch zu den am schlechtesten erforschten Fischen des Meeres. Etwas Licht in das Leben der auch als Teufelsrochen bekannten Tiere bringt nun eine Studie englischer und mexikanischer Forscher. Die Mantas erwiesen sich dabei als rastlose Wanderer. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Immer dem Arm nach!

Foto zeigt Schlangenstern mit fünf langen und dünnen, mit stumpfen Stacheln besetzten Armen und kleiner Körperscheibe

Mit ihren fünf Armen bewegen sich Schlangensterne so, als hätten sie zwei Beine. Diese verblüffende Entdeckung hat ein amerikanischer Biologe gemacht. Bei den nahen Verwandten der Seesterne gibt demnach ein Arm die Richtung vor, in die seine beiden Nachbararme den Körper schieben. Bemerkenswert ist auch die Kurventechnik der Tiere: Um die Richtung zu ändern, bestimmen sie einfach einen neuen Leit-Arm.

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Foto zeigt Insekt mit eiförmigem Körper, knopfartigen Facettenaugen und sehr langem mittlerem Beinpaar auf Wasseroberfläche

Plastikmüll kommt manchen Meeresbewohnern durchaus gelegen. Das zeigt eine Untersuchung amerikanischer Biologinnen. Dem Meerwasserläufer, einem der wenigen Insekten des offenen Meeres, eröffnen im Wasser treibende Kunststoffteilchen zusätzliche Gelegenheiten zur Eiablage und fördern so seine Vermehrung. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Verzweifelte Fischdamen

Nahaufnahme eines kleinen bräunlichen Fischs mit leuchtend orange gefärbtem Bauch

Angebot und Nachfrage beeinflussen, welche Rolle die Geschlechter bei der Partnerfindung übernehmen. Diesen Zusammenhang haben norwegische Biologen bei Grundeln beobachtet. Wenn im Laufe des Jahres die Männchen knapp werden, sind es die Weibchen, die den aktiven, drängenden Part beim Liebeswerben übernehmen.

Kohlmeisen helfen Bekannten

Foto zeigt Kohlmeise mit schwarzem Kopf und Hals, weißen Wangen und gelbem Leib auf Zweig

Alten Bekannten hilft man eher als Wildfremden. Das gilt auch unter Kohlmeisen, haben englische Forscher im Rahmen einer kleinen Studie ermittelt. Beim lautstarken Vertreiben von Räubern stehen Meisenpaare, die sich schon aus dem Vorjahr kennen, einander sehr viel häufiger bei als Paare, die zum ersten Mal nebeneinander brüten.

Dungkäfer mögen’s exotisch

Foto zeigt zotteligen Bison mit hohem Widerrist in weitem, welligem Grasland

Seltsame Vorlieben legen Dungkäfer in den Weiten der Prärie an den Tag. Zwei amerikanische Biologen haben entdeckt, dass die Käfer nicht etwa Dung von Bisons und anderen großen Weidetieren bevorzugen. Stattdessen zieht es sie stark zu den Hinterlassenschaften von Mensch und Schimpanse. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Kein Schnabelkompass bei Tauben

Foto zeigt weiße Tauben auf der Stange

Wie viele Tiere besitzen auch Tauben ein gutes Gespür für Magnetfelder. Der Magnetsinn der Vögel funktioniert jedoch anders als bislang angenommen, sind österreichische und englische Forscher nach detaillierten Untersuchungen überzeugt. Bei den vermeintlichen Kompass-Nervenzellen im Schnabel handelt es sich demnach um Fresszellen des Immunsystems.

Schafe mit feinem Gemeinschaftssinn

Foto zeigt Schafe, dicht an dicht stehend auf grüner Wiese

Schafe fühlen sich unter ihresgleichen am wohlsten. Dabei sprechen die Tiere sehr sensibel auf die Gruppengröße an, haben belgische und französische Forscher ermittelt. Mit sinkender Größe widmen Schafe immer weniger Zeit dem Grasen, während das Stressniveau zumindest bei manchen Individuen stark ansteigt.

Barcode verrät neue Reptilien-Spezies

Nahaufnahme vom Kopf eines grau-braunen Geckos mit schlitzförmig verengten Pupillen, jede einzelne Kopfschuppe erkennbar

Viele Tier- und Pflanzenarten sind rein äußerlich kaum von ihren Verwandten zu unterscheiden. Als Folge kann die Artenvielfalt eines Gebiets massiv unterschätzt werden, haben belgische und deutsche Zoologen am Beispiel der Reptilien Madagaskars zeigen können. Anhand ihrer genetischen Analysen schätzen sie, dass auf sechs beschriebene Spezies mindestens eine unerkannte kommt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Copyright © 2012 by Stefan Jacobasch und Carsten Meinke (Impressum) | Template by Gabfire themes
Real Time Web Analytics