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Themenarchiv für: Astronomie

Karge Mittelschicht

Teleskopaufnahme zeigt eine strahlende Galaxie als flache, beinahe von der Seite gesehene Scheibe mit zentralem Wulst, Staubschwaden und einer hellblau strahlenden Lichtquelle

Die Herkunft eines rätselhaften „mittelschweren“ Schwarzen Lochs glaubt eine internationale Astronomengruppe erklären zu können. Das ferne Objekt scheint reichlich Gas aus der Umgebung zu verschlingen und zusätzlich von einem Schwarm junger Sterne umgeben zu sein. Daher könnte es sich um den Kern einer Zwerggalaxie handeln, die von einer größeren Schwester vereinnahmt worden ist. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Echos eines stellaren Ausbruchs

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Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgten Astronomen, wie ein Stern am Nachthimmel seine Helligkeit jäh vervielfachte und schließlich wieder verblasste. Mehr als 160 Jahre später ist es amerikanischen Forschern gelungen, Lichtechos dieses Ausbruchs aufzufangen und zu analysieren. Trotz der immensen Helligkeit scheint das Ereignis deutlich kühler gewesen zu sein als vermutet. Lesen Sie weiter bei Scienceticker Astro.

Unstete Venus

Graustufenbild zeigt Venus-Topographie

Verglichen mit ihrer Nachbarin, der Erde, ist die Venus möglicherweise ein sehr unsteter Planet. Entsprechende Hinweise liefert eine Analyse von Sondendaten, die deutsche, französische und italienische Planetenforscher durchgeführt haben. In den letzten 16 Jahren scheinen die Tage auf der Venus um mehrere Minuten länger geworden zu sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Kosmischer Glockenschlag

Grafik zeigt Verschmelzung zweier Neutronensterne in dunkelblau bis hellgrün verlaufenden Dichtekonturen

Die Verschmelzung ausgebrannter Sterne hat gewisse Ähnlichkeit mit einem kosmischen Glockenschlag. Das zeigen umfangreiche Computersimulationen, die Garchinger Astrophysiker angestellt haben. Je kleiner das bei der Verschmelzung entstehende Objekt ist, desto höherfrequent sind seine Schwingungen – ganz so, wie eine kleine Glocke heller klingt als eine große. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Furioses Ende eines Kometen

Falschfarbenaufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche, eingezeichnet der Bogen der Kometenbahn, einige Ausschnitte zeigen die brockige Trümmerspur

Immer wieder vergehen Kometen über der Sonne. Was genau dabei geschieht, haben amerikanische und schottische Forscher erstmals beobachten können. Indem der von ihnen studierte Komet durch die Korona der Sonne raste, zerfiel er in eine Reihe größerer Brocken, die sich rasch auflösten und dabei extrem kurzwelliges Licht aussandten. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Supernova: Alte Sterne lassen es krachen

Teleskopbild zeigt leicht wellige, schemenhafte rötliche Kugelschale vor sternbesetztem Hintergrund

Ausgebrannte Sterne sind, wenn sie sich zusammentun, noch immer für eine gewaltige Explosion gut. Diese Vermutung bekräftigen Beobachtungen zweier amerikanischer Astronomen. Eine Supernova, die sich vor etwa 400 Jahren in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignete, geht demnach auf zwei Weiße Zwerge zurück. Indem Materie von einem der beiden Zwerge auf den anderen fiel, erreichte dieser eine Masse, bei der er unter seinem eigenen Gewicht in sich zusammensackte. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Exoplaneten vom Format der Erde

Grafik zeigt Kepler-20e als rötliche, ausgedörrte Welt neben der etwas größeren, bläulichen und wolkenverhangenen Erde

Ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild des Schwans wird sehr wahrscheinlich von dem ersten bekannten Planeten umkreist, der kleiner ist als die Erde. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und europäische Astronomen im Magazin „Nature“. Bei der kompakten Welt könnte es sich um einen erdähnlichen Gesteinsplaneten handeln. Für Leben dürfte seine Oberfläche mit einer Temperatur von mehreren Hundert Grad Celsius jedoch zu heiß sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Der schnellste Stern-Kreisel

Bild zeigt zahlreiche bläuliche und orangefarbene, unterschiedlich große Sterne vor dem Hintergrund eines hellen Nebels

Europäische und amerikanische Astronomen haben einen Stern entdeckt, der sich schneller um die eigene Achse dreht als alle anderen bekannten Sterne. In der Äquatorregion des Gestirns liegt die Drehgeschwindigkeit bei mindestens 600 Kilometern pro Sekunde – und damit hart an jenem Wert, bei dem die Fliehkraft über die Schwerkraft siegen und der Stern an Masse verlieren würde. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ein Wurf Riesensterne

Bild zeigt rötlich glimmende Gasmassen, darin einige kleinere und ein großer schwarzer Hohlraum vor sternbesetztem Hintergrund

Eine dichte Ansammlung von Sterngiganten haben kanadische Astronomen in der Milchstraße entdeckt. Die stellaren Schwergewichte sind vermutlich auf einen Schlag entstanden und senden neben intensiver Strahlung auch einen starken Sternwind aus. Auf diese Weise haben sie ein veritables Loch in die Scheibe der Galaxis gebrannt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Viel Bewegung auf dem Mars

Graustufenbild zeigt Blick auf eine große, s-förmig geschwungene Düne mit zahlreichen Rippelmarken auf ihrer Oberfläche

Der Wind auf dem Mars ist stark genug, um selbst große Dünen in Bewegung zu halten. Das belegen Aufnahmen, die eine Sonde aus der Umlaufbahn um den roten Planeten geschossen hat. Ungeachtet der dünnen Atmosphäre bringen es einige Dünen demnach auf Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

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