Lithium verbrennt im Sonnenfeuer

2. September 2010

Bild der Sonne als Scheibe, Farbe vom Zentrum nach außen weiß bis orangerot, einige dunkle Flecken An der Sonnenoberfläche findet sich sehr viel weniger Lithium als zu erwarten. Den wahrscheinlichen Grund für diesen Mangel haben deutsche und portugiesische Astrophysiker gefunden. Wie viel Lithium ein Stern enthält, hängt demnach nicht etwa davon ab, ob er Planeten besitzt, sondern von seinem Alter. Vermutlich wird das Element im Laufe der Zeit schlicht “verbrannt”. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Exoplaneten: Fünf auf einen Streich

24. August 2010

Grafik zeigt fernen gleißenden Stern, davor und dicht daneben sechs dunkle bzw. bläuliche Lichtflecken, Horizont eines wolkenbedeckten siebten Planeten Auf das bislang üppigste Planetensystem eines anderen Sterns sind europäische Astronomen gestoßen. Das ferne System besteht aus mindestens fünf Planeten vom Kaliber des Neptun. Alle umkreisen ihren Stern in einem Abstand, der nicht größer ist als der Radius der Marsbahn im heimischen Sonnensystem. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Spät schrumpfender Mond

19. August 2010

Sondenaufnahme zeigt jähe Terrainstufe samt Schattenwurf mit leicht gewundenem Verlauf, viele kleinere Krater, Größenmaßstab Der Mond der Erde hat noch lange die Folgen seiner hitzigen Entstehung verspürt. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und deutsche Planetenforscher gefunden. Auf den hochauflösenden Aufnahmen einer Mondsonde entdeckten sie relativ junge Verwerfungen, die sehr wahrscheinlich auf ein spätes Zusammenziehen des Mondes zurückgehen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Heimische Beschleuniger

18. August 2010

Grafik zeigt intensive Strahlungsquelle als gelb-weißen Fleck vor dunkelblauem, diffusen Hintergrund, Beschriftung und Pfeil Auf die Erdatmosphäre prasseln fortwährend Partikel aus den Tiefen des Alls ein. Die energiereichsten dieser Teilchen stammen aber nicht unbedingt aus anderen Galaxien, vermuten amerikanische und japanische Physiker. Ihrer Analyse zufolge, dürften die kosmischen Geschosse auch auf Sternexplosionen in der Milchstraße selbst zurückgehen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Knochentrockener Mond

5. August 2010

Blick auf die Nordpolregion des Mondes mit Tag-Nacht-Grenze Seit seiner gewaltsamen Entstehung hat der Mond niemals größere Mengen von Wasser enthalten. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Forscher nach der Analyse von Staub- und Gesteinsproben, die die Apollo-Astronauten zur Erde gebracht hatten. Demnach scheint das Mondmaterial einen großen Teil des anfänglich enthaltenen Chlors verloren zu haben – eines ausgesprochen “wasserliebenden” Elements. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Saturns leuchtender Puls

4. August 2010

2 Bilder zeigen hellen, leicht zerfransten Ring auf blauem Untergrund und Seitenansicht des Saturn mit kaum erkennbaren Ringen, weißen Flecken um den Nordpol Anders als ihre irdischen Pendants, legen die Polarlichter auf dem Saturn ein verblüffend regelmäßiges Verhalten an den Tag. Das haben europäische und amerikanische Astronomen entdeckt. Die Polarlichter des Ringplaneten werden demnach ungefähr im Rhythmus eines Saturntages um den Faktor 3 heller und dunkler. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Verjüngungskur für rasenden Stern

23. Juli 2010

Grafik zeigt glimmende Kugel, die aus einer Spiralgalaxie herausschießt und dabei immer größer und blauer wird Neues Licht auf die Herkunft eines rasenden Sterns werfen Beobachtungen amerikanischer Astronomen. Der Schnellläufer rast mit rund 2,6 Millionen Kilometern pro Stunde durch das All – offenbar als Folge einer engen Begegnung mit dem Schwarzen Loch im Herzen der Milchstraße. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Sterngiganten sprengen Theorie

21. Juli 2010

Grafik zeigt flirrende rote, gelbe, hellblaue und dunkelblaue Kugeln wachsender Größe Sterne können sehr viel massereicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Astronomengruppe nach dem Studium zweier Sternhaufen. Einige der darin befindlichen Schwergewichte müssen bei ihrer Entstehung mehr als 300 Sonnenmassen aufgewiesen haben – das Doppelte des bislang als Obergrenze geltenden Wertes. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Erfolgreiche Planetenjagd mit der Stoppuhr

9. Juli 2010

Teleskopaufnahme zeigt weiße, rot umrandete Kreisfläche zwischen kleineren, schwarzer Hintergrund, Pfeil beschriftet 'WASP-3' Einen neuen Planeten eines fernen Sterns haben deutsche, polnische und bulgarische Astronomen aufgespürt. Die Forscher nutzten dazu minimale Schwankungen im Umlauf eines bereits bekannten Planeten bei dem Stern. Der Neuling besitzt eine Masse von ungefähr 15 Erden und ist damit vergleichsweise leichtgewichtig – ein Beleg für die große Empfindlichkeit der Methode. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Himmlischer Dreiklang

5. Juli 2010

Grafik zeigt im Vordergrund einen Ringplaneten, über dessen Horizont eine kleine orangefarbene Sonne leuchtet, davor zwei kleinere Planeten Einen Dreiklang der planetarischen Art haben amerikanische Forscher entdeckt. Bei einem Stern in der Nachbarschaft der Sonne fanden sie einen neuen Planeten, der für einen Umlauf um das Gestirn doppelt so lang benötigt wie der nächstinnere Planet. Dieser benötigt wiederum doppelt so lang wie sein nächstinnerer Nachbar. Als Folge stehen die drei Planeten regelmäßig auf einer Linie aufgereiht. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

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