Giganten im kosmischen Strom
11. März 2010
Eine vor wenigen Jahren entdeckte “Strömung” im All ist deutlich größer als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung umfangreicher Beobachtungsdaten. Demnach streben Galaxienhaufen auf einer Strecke von rund 2,5 Milliarden Lichtjahren in eine gemeinsame Richtung. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Rasende Sternleichen
9. März 2010
Eine besonders flotte Sohle legt ein Paar im Sternbild Krebs auf das kosmische Parkett. Eine internationale Forschergruppe hat nachweisen können, dass das vor wenigen Jahren entdeckte Gespann aus zwei ausgebrannten Sternen besteht, die sich alle 5,4 Minuten in geringem Abstand umkreisen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
“Flüsse” aus Lava
5. März 2010
An Flussläufe erinnernde Strukturen müssen nicht unbedingt auf flüssiges Wasser hinweisen. Das demonstriert der Fall eines beinahe 300 Kilometer langen Kanals auf dem Mars, den amerikanische Forscher untersucht haben. Obwohl das Gebilde wie ein natürlicher Fluss mäandriert und sich vorübergehend in mehrere Arme aufspaltet, dürfte es letztlich doch auf Lava zurückgehen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Einschlägig organisch
2. März 2010
Dass organische Verbindungen auch ohne Zutun von Organismen entstehen können, ist seit langem bekannt. Mitunter braucht es dazu nur einen kräftigen Stoß, lässt ein Experiment englischer Astrophysiker vermuten. Bei Einschlägen auf eisigen Monden und anderen Himmelskörpern könnten sich demnach sogar einfache Aminosäuren bilden. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Exoplanet wird ausgesaugt
24. Februar 2010
Ein kürzlich entdeckter Exoplanet wird von seinem Stern allmählich ausgesaugt, vermuten chinesische und amerikanische Astronomen. Ihren Berechnungen zufolge, wird der Planet von Gezeitenkräften so stark durchgeknetet, dass sich seine Atmosphäre bis zu jenem Punkt ausdehnt, an dem sie in den Griff des Sterns gerät. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Der Galaxis’ reiche Beute
24. Februar 2010
Etwa jeder vierte Kugelsternhaufen in der Milchstraße gehörte ursprünglich zu einer anderen Galaxie. Zu diesem Schluss kommt ein australisch-kanadisches Astronomenduo nach der Analyse einer eigens angelegten Datenbank. Gemessen an ihrer Zusammensetzung, sind demnach viele der dichten Sternschwärme Überreste kleinerer Galaxien, die sich die Milchstraße im Laufe der Zeit einverleibt hat. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Jüngster Exoplanet entdeckt
18. Februar 2010
Eher zufällig haben spanische und englische Astronominnen den jüngsten Planeten eines fernen Sterns entdeckt. Bei der Analyse des Sternenlichts fanden sie regelmäßige Schwankungen, die auf einen massereichen Begleiter auf einer sehr engen Umlaufbahn zurückgehen dürften. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Quasar blitzt durch Galaxie
12. Februar 2010
Am Nachthimmel gehört nicht immer zusammen, was nahe beieinander steht. So geschehen im Falle eines Strahlungsausbruchs, der sich scheinbar in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignet hatte. Deutsche Astronomen haben ermittelt, dass der Ursprung der Strahlung tatsächlich einige Tausend Mal weiter entfernt lag. Vermutlich handelte es sich um einen massereichen Stern, der im Zentrum einer Hintergrundgalaxie förmlich zerrissen wurde. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Neue Karte der galaktischen Nachbarschaft
10. Februar 2010
Der Raum zwischen den Sternen ist nicht völlig leer, sondern von einem mehr oder weniger dichten Gas erfüllt. Die bislang genaueste Karte dieses interstellaren Materials haben amerikanische und französische Forscher erstellt. Berechnet auf Basis mehrerer Hundert Einzelbeobachtungen, zeigt sie die galaktische Umgebung der Sonne als 500 Lichtjahre große Blase dünnen Gases, die von einem Ringwall aus dichterem, kühlen Gas umgeben ist. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Neue Karte zeigt gescheckten Pluto
4. Februar 2010
Passend zum Geburtstag des Pluto-Entdeckers Clyde Tombaugh, haben amerikanische Astronomen die bislang detailreichste Karte des fernen Zwergplaneten veröffentlicht. Das Produkt jahrelanger Rechenarbeit zeigt Pluto als weiß, orange und dunkelbraun gescheckte Welt. Deren Oberfläche erfährt, ungeachtet der großen Entfernung von der Sonne, deutliche jahreszeitliche Veränderungen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro


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