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Themenarchiv für: Archäologie

Tutanchamun: Zweifel an Todesursache

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Der Fall Tutanchamun ist nach wie vor offen, glauben Hamburger Wissenschaftler. Ihrer Ansicht nach sprechen kürzlich vorgestellte Untersuchungsergebnisse nicht zwingend für die Malaria als Todesursache. Vielmehr ließen sich die Befunde auch durch die Sichelzellkrankheit schlüssig erklären.

Astronomen finden galaktische Sternwiegen

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Zahlreiche Brutstätten neuer Sterne haben amerikanische Astronomen in der Milchstraße entdeckt. Indem sie Archivdaten mit eigenen Beobachtungen kombinierten, fanden sie auf einen Schlag mehrere Hundert Wolken aus Wasserstoff, der durch die energiereiche Strahlung neugeborener Sterne zum Glimmen gebracht wird.

Antikes Blei für Teilchenphysiker

Foto zeigt steil aufragenden, kahlen Berg, kleine Wolken am Gipfel, im Vordergrund ein sattgrün bewachsener Hügel

Eine ungewöhnliche Lieferung haben italienische Teilchenphysiker erhalten. Nicht weniger als 120 Bleibarren aus einem altrömischen Schiffswrack sollen ihnen helfen, einer exotischen Spielart des radioaktiven Zerfalls auf die Spur zu kommen. Nach über zwei Jahrtausenden am Meeresgrund ist die natürliche Radioaktivität des Bleis so stark abgeklungen, dass es sich besonders gut als Abschirmung für die empfindlichen Experimente eignet.

Stelldichein der Frühmenschen

Foto eines rechteckigen Höhleneingangs mit Absperrungen, am Fuße einer Felswand, davor dichtes sattgrünes Buschwerk

Auf einen neuen Zweig im Stammbaum des Menschen sind Leipziger Forscher möglicherweise gestoßen. In einem Fingerknochen aus einer sibirischen Höhle fanden sie DNA, die offenbar zu einem bislang unbekannten Vetter von Neandertaler und modernem Mensch gehört.

Altersbestimmung per Plasma

Nahaufnahme einer kleinen Elfenbeinfigur, Kopf mit netzförmigen Haarfurchen, Augen mit Brauenbögen, Nase mit schmalem Rücken

Das Alter von Kunstwerken und archäologischen Funden kann oft mit der Radiokohlenstoffmethode ermittelt werden. Eine besonders schonende Variante dieser Methode haben amerikanische Chemiker entwickelt. Das zu untersuchende Objekt wird dabei einem dünnen Plasma ausgesetzt, um einzelne Kohlenstoffatome aus seiner Oberfläche herauszuschlagen.

Afrikanische Dame im römischen England

Grafik veranschaulicht die Rekonstruktion des Gesichts anhand des Schädels

Die multikulturelle Gesellschaft ist kein typisches Phänomen der Neuzeit, demonstriert eine Studie englischer Archäologinnen. Ein Grab aus dem vierten Jahrhundert nach Christus, das im nordenglischen York entdeckt worden war, barg demnach den Leichnam einer jungen Afrikanerin, die offenbar zur High Society der römischen Legionsstadt gehörte.

Robuste Kostbarkeit aus der Bronzezeit

Foto zeigt Bronzeschwert mit Verzierungen am Griff, waagerecht in eine Messapparatur mit metallenen, fächerförmigen Detektoren eingespannt

Schon vor mehr als 3.000 Jahren verstanden die Schmiede ihr Handwerk, belegt die Untersuchung eines bronzezeitlichen Schwerts durch europäische Forscher. Das vollständig aus Metall gearbeitete und gut zwei Ellen lange Schmuckstück hat demnach auch in technischer Hinsicht einiges zu bieten.

Indianische Salz-Industrie

Foto zeigt zwei Menschen, am Rande eines mit runden, teils wassergefüllten Vertiefungen übersäten Felsplateaus stehend

Auch die nordamerikanischen Indianer wussten Ressourcen systematisch zu nutzen. Zu diesem Schluss kommen zwei US-Geowissenschaftler nach der Untersuchung eines mit metergroßen Vertiefungen übersäten Felsplateaus in Kalifornien. Ihrer Ansicht nach handelt es sich dabei nicht etwa um eine geologische Laune der Natur, sondern um eine indianische Saline.

Ein Krater aus der Traumzeit

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Legenden und Mythen ranken sich nicht selten um wahre Begebenheiten. So etwa im Falle einer alten Erzählung australischer Ureinwohner. Darin enthaltene Ortsbeschreibungen haben eine Gruppe von Astronomen und Geophysikern zu einem bislang unbekannten Einschlagkrater geführt.

Steinzeitliches Müsli

Zwei bräunliche Steine, an ausgestreckten Armen mit behandschuhten Händen in die Kamera gehalten

Getreide steht sehr viel länger auf dem Speisezettel des Menschen als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein kanadischer Archäologe nach Untersuchungen in einer ostafrikanischen Höhle. Dort gefundenen steinzeitlichen Werkzeugen haften winzige Stärkekörner an, von denen die meisten aus Hirsesamen stammen.

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