Afrikanische Dame im römischen England

3. März 2010

Grafik veranschaulicht die Rekonstruktion des Gesichts anhand des Schädels Die multikulturelle Gesellschaft ist kein typisches Phänomen der Neuzeit, demonstriert eine Studie englischer Archäologinnen. Ein Grab aus dem vierten Jahrhundert nach Christus, das im nordenglischen York entdeckt worden war, barg demnach den Leichnam einer jungen Afrikanerin, die offenbar zur High Society der römischen Legionsstadt gehörte. Lesen

Robuste Kostbarkeit aus der Bronzezeit

26. Februar 2010

Foto zeigt Bronzeschwert mit Verzierungen am Griff, waagerecht in eine Messapparatur mit metallenen, fächerförmigen Detektoren eingespannt Schon vor mehr als 3.000 Jahren verstanden die Schmiede ihr Handwerk, belegt die Untersuchung eines bronzezeitlichen Schwerts durch europäische Forscher. Das vollständig aus Metall gearbeitete und gut zwei Ellen lange Schmuckstück hat demnach auch in technischer Hinsicht einiges zu bieten. Lesen

Indianische Salz-Industrie

5. Januar 2010

Foto zeigt zwei Menschen, am Rande eines mit runden, teils wassergefüllten Vertiefungen übersäten Felsplateaus stehend Auch die nordamerikanischen Indianer wussten Ressourcen systematisch zu nutzen. Zu diesem Schluss kommen zwei US-Geowissenschaftler nach der Untersuchung eines mit metergroßen Vertiefungen übersäten Felsplateaus in Kalifornien. Ihrer Ansicht nach handelt es sich dabei nicht etwa um eine geologische Laune der Natur, sondern um eine indianische Saline. Lesen

Ein Krater aus der Traumzeit

29. Dezember 2009

Grafik zeigt strahlend helle Sternschnuppe Legenden und Mythen ranken sich nicht selten um wahre Begebenheiten. So etwa im Falle einer alten Erzählung australischer Ureinwohner. Darin enthaltene Ortsbeschreibungen haben eine Gruppe von Astronomen und Geophysikern zu einem bislang unbekannten Einschlagkrater geführt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Steinzeitliches Müsli

17. Dezember 2009

Zwei bräunliche Steine, an ausgestreckten Armen mit behandschuhten Händen in die Kamera gehalten Getreide steht sehr viel länger auf dem Speisezettel des Menschen als bislang angenommen. Zu diesem Schluss kommt ein kanadischer Archäologe nach Untersuchungen in einer ostafrikanischen Höhle. Dort gefundenen steinzeitlichen Werkzeugen haften winzige Stärkekörner an, von denen die meisten aus Hirsesamen stammen. Lesen

Stresszeichen in alten Haaren

9. Dezember 2009

Foto einer aufrecht sitzenden Mumie, eingefallene Haut, lange braune HaareEin Leben ohne Maschinen, Kunstdünger und Medizin kann hart sein. Wie hart, lässt sich an Jahrhunderte alten Haaren ablesen, haben kanadische Forscherinnen ermittelt. Das im Haar von Mumien konservierte Stresshormon Cortisol verrät, in welchem Maße das Individuum in seinen letzten Lebensjahren Belastungen ausgesetzt war. Lesen

Alte Ägypter mit Zivilisationskrankheit

17. November 2009

Foto zeigt in braune Textilbahnen gewickelte, mit Seilen verschnürte Mumie, auf einer Bahre im Torus eines Computertomographen Atherosklerose ist kein ganz neues Phänomen, belegen Untersuchungen, die amerikanische und ägyptische Forscher an Mumien durchgeführt haben. Selbst bei einem vor etwa 3.500 Jahren gestorbenen Minister konnten sie die typischen Kalkablagerungen entlang des Arterienverlaufs nachweisen. Lesen

Ein Bilderbuch der Maya

10. November 2009

Foto zeigt Kalkwand, darauf farbenprächtige Alltagsszenen Nicht die große Politik, sondern den Alltag der Maya haben Wandgemälde zum Thema, die mexikanische und US-Forscher in einer Dschungelruine entdeckt haben. Das “Bilderbuch” zeigt das gemeine Volk bei ganz profanen Tätigkeiten – in Farbe und mitsamt kurzer Bildunterschriften. Lesen

Norwegische Baum-Mumien

14. Oktober 2009

Foto zeigt junge Frau, vor einem umgestürzten Baumstamm kniend, einen metallenen Bohrer ansetzend Schon die alten Ägypter nutzten das Harz von Bäumen, um die Körper ihrer Verstorbenen zu konservieren. Das pflanzliche Gegenstück zu diesen Mumien haben Forscher in Norwegen gefunden. Im Südwesten des Landes entdeckten sie gut erhaltene Stämme von Kiefern, die bereits im Mittelalter gestorben sind. Lesen

Gruft unter syrischem Königspalast entdeckt

21. September 2009

Foto zeigt Fundament eines großen Palastes in der tiefstehenden Sonne Spektakuläre Entdeckungen gelingen nicht nur peitscheschwingenden Kino-Archäologen. In Syrien haben Tübinger Forscher gemeinsam mit einheimischen Kollegen eine zweite Gruft unter dem bronzezeitlichen Königspalast von Qatna entdeckt. Die von Grabräubern verschont gebliebene Kammer birgt Hunderte von Gefäßen, Schmuck und menschlichen Knochen. Lesen

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