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Archiv für: Januar, 2012

Ein mörderisches Gewächs

Nahaufnahme zeigt winziges dunkelgrünes Blatt unter weißen Sandkörnern

Eine vor einigen Jahren in Südamerika entdeckte Pflanze bessert ihre Nährstoffversorgung mit tierischer Kost auf. Brasilianische Forscher haben ermittelt, dass das Gewächs sehr schnell Stickstoff aus Fadenwürmern aufnimmt. Als Falle nutzt es winzige Blätter, die es in den Untergrund streckt und an denen die Bodenbewohner haften bleiben.

Neue Chance für ausgestorbene Schildkröten

Foto zeigt große Schildkröte mit sattelförmig geschwungenem Panzer in trockener Vegetation

Walfänger und Piraten haben unwissentlich vielleicht die Basis für die Wiederbelebung einer verschwundenen Schildkrötenlinie gelegt. Entsprechende Resultate hat eine groß angelegte Untersuchung im Galapagos-Archipel erbracht. Auf der größten Insel leben demnach mehrere unmittelbare Nachfahren von Galapagos-Riesenschildkröten, die auf der kleinen Insel Floreana heimisch waren, dort jedoch seit 150 Jahren verschwunden sind.

Fauna im Schnapsglas

Makroaufnahme zeigt Libelle mit schwarz-gelbem Hinterleib und dunklen Flecken an den Flügelspitzen im grünen Gras

Wie es um die Fauna in einem Gewässer steht, lässt sich an einer kleinen Wasserprobe ablesen. Entsprechende Versuche haben dänische Forscher durchgeführt. Die in der Probe enthaltenen DNA-Spuren verraten demnach nicht nur, welche Tierarten in einem See oder Bach vorkommen, sondern ermöglichen auch eine Schätzung der Bestandsdichte. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Scheuer Fisch nutzt Mitfahrgelegenheit

Foto zeigt hell-dunkel gesprenkelten Fisch zwischen ebensolchen Armen eines Kraken

Im tropischen Pazifik betätigt sich ein kleiner Fisch als Trittbrettfahrer eines Trittbrettfahrers. Das zeigen Aufnahmen eines deutschen Unterwasserfilmers. Der Fisch schwimmt zwischen den Armen eines Kraken, der wiederum giftiges Meeresgetier perfekt nachahmen kann. Somit kommt nicht nur der Krake unbehelligt voran, sondern auch sein Begleiter.

Warme Oasen im Eismeer

Foto zeigt von weißen Krabben dicht an dicht bedeckten Meeresgrund mit dunklem Gestein

Am Grund des Südpolarmeers gibt es Oasen, in denen es von exotischem Leben nur so wimmelt. Das haben europäische und amerikanische Forscher entdeckt. Mithilfe von druckfesten Kameras und Tauchrobotern fanden sie untermeerische Quellen, aus denen mehr als 380 Grad Celsius heißes Wasser voller Schwefelwasserstoff austritt und in deren Umgebung fremdartige Tiergemeinschaften gedeihen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Loch Ness als Wasserwaage

Panoramafoto zeigt beinahe spiegelglatten See zwischen zwei Hügelketten

Der Loch Ness fungiert wie eine überdimensionale und hochgenaue Wasserwaage. Entsprechende Messungen haben schottische und portugiesische Forscher durchgeführt. Wenn im nahen Meer die Flut aufläuft und die Erdkruste unter der zusätzlichen Wassermasse nachgibt, gehen die Pegelmessungen an den Enden des 37 Kilometer langen Sees um 1,5 Millimeter auseinander.

Überleben – auch eine Frage der Persönlichkeit

Foto zeigt lilafarbenen Seestern mit stämmigen Armen an trockengefallenem Felsstrand

Besonders ängstliche Tiere haben nicht automatisch bessere Überlebenschancen. Das belegt ein Experiment, das amerikanische Biologen mit Schnecken und räuberischen Seesternen durchgeführt haben. Ein gewisses Maß an Ignoranz kann demnach sehr wohl von Vorteil sein – je nach Persönlichkeitstyp des Räubers.

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