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Archiv für: Januar, 2012

Pflanze härtet Echsen ab

Foto zeigt schnittigen Skink mit schwarz-brauner Zeichnung im Gras

Eine in Australien berüchtigte Giftpflanze könnte schließlich doch noch ihr Gutes haben. Das Gewächs produziert ein sehr ähnliches Toxin wie die eingeschleppte Agakröte. Wo es vorkommt, scheinen allesfressende Echsen daher vergleichsweise immun gegen das Krötengift zu sein, haben australische Biologen entdeckt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Hausmäuse werben mit komplexen Gesängen

Common house mouse (Mus musculus) side view

Männliche Hausmäuse singen, um Partnerinnen anzulocken. Die Umworbenen schätzen die Lieder offenbar um so mehr, je komplexer die Melodien angelegt sind. Österreichische Forscher haben die Gesänge jetzt erstmals umfangreich analysiert.

Pupille reagiert auf eingebildetes Licht

Nahaufnahme eines menschlichen Auges mit grau-grüner Iris, deutlich erkennbar die radial um die Pupille angeordneten Fasern

In hellem Licht verengen sich ganz automatisch die Pupillen der Augen. Dieser Reflex ist weniger schablonenhaft als gemeinhin angenommen, demonstrieren Versuche schwedischer Psychologen. Die Pupillen ihrer Versuchsteilnehmer verengten sich unterschiedlich stark, obwohl die vermeintlichen Helligkeitsunterschiede nur eingebildet waren.

Zündeln im Weltraum

Foto zeigt ATV als weißen Zylinder mit Andockstutzen und vier Solarpaneelen in Form eines Andreaskreuzes

Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Erlaubnis erhalten, in einem Raumfahrzeug gezielt Feuer zu legen. Die Gruppe, darunter auch Bremer Wissenschaftler, will mit ihrem Experiment herausfinden, wie sich Brände unter den Bedingungen der Beinahe-Schwerelosigkeit entwickeln – und wie sie sich am besten verhindern lassen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Furioses Ende eines Kometen

Falschfarbenaufnahme der brodelnden Sonnenoberfläche, eingezeichnet der Bogen der Kometenbahn, einige Ausschnitte zeigen die brockige Trümmerspur

Immer wieder vergehen Kometen über der Sonne. Was genau dabei geschieht, haben amerikanische und schottische Forscher erstmals beobachten können. Indem der von ihnen studierte Komet durch die Korona der Sonne raste, zerfiel er in eine Reihe größerer Brocken, die sich rasch auflösten und dabei extrem kurzwelliges Licht aussandten. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

1 Jahr, 19.000 neue Arten

Wörterwolke zeigt die Namen verschiedener systematischer Gruppen, die Wortgröße entsprechend dem Anteil neu entdeckter Spezies

Die Zahl der bekannten Spezies steigt in raschem Tempo, zeigt eine Erhebung amerikanischer Forscher. Im Jahr 2009 haben hauptberufliche und Hobbyforscher demnach 19.232 neue Arten von Tieren, Pflanzen, Algen, Pilzen und Mikroben beschrieben. Darunter waren 41 neue Säugetiere und 7 neue Vögel als Vertreter der vertrautesten und wohl am besten untersuchten Tiergruppen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Wie Pillendreher den Weg finden

Nahaufnahme eines dunklen Käfers auf einer sandfarbenen Kugel

Nicht nur Menschen nutzen erhöhte Punkte, um sich im Gelände einen Überblick zu verschaffen. Zu diesem Schluss kommen schwedische und südafrikanische Forscherinnen nach Versuchen mit Käfern aus der Verwandtschaft des Pillendrehers. Suchen die Tiere einen Weg für sich und ihre Dungkugel, klettern sie auf die Kugel und vollführen darauf eine Pirouette.

Gips verändert Gehirn

Verletzung

Wenn der Arm nach einem Knochenbruch vorübergehend nicht bewegt werden kann, stellen sich bald auch Veränderungen im Gehirn ein. Das haben Zürcher Forscher bei einer Untersuchung mit zehn Teilnehmern ermittelt. Bei diesen schrumpften die für den gebrochenen Arm zuständigen Gehirnbereiche binnen zwei Wochen deutlich.

Supernova: Alte Sterne lassen es krachen

Teleskopbild zeigt leicht wellige, schemenhafte rötliche Kugelschale vor sternbesetztem Hintergrund

Ausgebrannte Sterne sind, wenn sie sich zusammentun, noch immer für eine gewaltige Explosion gut. Diese Vermutung bekräftigen Beobachtungen zweier amerikanischer Astronomen. Eine Supernova, die sich vor etwa 400 Jahren in einer Nachbargalaxie der Milchstraße ereignete, geht demnach auf zwei Weiße Zwerge zurück. Indem Materie von einem der beiden Zwerge auf den anderen fiel, erreichte dieser eine Masse, bei der er unter seinem eigenen Gewicht in sich zusammensackte. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Heuschrecken haben riskanten Sex

Foto zeigt ein Paar bräunlicher Heuschrecken, am Hinterleib verbunden, das von einer kleinen schwarzen Waspe in ein Erdloch gezerrt wird

Manche Tiere riskieren bei der Paarung Kopf und Kragen. Wie groß dieses Risiko sein kann, hat ein australischer Forscher am Beispiel einer Feldheuschrecke ermittelt. Gegenüber einzelnen Heuschrecken weisen kopulierende Paare eine zehn Mal höhere Wahrscheinlichkeit auf, von Grabwespen erbeutet zu werden.

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