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Archiv für: Dezember, 2011

Tauben haben Zahlengespür

Foto zeigt mehrere Flachbildschirme vor dunklem Hintergrund, auf jedem verschiedene bunte Symbole, auf den Monitoren Tauben hockend

Wenn es um das Gespür für Zahlen geht, können Vögel durchaus mit Primaten mithalten. Dieses Fazit ziehen neuseeländische Psychologen nach Experimenten mit Tauben. Die Tiere konnten Mengen mit unterschiedlich vielen Objekten nicht nur unterscheiden, sondern auch in die richtige Reihenfolge bringen.

Musterhafte Schädel-Evolution

Foto zeigt mit Blumenmotiven bemalte Totenschädel auf einer hellen Steinplatte, im Hintergrund aufgestapelte Knochen

Der Schädel des Menschen ist weniger wandlungsfähig als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine spanische Anthropologengruppe nach der Untersuchung von Totenschädeln in einem österreichischen Beinhaus. Verschiedene Aspekte der Schädelform sind demnach eng miteinander verknüpft, sodass sich Änderungen in einem Merkmal automatisch auch auf andere Merkmale auswirken.

Exoplaneten vom Format der Erde

Grafik zeigt Kepler-20e als rötliche, ausgedörrte Welt neben der etwas größeren, bläulichen und wolkenverhangenen Erde

Ein sonnenähnlicher Stern im Sternbild des Schwans wird sehr wahrscheinlich von dem ersten bekannten Planeten umkreist, der kleiner ist als die Erde. Entsprechende Daten präsentieren amerikanische und europäische Astronomen im Magazin „Nature“. Bei der kompakten Welt könnte es sich um einen erdähnlichen Gesteinsplaneten handeln. Für Leben dürfte seine Oberfläche mit einer Temperatur von mehreren Hundert Grad Celsius jedoch zu heiß sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ein Sauropode aus dem Eis

Luftaufnahme zeigt teils von Eis und Schnee bedeckte Insel mit dunklen Bergen, am Horizont eine langgestreckte Halbinsel

So bizarr die massigen und langhalsigen Dinosaurier aus der Gruppe der Sauropoden heute anmuten, so erfolgreich waren sie einst. Das demonstriert eine Entdeckung argentinischer Forscher. Auf einer Insel der Antarktis fanden sie einen Wirbel, der von einem der kreidezeitlichen Riesen stammt.

Eine genetisch schlanke Linie

Präparat eines Rochens mit leuchtend blau eingefärbtem Skelett mit unzähligen, den Körper aufspannenden Strahlen

Im genetischen Bauplan der Haie und Rochen fehlen mehrere Seiten. Diesen Schluss legen Untersuchungen amerikanischer und englischer Forscher nahe. Zumindest zwei Spezies sparen sich demnach ein Viertel jener Gene, die dafür sorgen, dass aus einer befruchteten Eizelle ein Organismus mit Vorder- und Hinterende und Gliedmaßen an den richtigen Stellen wird.

Viel Hirn, wenig Platz

Bläulich eingefärbter mikroskopischer Schnitt durch das Prosoma einer Spinne zeigt helle Masse, die sich bin in die Beine erstreckt

Kleine Spinnen sehen sich mit einem Platzproblem der besonderen Art konfrontiert. Forscher in Panama und Costa Rica haben ermittelt, dass das Spinnenhirn mit abnehmender Körpergröße immer mehr Raum beansprucht. Das geht so weit, dass bei kleinen Exemplaren Teile des Zentralnervensystems in die Beine ausgelagert werden.

Brüten wie die Nachbarn

Foto zeigt jungen Singvogel, der aus dem runden Loch eines hölzernen Nistkastens direkt in die Kamera schaut

Wenn Zugvögel im Frühjahr in ihrem Brutgebiet ankommen, werfen sie auch ein Auge auf die Konkurrenz. Entsprechende Resultate liefert ein Experiment finnischer Biologen. Künstliche Kohlmeisen-Gelege mit besonders vielen Eiern veranlassen neu ankommende Trauerschnäpper demnach, ihrerseits verstärkt in den Nachwuchs zu investieren.

Neue Meeresschnecke vor Englands Küste entdeckt

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Vor der Küste Cornwalls haben britische und deutsche Biologen eine bisher unbekannte Schnecke identifiziert. Es handelt es sich um eine Eischneckenart, die als Parasit auf Fächerkorallenen lebt. Aus dem Auftreten der Schnecken erhoffen sich die Forscher Informationen über den Zustand der marinen Lebensräume.

Eine Einbahnstraße für Wärme

4 Momentaufnahmen zweier Tröpfchen, die zu einem Tropfen verschmelzen, der jäh in die Höhe springt

Eine elegante Einbahnstraße für Wärme haben amerikanische Physiker ersonnen. In dem Gerät verdunstet Wasser von einer warmen Oberfläche und schlägt sich auf einer kalten Oberfläche nieder. Wenn dort kleinere Tröpfchen zu größeren zusammenfließen, werden sie von ihrer eigenen Oberflächenspannung wieder zu der warmen Oberfläche katapultiert und der Kreislauf beginnt von vorn.

Kam Gehen vor dem Landgang?

Frontalaufnahme eines hellbraun gefärbten, aalförmigen Fischs mit an Barteln erinnernden Brustflossen

Als die Ahnen der heutigen Landwirbeltiere das Wasser verließen, hatten sie vielleicht schon eine recht gute Vorstellung vom Laufen. Diese Vermutung äußern amerikanische Forscher nach Beobachtungen an Lungenfischen. Die Tiere sind demnach in der Lage, ihre Bauchflossen nach Art eines Zweibeiners einzusetzen, um über den Boden ihres Wasserbeckens zu schreiten.



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