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Archiv für: Oktober, 2011

Erdbeben polieren Felsen

Foto zeigt großen Felsbrocken mit glatt poliertem Äquatorgürtel

Wenn tonnenschwere Felsbrocken wie von Riesenhand poliert erscheinen, müssen nicht unbedingt Wasser oder Wind verantwortlich sein. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach einer Expedition in die chilenische Atacama-Wüste. Dort in großer Zahl verstreute Felsbrocken erscheinen demnach sorgfältig poliert, weil sie sich bei den häufigen Erdbeben aneinander reiben.

Bewegung hilft gegen Migräne

businesswoman migraine

Bewegung kann Migräneattacken ähnlich gut vorbeugen wie andere Behandlungsformen. Das haben schwedische und norwegische Forscherinnen im Rahmen einer kleinen Studie ermittelt. Ein 40-minütiges Bewegungsprogramm erwies sich dabei als ebenso effektiv wie Entspannungsübungen und die Einnahme eines Medikaments.

Thun frisst Thun

Makroaufnahme zeigt Fischlarve mit großem, silbrig schimmernden Auge, im transparenten Leib deutlich sichtbar eine kleinere Larve

Kannibalismus ist für junge Thunfische im negativen wie im positiven Sinn eine Frage des Überlebens, haben spanische und norwegische Forscher entdeckt. Bei verschiedenen Thunfischarten können sich die Larven demnach nur deshalb gut entwickeln, weil sie ihren Speiseplan durch kleinere Artgenossen ergänzen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Ritterliche Grillen

Foto zeigt stämmige, schwarz-braune Grille mit Stummelflügeln, in eine Erdröhre verschwindend, davor ein zweigeteilter Artgenosse

Ritterlichkeit ist nach wie vor modern – zumindest auf sommerlichen Wiesen und Feldern. Englische Forscher haben beobachtet, dass männliche Grillen sich regelrecht aufopfern, um ihre aktuelle Geschlechtspartnerin vor Fressfeinden zu schützen. Der Lohn ist eine größere Zahl von Nachkommen.

Früher kosmischer Kohlenstoff

Bild zeigt einige Lichtflecken, teils als Galaxien erkennbar, auf schwarzem Hintergrund, ein Fleck mit zwei gelben Strichen markiert

Die ersten Sterne begannen sehr rasch, die Chemie des jungen Universums zu verändern. Zu diesem Schluss kommen japanische und italienische Astrophysiker nach dem Nachweis von Kohlenstoff in einer der ersten Galaxien. Gut eine Milliarde Jahre nach dem Urknall gab es demnach schon beträchtliche Mengen des Elements, obwohl dieses erst nachträglich im Innern von Sternen erzeugt werden musste. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Ein Virus-Universum im Abwasser

EM-Aufnahme zeigt Bakteriophagen mit ovalem Kopf und langem Schwanz

Ein großer Teil der biologischen Vielfalt ist noch völlig unbekannt. Ganz besonders gilt das für Viren, belegt eine Studie amerikanischer und spanischer Forscher. Im Abwasser dreier Großstädte fanden die Wissenschaftler Erbgut-Schnipsel, von denen sich nur ein Bruchteil bekannten Viren oder zumindest Virusfamilien zuordnen ließ.

Komet mit gespaltener Persönlichkeit

Schwarzweiß-Bild zeigt länglichen Felsbrocken mit dicken Enden, kleine Krater, schemenhafte Gasströme

Die hantelförmige Gestalt mancher Kleinplaneten ist vielleicht nicht allein ihrer Rotation geschuldet. Entsprechende Hinweise haben amerikanische und französische Forscher im Falle des Kometen Hartley 2 gefunden. Dessen zwei Hälften verhalten sich derart unterschiedlich, dass sie vielleicht erst nachträglich zueinandergefunden haben. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro



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