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Archiv für: Oktober, 2011

Für die Zähne wird es eng

Foto eines Gebissmodells

Mit den Jahren wird es eng für die Zähne. Das demonstriert eine ungewöhnliche Studie schwedischer Zahnmediziner. Anhand einer kleinen Gruppe von Zahnärzten konnten sie über vier Jahrzehnte verfolgen, wie der Kiefer schrumpfte und wie sich das Gebiss mit dem schwindenden Platzangebot arrangierte.

Python-Trick für kräftige Herzen

Nahaufnahme eines großen Python mit Fleckenmuster aus dunkelbraunen, grauen und gelben Schuppen

Im Blut zirkulierende Fettsäuren können eine verblüffende Wirkung entfalten. Das haben amerikanische Forscherinnen bei Untersuchungen an Pythons entdeckt. Ein Cocktail aus drei verschiedenen Fettsäuren genügt demnach, um den Schlangen nach einer reichhaltigen Mahlzeit ein regelrechtes Sportlerherz wachsen zu lassen. Dieser Trick funktioniert erstaunlicherweise auch bei Säugetieren.

Plutos strahlender Zwilling

Foto zeigt weißes Gebäude mit Teleskopkuppel unter sternbesetztem Nachthimmel

Ein kosmisches Schattenspiel hat es Astronomen ermöglicht, ein eisiges Objekt am Rand des Sonnensystems zu vermessen. Mit einem Radius von etwa 1.160 Kilometern ist der ferne Zwergplanet Eris demnach praktisch genauso groß wie Pluto. Ursprünglich war er für deutlich größer gehalten worden und hatte so zur Aberkennung von Plutos Status als Planet beigetragen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Schwertwale machen Urlaub

Foto zeigt schwarz-weiß gezeichneten Schwertwal, zwischen Eisschollen senkrecht bis zu den Flippern aus dem Wasser ragend

Auch ein Meeresräuber vom Format eines LKW braucht ab und an etwas Erholung in wärmeren Gefilden. Das vermuten zwei amerikanische Meeresbiologen nach Beobachtungen von Schwertwalen im Südpolarmeer. Die Tiere schwimmen gelegentlich mit hoher Geschwindigkeit einige Tausend Kilometer weit bis in die Gewässer vor Brasilien und Uruguay und kurz darauf wieder zurück gen Antarktis.

Der Drache spuckt Feuer

In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober rauschte die Erde durch die Trümmerspur eines Kometen. Als Resultat konnten Himmelsgucker pro Stunde mehrere Hundert Meteore über sich beobachten. Der als Draconiden bezeichnete Meteorstrom bot aber nicht nur die typischen Sternschnuppen.

Eiszeitliche Einzelgänger

Foto zeigt zwei Mittelfußknochen, der eine mit gefrästem Fenster zum Mark ist bräunlicher und etwas größer als der andere

Bis zum Ende der letzten Eiszeit streiften große Löwen auch durch Mitteleuropa. Wie und worauf die Räuber Jagd machten, hat eine internationale Forschergruppe anhand mehrerer Hundert Fossilien untersucht. Höhlenlöwen dürften demnach Einzelgänger gewesen sein und vorwiegend Rentiere gejagt haben – letzteres allerdings nicht ganz freiwillig.

Chemnitzer Waldfossil ist 291 Millionen Jahre alt

Foto zeigt liegenden versteinerten Baumstamm in rotbraunem Gestein, ein Hammer als Größenmaßstab

Einen genauen Wert für das Alter des versteinerten Walds von Chemnitz haben Chemnitzer und Dresdner Forscher ermittelt. Das versteinerte Biotop wurde demnach vor 291 Millionen Jahren unter heißer vulkanischer Asche begraben und durch Kieselsäure bis ins kleinste Detail konserviert.

Planetare Unwucht, wankelmütiges Magnetfeld

Foto zeigt Kompass auf einer Landkarte

Das Magnetfeld der Erde hat in der Vergangenheit immer wieder seine Orientierung gewechselt. Einen möglichen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und der Lage der Kontinente haben französische Forscher entdeckt. Die Feldumkehr scheint demnach umso häufiger zu erfolgen, je ungleichmäßiger die kontinentale Masse über den Globus verteilt ist.

Menschen lesen mit Akzent

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Menschen lesen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Entsprechende Resultate liefert ein elegantes Experiment, das englische Psychologinnen mit Teilnehmern aus verschiedenen Landesteilen durchgeführt haben. Bekamen diese ein Gedicht zum stillen Lesen, dessen Reim in dem jeweiligen Akzent nicht passte, so sprang ihr Blick verwirrt zwischen den entsprechenden Zeilen hin und her.

Umleitung im Gehirn

Grafik zeigt zwei MRI-Schnitte durch das Gehirn, links mit im Querschnitt wurmförmigem Balken, rechts ohne

Das menschliche Gehirn kann den Wegfall eines seiner wichtigsten Datenkabel erstaunlich gut verkraften. Entsprechende Resultate liefert eine kleine Studie amerikanischer Neurowissenschaftler. Bei Personen, die ohne Balken als Hauptverbindung zwischen den beiden Gehirnhälften geboren wurden, scheinen die beiden Hemisphären problemlos miteinander zu kommunizieren – zumindest im Ruhezustand.



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