Zwei ausgebrannte Sterne, die fast schon auf Tuchfühlung miteinander sind, haben amerikanische und spanische Astrophysiker entdeckt. Das extreme Gespann besteht aus Weißen Zwergen, die sich alle 13 Minuten in geringem Abstand umkreisen, und könnte einen idealen Prüfstein für Albert Einsteins allgemeine Relativitätstheorie darstellen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Pinguine können riechen, wo es vielversprechende Jagdgründe gibt. Entsprechende Resultate liefern Experimente südafrikanischer Ornithologen. Auf dem Meer treibende Miniatur-Ölfilme locken demnach auffallend viele Brillenpinguine an, wenn sie mit einer Schwefelverbindung aus Planktonalgen aromatisiert sind. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
Selbst auf einem sehr groben Maßstab ist das Universum kein einheitliches Gebilde. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanischer Physiker nach der Betrachtung von mehreren Zehntausend Galaxien. Im Umkreis von gut einer Milliarde Lichtjahren um die Milchstraße ist die Zahl der Spiralgalaxien, die sich im bzw. gegen den Uhrzeigersinn drehen, demnach nicht völlig ausgeglichen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
Quallen lassen sich nicht einfach im Wasser treiben, sondern spüren ihrer Beute aktiv nach. Entsprechende Daten liefert ein Experiment britischer und irischer Meeresbiologen, bei dem einzelne Quallen mit Tiefenmessern versehen wurden. Das häufige Auf und Ab weist die Nesseltiere als umtriebige Räuber aus, deren Suchstrategien mitunter hart am mathematischen Optimum liegen.
Ohne Nikotin reagiert das Gehirn von Rauchern nur schwach auf potenzielle Bedrohungen. Entsprechende Resultate haben Bonner Neurowissenschaftler im Rahmen einer Studie mit 28 Rauchern erhalten. Hatten diese einige Stunden lang nicht mehr geraucht, so lösten furchterfüllte Gesichter in ihrem Angstzentrum nur noch geringe Aktivität aus.
Im Sauerland waren einst Raubsaurier unterwegs, die man dort nicht vermutet hätte. Das hat ein Münsteraner Forscher anhand eines fossilen Zahns ermittelt, der in aller Eile aus einem Steinbruch geborgen worden war. Das kreidezeitliche Relikt stammt demnach von einem Dromaeosaurus – einer Dinosauriergattung, die man lange Zeit nur in Nordamerika wähnte.
Die Beschreibung der elektromagnetischen Kräfte gilt als eine der erfolgreichsten Theorien der Physik. Völlig zu Recht, belegt ein elegantes Experiment Heidelberger, Mainzer und Darmstädter Forscher. Demnach verhält sich ein einsames Elektron im geballten Feld eines Atomkerns genau so, wie man es von ihm erwarten sollte.
In Instanbul ging heute der Robocup 2011, der Fußball-Wettstreit der Roboter zu Ende. In vier Ligen traten Roboter-Teams aus aller Welt vier Tage lang gegeneinander an. Die Ligen unterscheiden zwischen “Small Size”, “Middle Size”, “Standard Platform” und “Humanoid League”.
Wenn große Sterne am Ende ihres Lebens kollabieren, produzieren sie nicht nur gewaltige Mengen von Strahlung. Den Beleg für diese Ansicht liefern neue Beobachtungen jener spektakulären Supernova, die im Jahr 1987 in der Nachbarschaft der Milchstraße aufgeleuchtet war. Fast ein Vierteljahrhundert später finden sich im Umfeld der Explosion beträchtliche Mengen von Staub. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro
In den Adern der heutigen Eisbären fließt auch etwas irisches Blut. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach einem Vergleich des Erbguts von 242 fossilen und heute lebenden Bären. Die nächsten Verwandten mütterlicherseits aller heutigen Eisbären waren demnach Braunbärinnen, die während der letzten Vereisung der Nordhalbkugel im Bereich Irlands und Britanniens lebten.
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