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Archiv für: Juni, 2011

Schraubgelenk bei Rüsselkäfern

3D-Modell zeigt das schraubenförmige Ende des Schenkelrings in der Hüfte mit ihrem Gewindegrat

Viele Konzepte aus dem Maschinenbau finden sich bei Tieren und Pflanzen wieder. Auch bei der Schraubverbindung ist die Natur dem menschlichen Erfindungsgeist zuvorgekommen, haben Karlsruher Forscher entdeckt. Bei Rüsselkäfern gibt es demnach Gelenk, in dem sich ein Beinglied wie eine Schraube in das passende Gewinde am nächsten Glied dreht.

Schnecke auf großer Fahrt

Nahaufnahme eines orange-rötlichen Schneckengehäuses samt Deckel mit spiralförmigem Wachstumsmuster

Die Verschleppung von Spezies in neue Gebiete ist kein modernes Phänomen, belegen Untersuchungen Frankfurter Forscher. Schon vor rund 8.000 Jahren gelangte demnach eine Landschnecke von der Insel Sardinien auf das europäische und afrikanische Festland – sehr wahrscheinlich im Zuge des in der Jungsteinzeit erblühenden Seehandels im westlichen Mittelmeer. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Hebammen statt Ärzte fördern natürliche Geburt

Mutter mit Säugling

Die Betreuung Gebärender durch Hebammen statt durch Ärzte wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, in der das Konzept des Hebammenkreißsaales mit dem ärztlich geleiteten Kreißsaalmodell verglichen wurde.

Krähen lernen zu hassen

Foto zeigt Krähe am Ufer eines Gewässers

Krähen müssen eine unangenehme Erfahrung nicht am eigenen Leib machen, um künftig auf der Hut zu sein. Ein Langzeitexperiment amerikanischer Biologen zeigt, dass die Vögel den Argwohn gegenüber bestimmten Menschen von ihren Artgenossen lernen können und dass dieses Wissen über Jahre Bestand hat.

Kapital Hai

Foto zeigt im flachen Wasser ankerndes Boot, darunter ein Taucher mit Kamera und im Vordergrund ein grauer Hai mit weißer Unterseite

Haie sind lebendig sehr viel wertvoller als tot. Dieses Fazit ziehen amerikanische Wissenschaftler nach einer Bestandsaufnahme des Hai-Ökotourismus. Mit einem lebenden Hai lassen sich demnach täglich Einnahmen in Höhe von gut 50 Euro erzielen – der Verkauf seiner Flossen würde dagegen einmalig etwa 35 Euro erbringen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Fisch nutzt Amboss

2 Fotos zeigen grün-blauen Fisch mit heller Muschel im Maul, den Körper krümmend

Nicht nur der Mensch benutzt Werkzeuge. Auch Affen und Vögel tun es – und vielleicht auch Fische, zeigen Beobachtungen australischer Meeresforscher. Bei einem Tauchgang im Great Barrier Reef stießen sie auf einen Lippfisch, der eine Muschel gegen einen Stein schlug und so ihre Schale zertrümmerte.

Keine Fernstraße durch die Serengeti

Serengeti Safari, Tanzania, Africa

Der Bau einer asphaltierten Fernstraße quer durch die Serengeti ist abgesagt. Naturschützer aus der ganzen Welt hatten seit fast einem Jahr gegen das Projekt protestiert. Wie die Regierung von Tansania in einem Schreiben an die UNESCO jetzt versichert, werde der Plan nicht weiter verfolgt. Stattdessen soll es nun eine südliche Umgehungsstraße geben. Lesen Sie die ganze Meldung in Scienceticker Umwelt.

Wie das Adlerauge atmet

Frontalaufnahme eines Uhus mit grau-weißem Gefieder, eng stehenden Augen mit orangefarbener Iris, schwarzer Pupille, den Schnabel geöffnet

Das Adlerauge verdankt seine sprichwörtliche Schärfe auch einem biochemischen Trick, vermuten Hamburger Forscher. Ein im Auge von Vögeln in großen Mengen vorkommendes Protein dient wahrscheinlich dazu, ausreichend Sauerstoff in die leistungsfähige Netzhaut zu schaffen.

Vorbereitung auf die letzte Shuttle-Reise

Am 8. Juli startet zum 135. und letzten Mal ein Space Shuttle ins All. Die Mission mit vierköpfiger Besatzung bringt Material und Ersatzteile zur Internationalen Raumstation ISS. Die Fracht steckt im so genannten Mehrzweck-Logistik-Modul RAFFAELLO. In diesem Modul wird außerdem ein ausgefallenes Ammoniakpumpenmodul zurück zur Erde transportiert. Die gesamte Mission soll 12 Tage dauern.

Roboter kocht und bereitet Frühstück

Während TUM-Rosie bayrische Weißwürste in den Kochtopf legt, geht TUM-James einkaufen und schneidet anschließend Baguette. Die beiden Haushaltshilfen wurden von der Intelligent Autonomous Systems Group (IAS) an der TU München entwickelt. “Kinder” der beiden könnten uns eines Tages eine Reihe lästiger Routinearbeiten abnehmen.



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