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Archiv für: Mai, 2011

Zank unter Fischsauriern

Grafik zeigt Ichthyosaurier mit delfinartigem, spindelförmigen Körper und senkrecht stehender Schwanzflosse, langer Schnauze und dunkelblauer Rücken- und weißer Bauchseite

Unter Angehörigen der gleichen Art geht es mitunter ruppig zu. Das war schon vor 120 Millionen Jahren so, belegt das Fossil eines Ichthyosauriers. Ein australisch-schwedisches Forscherduo hat am Kieferknochen des imposanten Fischsauriers Bissspuren entdeckt, die offenbar von einem Artgenossen stammen.

Wie Sport das Herz schützt

Marathonläufer

Wer regelmäßig Sport treibt, ist besser gegen die Folgen eines Herzinfarkts gefeit. Eine mögliche Ursache für diesen Schutzeffekt haben amerikanische Mediziner gefunden. Bewegung führt demnach dazu, dass im Herzmuskel größere Mengen von Stickstoffmonoxid produziert und bevorratet werden – einem Signalstoff, der das Gewebe auf Belastungen vorbereitet.

Alte Gene, neuer Buckel

Foto zeigt Scharen von zikadenartigen Insekten mit roten Knopfaugen und grün-gelben dornförmigen Buckeln auf einem Zweig

Buckelzikaden verdanken ihren Namen einem großen Auswuchs ihres Brustkorbs. Die Herkunft dieses mitunter bizarr geformten Gebildes glauben französische und amerikanische Biologen erklären zu können. Der Buckel geht demnach auf die Anlage für ein drittes Flügelpaar zurück, die bei allen anderen Insekten stillgelegt, bei den Buckelzikaden jedoch reaktiviert worden ist.

Sonde beginnt Anflug auf Asteroid

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Auf ihrem Weg zum Asteroid Vesta ist die Raumsonde Dawn in die Anflugphase eingetreten. Nach jahrelangem “Blindflug” durch das Sonnensystem wird die Sonde nun ihre Kameras für die weitere Annäherung an das Ziel nutzen. Im Juli soll sie in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenken und den mehr als 500 Kilometer großen Brocken aus nächster Nähe studieren.

Nasse Fledermäuse fliegen teuer

Wenn es regnet, gehen Fledermäuse nur ungern auf Nahrungssuche. Eine Erklärung für dieses Verhalten liefern Messungen, die Berliner Forscher in Mittelamerika angestellt haben. Fledermäuse mit nassem Fell müssen im Flug demnach doppelt so viel Energie aufbringen wie solche mit trockenem Fell.

Seestern findet im Kleinwuchs seine Nische

Foto zeigt Xyloplax als kleine bleiche, ausgefranst wirkende Scheibe mit fünf abgerundeten Ecken

Die Bedingungen in der Tiefsee bewirken mitunter erstaunliche Anpassungen. So geschehen im Fall eines kleinen Stachelhäuters, demonstriert eine Studie einer amerikanischen Biologengruppe. Der Winzling bricht schon früh seine normale Entwicklung ab und weist einen derart ungewöhnlichen Körperbau auf, dass er lange Zeit nicht als Seestern erkannt wurde.

70 Millionen Jahre altes Bindegewebe

Lichtmikroskopische Aufnahme zeigt rötliche Röhre, umgeben von feinen hellen Fasern

Fossilien sind nicht bloß steinerne Abdrücke längst vergangener Lebewesen – mitunter enthalten sie auch etwas von deren organischer Substanz. Neue Belege für diese Ansicht haben schwedische und amerikanische Forscher gefunden. Im Knochen eines kreidezeitlichen Reptils fanden sie bindegewebsähnliche Strukturen mit dem Protein Kollagen als vermutlichem Hauptbestandteil.

Ein Dia des jungen Universums

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Das Licht ferner Galaxien verrät die Materieverteilung im jungen Universum. Eine entsprechende dreidimensionale Karte hat eine internationale Forschergruppe auf einer Fachtagung in Kalifornien vorgestellt. Sie zeigt, wo es vor rund elf Milliarden Jahren besonders viel bzw. besonders wenig Wasserstoff gab. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro



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