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Archiv für: März, 2011

Tarnanzug für Rote Blutkörperchen

REM-Aufnahme zeigt Erythrozyten als eingedellte Scheiben

Einen Tarnanzug für Rote Blutkörperchen haben kanadische Chemikerinnen entwickelt. Indem sie die Zellen in mehrere Polymerschichten hüllen, werden diese regelrecht unsichtbar für das Immunsystem. Daher könnten sie zum Einsatz kommen, wenn eine Bluttransfusion nötig ist, jedoch kein passendes Spenderblut zur Verfügung steht.

Typisch menschliche Lücken

Mensch und Affe unterscheiden sich nicht so sehr in ihren Genen, sondern eher darin, wo und wann diese abgelesen werden. Entsprechende Resultate präsentieren amerikanische Forscher im Magazin “Nature”. Der stammesgeschichtliche Verlust bloßer Kontrollabschnitte im Erbgut kann demnach eine Reihe menschlicher Besonderheiten erklären – unter anderem das Fehlen langer Tasthaare im Gesicht und rauer Hornzipfel auf der Eichel.

Kalifornien fällt trocken

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Kalifornien geht das Wasser aus, zeigen seit acht Jahren laufende Satellitenmessungen. In diesem Zeitraum hat das große fruchtbare Tal, das den US-Bundesstaat der Länge nach durchzieht, etwa 31 Kubikkilometer Wasser verloren, haben amerikanische Forscher ermittelt. Der Hauptgrund ist die Bewässerung der zahllosen Anbauflächen mit Grundwasser, das nicht genügend rasch neugebildet wird.

Glühwein für Supraleiter

Foto zeigt Rotwein, aus einer Flasche in einen Metalltopf gegossen

Glühwein macht eine Eisenverbindung zu einem besseren Supraleiter. Diese Entdeckung ist japanischen Forscher gelungen. Nachdem sie das Eisenmaterial einen Tag lang in heiße alkoholische Getränke eingelegt hatten, war dessen Sprungtemperatur merklich gestiegen.

Warten auf den helfenden Rüssel

Elefanten sind nicht nur gesellig, sie können auch gut zusammenarbeiten. Dieses Fazit ziehen amerikanische und thailändische Verhaltensforscher nach Versuchen mit Asiatischen Elefanten. Die Dickhäuter lernten rasch, eine Aufgabe gemeinschaftlich zu lösen und im Zweifelsfall eine Weile auf den Partner zu warten.

Verbündete im Erbgut

Illustration einer Zelle mit glimmendem Zellkern und Chromosomen, aus einem wird ein DNA-Strang abgewickelt

Das Erbgut des Menschen und anderer Organismen besteht zu einem großen Teil aus “springenden Genen”. Eine verblüffende Hypothese zur Herkunft dieser mobilen Elemente stellen zwei kanadische Forscher im Magazin “Science” auf. Manche der mobilen Elemente könnten auf Viren zurückgehen, die als biologische Waffen gegen Krankheitserreger in das Erbgut übernommen wurden.

Mehr Fußball-Moleküle im All

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Molekulare Fußbälle könnten im Weltraum sehr viel häufiger vorkommen als bislang vermutet. Diesen Schluss legen Beobachtungen spanischer, indischer und amerikanischer Forscher nahe. Die auch als Buckyballs bekannten Kugeln aus reinem Kohlenstoff scheinen demnach eine erstaunliche Affinität zu Wasserstoff zu haben, dem mit Abstand häufigsten Element.

Pflanzliche Invasoren gliedern sich ein

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Wenn eingeschleppte Pflanzen ein neues Gebiet erobern, tun sie das eher im bildlichen Sinne. Zu diesem Schluss kommt eine sorgfältig koordinierte Studie in mehreren Ländern. Zwar können die Invasoren in ihrer neuen Heimat für Probleme sorgen. Typischerweise sind sie dort aber nicht viel häufiger als in ihrem Ursprungsgebiet.

Aufräumen unter Würmern

Foto zeigt schlanken grau-braunen, segmentierten Wurm mit Stummelfüßchen an jedem Segment, in einer eleganten Schleife liegend

Vom Wattwurm über Regenwurm und Röhrenwurm bis zum Blutegel – Ringelwürmer sind ebenso variantenreich wie weitverbreitet. Deutschen Forschern ist es nun erstmals gelungen, Licht in die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb des Tierstamms zu bringen. Verblüffenderweise scheint eine Unterscheidung zwischen eher umtriebigen und eher ruhigen Vertretern die Evolution der Gruppe gut widerzuspiegeln.

Vielfalt verwirrt

Collage zeigt sechs Münder, teils lachend, mit rot bis bläulich gefärbtem Lippenstift

Wer die Wahl hat, hat die Qual – nicht nur vor dem Supermarktregal, sondern auch bei der Partnersuche. Dieses Fazit ziehen zwei britische Forscher nach der Analyse von Speed-Dating-Veranstaltungen. Je stärker sich die teilnehmenden Männer bzw. Frauen unterschieden, umso seltener fanden die Teilnehmer des jeweils anderen Geschlechts einen potenziellen Traumpartner.



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