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Archiv für: März, 2011

Strom aus der Misch-Batterie

Weltraumaufnahme zeigt hellblauen gewundenen Fluss in bräunlichem Terrain, in dunkelblaues Meer mündend

In den Flussmündungen der Welt vermischen sich jährlich rund 45 Billionen Liter Süßwasser mit Meerwasser. Amerikanische und italienische Chemiker haben einen neuen Ansatz entwickelt, um einen Teil der bei der Durchmischung freiwerdenden Energie abzuzapfen. Sie nutzen den unterschiedlichen Salzgehalt von Fluss- und Meerwasser, um Elektroden unter niedriger Spannung aufzuladen und unter hoher Spannung wieder zu entladen – und somit unter dem Strich elektrische Energie zu gewinnen.

Fatale Schwingungen

Makroaufnahme einer kleinen dunkelbraunen Erdzikade mit hellbraunen Augen und heller Aderung der Flügeldecken auf einem sattgrünen Blatt

Viele Insekten nutzen Vibrationen, um potenzielle Geschlechtspartner auf sich aufmerksam zu machen. Dieser Kommunikationskanal ist längst nicht so abhörsicher wie lange Zeit angenommen, zeigen Experimente walisischer und slowenischer Biologen. Hungrige Spinnen verstehen es demnach, den Schwingungen bis zu ihrem Urheber zu folgen.

Erstes Bild aus der Bahn um Merkur

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Die Raumsonde Messenger hat erstmals Aufnahmen aus der Umlaufbahn um den Merkur zur Erde geschickt. Ein von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA veröffentlichtes Bild zeigt den innersten Planeten des Sonnensystems als von Kratern übersäte Welt.

Wespen räumen Konkurrenz aus dem Weg

Blick von oben auf eine Wespe mit typischer schwarz-gelber Zeichnung im Flug

Ein verblüffendes Verhalten haben neuseeländische Biologen bei eingeschleppten Wespen beobachtet. Wenn sich die Tiere an einem Leckerbissen mit Ameisen konfrontiert sehen, packen sie diese mit ihren Kiefern und lassen sie im Flug wieder fallen. Auf diese Weise räumen sie die Konkurrenten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg.

Hellste Supernova identifiziert

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Wenn in den Tiefen des Alls ein Stern unter seiner eigenen Masse in sich zusammensackt, kann man die folgende Explosion mitunter schon mit bloßem Auge am Nachthimmel ausmachen. Ein besonders helles Exemplar einer solchen Supernova haben amerikanische und ungarische Forscher identifiziert. Ihrer Schätzung zufolge leuchtete der “Feuerball” der Explosion vorübergehend so hell wie 100 Milliarden Sonnen.

Wieder mehr Tiger in Indien

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Die Zahl der in Indien lebenden Tiger ist in den letzten vier Jahren um rund ein Sechstel gewachsen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die indische Regierung veröffentlicht hat. Auf dem Subkontinent dürften derzeit etwa 1.700 Vertreter der in ihrem Bestand stark gefährdeten Art leben – entsprechend gut der Hälfte der weltweiten Population.

Schwarzes Loch identifiziert

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Spanischen Astrophysikern ist es gelungen, ein Schwarzes Loch in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne nachzuweisen. Gemessen an der Umlaufgeschwindigkeit seines Begleitsterns, besitzt der schon seit längerem beäugte Sonderling mehr als das Fünffache der Sonnenmasse. Seine Substanz muss daher unter ihrer eigenen Schwerkraft in einen extrem dichten Zustand kollabiert sein. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Chinesen blicken schneller

Foto zeigt chinesischen Jungen, der seine eingerollte Zunge ausstreckt

Menschen, die in verschiedenen Kulturen aufgewachsen sind, sehen die Welt mit unterschiedlichen Augen. Das gilt nicht nur im übertragenen Sinn, haben chinesische und englische Forscher ermittelt. Ein Typ besonders schneller Augenbewegungen, der bei Briten eher selten ist, tritt bei Chinesen demnach sehr häufig auf.

Schnappschuss aus der Urzeit

Ausschnitt des Fossils zeigt zwei tentakelbesetzte Arme, die aus einer konischen Struktur ragen

Als lebende Fossilien werden Tiere und Pflanzen bezeichnet, deren Evolution scheinbar zum Stillstand gekommen ist. Wenn eine Gruppe diesen Namen verdient, dann ist es eine Klasse kleiner wurmartiger Meeresbewohner, haben chinesische und englische Forscher entdeckt. Ein von ihnen untersuchtes Fossil belegt, dass sich die als Flügelkiemer bezeichneten Tiere seit mehr als einer halben Milliarde Jahre nicht wesentlich verändert haben.

Belastung festigt Verbundwerkstoff

REM-Aufnahme zeigt Block fein gestreiften Materials

Knochen reagiert auf wiederholte Belastung, indem er fester wird. Ganz ähnlich verhält sich ein Verbundwerkstoff, den amerikanische und brasilianische Chemiker hergestellt haben. Das Material besteht aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die in Silikon eingebettet sind. Wird es immer wieder zusammengepresst, erhöht sich seine Steifigkeit um mehr als ein Zehntel.



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