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Archiv für: Februar, 2011

Ungemütliche Zwergsterne

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Wer nach lebensfreundlichen Welten im All sucht, darf sich nicht allein nach dem Wasser richten. Das belegt eine Studie, die ein Potsdamer Forscher gemeinsam mit Kollegen in Frankreich und den Vereinigten Staaten erstellt hat. Auch die Gezeitenkräfte mit ihrem vielfältigen Einfluss auf einen Planeten müssen stimmen.

Brückenkopf für Feuerameisen

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Krankheitserreger und Computerviren breiten sich besonders rasch aus, nachdem sie einen gut vernetzten Menschen oder Rechner befallen haben. Das Gleiche gilt für die berüchtigte Feuerameise, hat eine internationale Forschergruppe entdeckt. Ursprünglich in Südamerika heimisch, konnte sich der Schädling im großen Stil ausbreiten, erst nachdem er in die Vereinigten Staaten eingeschleppt worden war.

Dünger, aus der Luft gegriffen

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Alte Bäume sind für den Wald möglicherweise wichtiger als bislang angenommen. Eine kanadische Forscherin hat ermittelt, dass in den Kronen alter Fichten große Mengen von Stickstoff gebunden und in organische Form überführt werden. Verantwortlich dafür sind Bakterien im Moosbewuchs der Äste.

Sternleiche mit über-flüssigem Kern

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Manche Sterne sacken nach ihrem Ausbrennen zu einer Kugel aus reiner Kernmaterie zusammen. Im Inneren solcher Neutronensterne herrschen bizarre Verhältnisse, zeigen Analysen zweier internationaler Forschergruppen. Unter ihrer eigenen Schwerkraft zusammengequetscht, geht die heiße Materie demnach in einen Zustand über, in dem sie völlig reibungsfrei fließt.

Gehirn akzeptiert dritten Arm

Foto zeigt Gummihand neben echter Hand, ein Messer über beiden schwebend

Das Gehirn hat eine ungefähre Vorstellung von den verschiedenen Teilen des Körpers. Dieses Körperbild ist allerdings leicht beeinflussbar, belegt ein verblüffendes Experiment schwedischer Forscher. Dessen Teilnehmer ließen sich auf einfache Weise dazu bringen, eine Gummiattrappe ganz selbstverständlich als dritten Arm wahrzunehmen.

Asteroid mit Zwillingsmonden

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Als im Jahr 1880 ein neu entdeckter Asteroid nach der ägyptischen Königin Kleopatra benannt wurde, hätte die Wahl kaum besser sein können. Das zeigen neue Untersuchungen französischer und amerikanischer Astronomen. Ebenso wie sein berühmtes Vorbild hat der Asteroid ein Zwillingspaar hervorgebracht, das ihn in Gestalt kleiner Monde umkreist.

Gepanzerte Zapfen gegen Samenräuber

Nahaufnahme eines geöffneten, pummeligen Kiefernzapfens mit kräftigen Deckschuppen

Die Evolution der Tierwelt spiegelt sich auch in der Entwicklung der Bäume wider. Das gilt ganz besonders für die Zapfen der Nadelbäume, glaubt ein amerikanischer Forscher. Als im Jura die langhalsigen Dinosaurier aus der Gruppe der Sauropoden und zudem Insekten mit kräftigen Mundwerkzeugen auftauchten, legten sich die Koniferen demnach gut gepanzerte Zapfen zu.

Krill: 12 Sekunden Romantik

Foto zeigt langgestreckten Krill mit Schwimmbeinen, Fangkorb, im schwarzen Wasser schwebend

Das Liebesleben des Krills ist hektisch, aber nicht oberflächlich. Australischen Forschern ist es erstmals gelungen, die Paarung der kleinen Krebse im Südpolarmeer zu filmen. Überraschenderweise stellen die Männchen den Weibchen selbst noch in 700 Metern Tiefe nach.

Moostierchen verknüpfen Ozon und Kohlendioxid

Grafik der Antarktis mit umgebendem Schelfeis

In den Gewässern der Antarktis scheint das Plankton seit einiger Zeit besonders gut zu gedeihen. Darauf deuten Kolonien von Moostierchen hin, die teils während der Expeditionen des britischen Polarforschers Scott vor gut einhundert Jahren gesammelt worden waren. Eine internationale Forschergruppe hat ermittelt, dass sich das Wachstum der Planktonfresser seit etwa zwei Jahrzehnten beschleunigt.

Einsen bevorzugt

Foto zeigt Seismometer-Papierrolle mit zahlreichen roten, teils ausschlagenden Linien

In der Natur ist die Ziffer Eins auch die Nummer eins. Diese verblüffende Regel bestätigt eine Analyse australischer und schweizerischer Forscher. Ob es um Erdbebenwellen, mathematische Zahlenfolgen oder rotierende Sternleichen geht – stets beginnt etwa jede dritte Zahl mit einer Eins.



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