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Archiv für: Januar, 2011

Astronomen wiegen Schwarzes Loch

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Das wohl massereichste Schwarze Loch in der kosmischen Nachbarschaft der Milchstraße haben amerikanische Astronomen gewogen. Gemessen an der hohen Geschwindigkeit der Sterne, die die Schwerkraftfalle umkreisen, dürfte diese eine Masse von 6,6 Milliarden Sonnen in sich vereinen.

Forscherinnen finden “Balzgene”

Zeichnung zeigt nebeneinander zwei, etwas unterschiedlich große Fliegen mit roten Augen und einem schwarzen Hinterleib

Wenn Taufliegen sich mit ihresgleichen beschäftigen, ändert sich die Aktivität von einigen Hundert Genen. Das haben zwei amerikanische Forscherinnen ermittelt. Darunter sind auch einige wenige Gene, die lediglich auf die Begegnung eines Männchens mit einem jungfräulichen Weibchen ansprechen.

Fische streunen nach Gehör

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Wenn junge Fische eine dauerhafte Bleibe suchen, lassen sie sich auch von ihrem Gehör leiten. Das belegen Experimente neuseeländischer und englischer Meeresbiologen. Tonaufnahmen des Treibens in verschiedenen Riffen locken demnach vor allem solche Fischarten an, die den jeweiligen Rifftyp auch natürlicherweise als Lebensraum bevorzugen.

Das größte Bild des Himmels

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Das größte Bild des Himmels hat eine internationale Forschergruppe erstellt. Am Computer zusammengesetzt aus mehreren Millionen Teleskopaufnahmen, zeigt es von Asteroiden bis hin zu fernen Galaxien beinahe 500 Millionen Objekte am Nachthimmel – natürlich in Farbe.

Bakterien gegen Bakterien

Wenn Antibiotika versagen, könnten vielleicht räuberische Bakterien eine Infektion bekämpfen helfen. Neuen Auftrieb erhält diese Idee durch Laborversuche amerikanischer Mikrobiologen. Die zwei von ihnen studierten Bakterien können eine Vielzahl bekannter Krankheitserreger demnach auch dann dezimieren, wenn sich die Beute zu Biofilmen zusammengerottet hat.

Kleinster Exoplanet nachgewiesen

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Die Entdeckung des bislang kompaktesten Planeten eines anderen Sterns vermelden amerikanische Astronomen. Die ferne Welt ist nur etwa 40 Prozent größer als die Erde. Allerdings umkreist sie ihr Zentralgestirn in derart geringem Abstand, dass Leben auf ihrer Oberfläche unmöglich sein dürfte.

Entdeckt: Der Vampir-Flugfrosch

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Einen außergewöhnlichen Frosch hat eine australische Forscherin im vietnamesischen Dschungel entdeckt. Die neue Art gehört zu den baumbewohnenden Ruderfröschen. Mit ihren großen Schwimmhäuten können die Tiere Gleitflüge über kurze Distanzen vollführen. Die Kaulquappen des Neulings tragen zudem kleine Hornzacken am Maul, die unwillkürlich an ein Vampirgebiss denken lassen.

An der Wurzel der Kahlköpfigkeit

Blockdiagramm der behaarten Haut mit drei Haarschäften, Kapillargefäßen, Oberhaut, Lederhaut

Der für Männer typische Haarausfall ist vielleicht kein grundsätzliches Problem, haben amerikanische und taiwanische Forscher entdeckt. Die für die Haarbildung nötigen Stammzellen sind demnach auch in kahler Kopfhaut noch reichlich vorhanden. Allein an den Vorläuferzellen, die aus den Stammzellen hervorgehen und das eigentliche Haarwachstum bewerkstelligen, scheint es zu fehlen.

Selbstlose Algen

Grün colorierte EM-Aufnahme einer länglichen Zelle mit einem am Zellpol ansetzenden Paar Geißeln

Wenn eine entartete Körperzelle Selbstmord begeht, stellt das für den Gesamtorganismus einen klaren Vorteil dar. Ähnliches gilt auch unter Einzellern, zeigen Experimente amerikanischer Biologen. Vollziehen einzellige Grünalgen nach einer Schädigung die geordnete Selbstauflösung, profitiert davon die gesamte Population.

Größere Plazenta bei Stress

3D-Ultraschallrekonstruktion eines Fötus im Mutterleib in der typischen Haltung

Stress in der Schwangerschaft wirkt sich auf die Verbindung zwischen der Mutter und ihrem ungeborenen Kind aus. Das haben Schweizer Forscher anhand der Daten von mehreren Zehntausend Geburten ermittelt. Je stärker sich die Schwangeren im Alltag belastet gefühlt hatten, desto kräftiger entwickelt war die Plazenta, über die das Ungeborene mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.



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