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Archiv für: Januar, 2011

Metalldampf enthüllt Hautkontakt

Foto zeigt Abdruck einer Handinnenfläche mit Falten und Ballen als helles Muster auf dunkelgrünem Stoff

Mithilfe von Metalldampf können Ermittler mehr über den Hergang eines Verbrechens herausfinden. Entsprechende Versuche haben schottische und englische Forscher durchgeführt. Durch Aufdampfen von Gold und Zink können demnach Griff- und Fingerspuren auf den verschiedensten Textilien sichtbar gemacht werden.

Aufruhr im Knochenmark

2 Mikroskopbilder zeigen einerseits graue, scharf umrissene Zellen, andererseits bunte, verschwommen wirkende Zellen

Geht etwas im Körper nicht mit rechten Dingen zu, können massenweise Abwehrzellen aus dem Knochenmark freigesetzt werden. Wie genau diese erste Verteidigungswelle ins Rollen kommt, hat eine internationale Forschergruppe verfolgen können. Ihre Mikroskopfilme zeigen, wie die Zellen im Knochenmark regelrecht hektisch werden und in die Blutgefäße drängen.

Ein früher Schlenker

Foto zeigt zwei Ansichten eines scharfkantigen Faustkeils aus hellbraun-gelblichem Gestein

Der moderne Mensch könnte seine afrikanische Wiege auf mehreren Wegen verlassen haben. Diesen Schluss legen Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe in den Vereinigten Arabischen Emiraten nahe. Dort scheinen schon vor 125.000 Jahren moderne Menschen angekommen zu sein, während etwa zeitgleich ein Vorstoß an die östliche Mittelmeerküste erfolgte.

Tauben navigieren mit links

Foto zeigt Taube mit Gefieder in unterschiedlichen Grautönen von unten im Flug vor tiefblauem Himmel

Brieftauben verlassen sich beim Navigieren auch auf ihren Geruchssinn. Dabei scheint allerdings nur eine Gehirnhälfte zum Einsatz zu kommen, haben italienische und deutsche Forscher nachweisen können. Bei ihren Versuchen fanden Tauben mit einem verschlossenen rechten Nasenloch nur mit Mühe heim.

Schmelzwasser könnte Gletscher bremsen

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Der Eispanzer Grönlands kann den steigenden Temperaturen vielleicht besser trotzen als befürchtet. Diesen Schluss legt die Beobachtung eines verblüffenden Rückkopplungseffekts durch britische und belgische Forscher nahe. In Jahren mit hohen Sommertemperaturen beschleunigen die Gletscher am Rand des Eisschildes demnach weniger stark als in mäßig warmen Jahren.

Fledermaus lebt in fleischfressender Pflanze

Foto zeigt Kanne zwischen Laubblättern, aus ihrem gestreiften Rand lugt eine kleine Fledermaus, daneben eine Ameise

Auf eine verblüffende Partnerschaft sind deutsche und bruneiische Forscher im Tropenwald der Insel Borneo gestoßen. Eine dort lebende Fledermaus macht es sich tagsüber in den kannenförmigen Fallen einer fleischfressenden Pflanze gemütlich. Ihre Ausscheidungen stellen im Gegenzug einen hervorragenden Dünger für die Pflanze dar.

Eisbärin schwimmt 687 Kilometer am Stück

eisbaer

Eisbären gelten als hervorragende Schwimmer. Völlig zu Recht, haben amerikanische Forscher erstmals belegen können. Ein Weibchen, das sie mit einem Sender versehen hatten, schwamm neun Tage lang ohne Pause und legte dabei eine Strecke von 687 Kilometern zurück.

Korallen haben zähe Larven

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So eindrucksvoll Korallenriffe sind, so zart wirken die Larven der Korallen. Die Winzlinge verfügen allerdings über erstaunliche Ausdauer, haben zwei australische Meeresbiologen entdeckt. Obgleich sie nur aus zwei Zellschichten bestehen, können manche Larven mehrere Monate lang im Meer treiben und dann immer noch den Grundstock für eine neue Kolonie legen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker [...]

Nebelparder mit bewegter Vergangenheit

nebelparder

Die Nebelparder Südostasiens haben eine bewegte Vergangenheit. Diesen Schluss legen Untersuchungen einer internationalen Forschergruppe nahe. Bedingt unter anderem durch einen verheerenden Vulkanausbruch, scheinen die nach wie vor geheimnisvollen Großkatzen auf dem besten Weg zu sein, sich in drei Spezies aufzuspalten.

Meinung gefragt: Was ist eine Galaxie?

omega-centauri-eso

Wann ist eine Ansammlung von Sternen kein Sternhaufen mehr, sondern eine vollwertige Galaxie? Einen ungewöhnlichen Schritt zur Klärung dieser Frage haben ein australischer und ein deutscher Astronom unternommen. Im Rahmen ihrer Online-Umfrage kann sich jedermann seine Meinung bilden und diese kundtun.



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