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Archiv für: Dezember, 2010

Komet erwacht zu neuem Leben

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Erstaunliche Aktivität legt ein großer Gesteinsbrocken im Asteroidengürtel neuerdings an den Tag. Amerikanische Astronomen haben entdeckt, dass das Objekt schlagartig heller geworden ist und einen regelrechten Schweif bekommen hat. Möglicherweise handelt es sich bei dem vermeintlichen Asteroiden tatsächlich um einen Kometen, der zu neuem Leben erwacht ist.

Neue Verbindung hat es in sich

Grafik zeigt Kalottenmodell von Trinitramid mit grünen, roten und blauen Kugeln

Eine besonders energiereiche Verbindung haben schwedische Chemiker erstmals herstellen können. Bei dem Molekül handelt es sich um einen kompakten Vetter des Nitroglyzerins. Eine mögliche Anwendung sehen die Forscher in Treibstoffen für vergleichsweise umweltfreundliche Raketen.

Lange Stillzeit bei Mammuts

Einfache Strichzeichnung eines zottelhaarigen Mammuts mit hohem Widerrist und langen gebogenen Stoßzähnen

Mammuts haben ihre Jungen sehr viel länger gesäugt als heutige Elefanten. Das haben kanadische Forscher anhand der Zähne junger Wollhaarmammuts ermittelt. Die zottelhaarigen Riesen dürften erst im Alter von drei Jahren begonnen haben, neben der Muttermilch auch pflanzliche Kost zu sich zu nehmen.

Sterne: Stattliche Einzelgänger

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Große Sterne können sich beinahe überall im Kosmos bilden. Diesen Schluss legen Beobachtungen nahe, die eine amerikanische Astronomengruppe mit dem Weltraumteleskop Hubble angestellt hat. Mehrere massereiche Sterne stehen demnach völlig allein im All und sind nicht etwa Teil eines mehr oder weniger großen Sternhaufens.

Pinguine: Erfolgsmodell mit alten Wurzeln

Foto zeigt Pinguin mit dunklem Bruststreifen unter Wasser

Pinguine sind berühmt dafür, den eisigen Temperaturen der Antarktis trotzen zu können. Die Grundlage für diese Fähigkeit wurde jedoch in einer tropischen Welt gelegt, zeigt eine Untersuchung neuseeländischer und amerikanischer Forscher. Ein raffinierter Wärmeaustauscher in den Flügeln der Tiere tauchte demnach in einer ausgeprägten Warmphase der Erdgeschichte auf.

Schwarze Löcher: Sporadisch hyperaktiv

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In vielen Galaxien schlummert ein enormes Schwarzes Loch, das gelegentlich große Energiemengen freisetzt. Wie häufig solche aktiven Phasen sind, hat eine US-Forscherin im Rahmen einer großangelegten Beobachtungskampagne ermittelt. Von rund 100.000 studierten Galaxien sendet demnach gut jede hundertste die verräterische Strahlung aus.

Was Träume nicht verraten

SW-Foto zeigt Blick auf Schuhe und übereinander geschlagene Beine eines Menschen, der auf einer Holzbank liegt

Träume haben vielleicht weniger mit den eigenen Wünschen und Problemen zu tun als gemeinhin angenommen. Diesen Schluss legt eine Studie deutscher und amerikanischer Forscherinnen nahe. Selbst geschulte Analytiker sind demnach kaum in der Lage, taubstumm oder gelähmt geborene Personen anhand ihrer Träume von Menschen ohne Behinderung zu unterscheiden.

Wald aus dem Eis

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Einen vor Jahrmillionen eingefrorenen Wald haben amerikanische Forscher im äußersten Norden Kanadas freigelegt. Unter Erdreich begraben und von der eisigen Kälte konserviert, kommen die alten Bäume infolge des Klimawandels wieder ans Tageslicht und beginnen zu verrotten.

Gene werden rasch unentbehrlich

Mikroskopaufnahme zeigt grün fluoreszierende, fertig entwickelte Fliege in ihrer Puppenhülle

Junge Gene werden oft als schmückendes Beiwerk angesehen, das lediglich für Vielfalt im Stammbaum sorgt. Das Gegenteil ist der Fall, zeigen Experimente amerikanischer Genetiker mit Fliegen. Sehr junge, nur wenige Jahrmillionen alte Gene sind demnach nicht seltener überlebenswichtig als solche, die schon seit Urzeiten zum Erbgut gehören.

Frau ohne Furcht

Tomographischer Schnitt durch den Schädel in Höhe der Augäpfel, schraffiert die Lage von rechtem und linkem Mandelkern

Vom Sehen einer Tarantel bis zum Fürchten ist es nur ein kleiner Schritt. Eben diese Verbindung ist bei einer Patienten unterbrochen, die amerikanische Neurowissenschaftler untersucht haben. Aufgrund einer eng umgrenzten Gehirnschädigung kann die Frau keine Angst empfinden. Giftigen Tieren oder gruseligen Situationen gegenüber legt sie stattdessen eine ungezügelte Neugier an den Tag.



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